Durchfahrtsstraße und Autobahnzubringer - die Lembecker Straße muss sicherer werden. Jetzt!!! Verkehr Kreis RE lädt zum Mitmachen ein

Neues Mobilitätskonzept soll bis 2050 reichen

Mehrfach wurden in den letzten Jahren die Bürger in Rhade und Dorsten befragt, wie sie sich die Zukunft vorstellen. Ideen über Ideen wurden entwickelt, aufgeschrieben und Beschlüsse gefasst. Besonders der KFZ-Verkehr stellt die Menschen vor Ort nicht zufrieden. Zu schnell, zu laut, zu gefährlich. Messbare Verbesserungen sind aber bis heute nicht erkennbar. Aktuell ist zur Zeit ein „Mobilitätsentwicklungsplan Dorsten“ in Arbeit. Bevor also in Rhade eine zusätzliche Querungshilfe auf der Lembecker-/Erler Straße entsteht, wird abgewartet, ob es durch den neuen Plan nicht neue Erkenntnisse gäbe. Nun mischt der Kreis RE auch noch richtig mit. Alle Bürger sind eingeladen, am 8. September in das Ruhrfestspielhaus zu kommen, um zwischen 16 und 19.30 Uhr am Mobilitätskonzept 2050 des Kreises mitzuwirken, sprich gute Vorschläge einzubringen. Fassen wir zusammen:

  • Rhade und das Dorfentwicklungskonzept mit Schwerpunkt Verkehr (in Arbeit)
  • Dorsten und der Mobilitätsentwicklungsplan (in Arbeit)
  • Kreis Recklinghausen mit Mobilitäts-Masterplan 2050 (in Planung)

Wer blickt da noch durch? Wer koordiniert die 3 Maßnahmen? Wann wird in Rhade die genannte Kreisstraße so gestaltet, dass das Leben in unserem Stadtteil sicherer und lebenswerter ist? Fragen, die die Stadt Dorsten und der Kreis RE beantworten müssen.

Rhader Fragen zur mehrfach ausgerufenen Mobilitätswende

Veröffentlicht am 29.08.2023

 

Kommunalpolitik Mit offenen Augen durch Rhade

Rot-weiße Baken als Dauerlösung?

Der Fuß- und Radweg entlang der Lembecker Straße zwischen der Stuvenbergsiedlung und dem Bahnübergang ist nicht in bestem Zustand. Parkende Autos auf dem Grünstreifen engen den Radweg immer mal wieder ein, Reifenspuren zeigen an, dass der motorisierte Verkehr den radelnden und gehenden Verkehrsteilnehmer von Fall zur Fall gefährlich nahe kommt. Seit geraumer Zeit signalisieren nun rot-weiße Baken, dass eine Reparatur der Böschungssicherung in der Nähe des Mühlenteichs überfällig ist. Wann, so fragen aufmerksame Bürger, soll denn die Reparatur erfolgen? Nicht zum ersten Mal werden Rest-Bauarbeiten in Rhade auf die lange Bank geschoben. Noch immer sind Stolperfallen als Folge der Glasfaser-Verlegung unübersehbar. Um Klarheit zur gewinnen, wurde der SPD-Ratsherr Achim Schrecklein gebeten, sich der Sache in „rot-weiß“ anzunehmen. Das Ergebnis ist dann hier in Kürze zur lesen.

Veröffentlicht am 28.08.2023

 

Landespolitik NRW-SPD hat sich neu aufgestellt

Sarah Philipp und Achim Post bilden Doppelspitze

Das Votum der der Mitglieder war deutlich: Mit überragender Mehrheit wurden gestern Sarah Philipp und Achim Post als Landesvorsitzende gewählt. Auf dem Parteitag erhielten Sarah Philipp 87,53 % und Achim Post 91,98 % der Stimmen. In ihrer Rede betonte Sarah Philipp die Bedeutung von bezahlbarem Wohnraum und Kita-Plätzen für Familien: „Das Versprechen auf eine bessere Zukunft werden wir nur einlösen können, wenn wir uns um die kümmern, die in Zukunft hier sehen wollen. Das sind unsere Kinder. In keiner Partei mangelt es an warmen Worten. Aber es mangelt an Gerechtigkeit und Chancengleichheit.“ Achim Post betonte die Wichtigkeit der Industriepolitik und die Herausforderungen, die das mit sich bringe : „Jetzt muss es weitergehen. Die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und Betriebe steht auf dem Spiel. Deshalb brauchen wir einen Industriestrompreis. Lasst uns dafür kämpfen.“

