Schule und Bildung VHS findet weiter nicht in Rhade statt

Ein Briefwechsel versucht Licht in das Dunkel zu bringen (1)

Alle Jahre wieder … So könnte das Fazit nach Durchsicht des aktuellen VHS-Programms lauten. Alle Jahre wieder macht das interessante Programm einen Bogen um Rhade und andere Außenbereiche. Da wollen wir doch mal nachfragen. Ein erster Brief aus Rhade, siehe unten, wurde auf den Weg gebracht. Im Teil 2 werden wir