Text: NRW-SPD (wird fortgesetzt)

Veröffentlicht am 27.08.2023

 

Landespolitik NRW: Die neue SPD im Westen

Heute der Neuanfang in Münster

Mit einer Doppelspitze wollen die NRW-Sozialdemokraten das „Tal der Tränen“ verlassen. Seit der dramatischen Wahlniederlage von Hannelore Kraft 2017, stolpert die ehemals stolze Partei an Rhein und Ruhr von einer Enttäuschung zur anderen. Zuletzt wollte es Thomas Kutschaty richten. Erfolglos! Seine Bilanz: Eine total verunsicherte SPD auf allen Ebenen. Auch in Dorsten. Nun wieder ein Neuanfang. In Münster wählen heute die Delegierten eine neue Partei-Doppelspitze. Sarah Philipp und Joachim Post. Beide zwar in Parteikreisen keine Unbekannten, aber der breiteren Öffentlichkeit bisher weitgehend unbekannt. Sarah Philipp ist 40 Jahre alt, Mitglied des Landtags, gelernte Wirtschaftsgeografin. Joachim Post (64), gelernter Soziologe, ist Mitglied im Deutschen Bundestag und gilt parteiübergreifend als exzellenter Finanzexperte. Als Generalsekretär kandidiert Frederick Cordes, 37 Jahre alt, gelernter Geograph und Mitglied der SPD-Landtagsfraktion. Die Rhader Sozialdemokraten blicken erwartungsvoll nach Münster und hoffen, dass dem inflationären Begriff „neu“ in diesem Text, ein wirklicher Aufbruch folgt.

Veröffentlicht am 26.08.2023

 

Gesellschaft Wie mit unseriösen Umfragen das öffentliche Denken manipuliert wird

Schnell, preisgünstig - aber wissenschaftlich unhaltbar

Kaum eine wichtige Nachrichtenmeldung, ohne ein begleitendes Umfrageergebnis. Und diese zeigen Wirkung, gelten aber in der empirischen Sozialforschung als „unseriös und Datenschrott“. Die Meldung, dass 30% der Männer Gewalt gegen Frauen ok finden, hat es auf fast alle Titelseiten der Medien geschafft. Ohne zu hinterfragen, wie die Umfrage zustande gekommen ist. Es sind fast immer Online-Abfragen, an denen sich jeder beteiligen kann. Wenn dann noch der Zusatz, „repräsentative Umfrage“ veröffentlicht wird, steigt der Glaube, dass das Ergebnis stimmt. Tatsächlich ist der Begriff „repräsentative Umfrage“ nicht geschützt. Einer, der als Experte für die Methodik Empirische Sozialforschung gilt, ist Prof. Rainer Schnell von der Uni Duisburg-Essen. In einem Interview mit der ZEIT kritisiert er den unkritischen Glauben an die Richtigkeit der Umfragen der Medien. Diese, einmal in der Welt, entfalten dann ein dynamisches Eigenleben. Während z. B. die Meldung, eine neue Wagenknecht-Partei würde aus dem Stand 20% Wählerzustimmung erhalten, landauf, landab für hohe Aufmerksamkeit sorgte, versank eine andere Umfrage der WELT zum gleichen Thema, die nur 2% Zustimmung signalisierte, im Nirwana der Nachrichten. Auch die vom ZDF regelmäßig veröffentlichten Beliebtheitswerte unserer Politiker haben eine so hohe Fehlerquote, dass die Aussagekraft „denkbar gering ist“, so das Fazit des interviewten Experten.

Eigener Beitrag auf Grundlage des ZEIT-Berichtes „Wie man sich eine Studie backt“ am 10.08.2023

Veröffentlicht am 25.08.2023

 

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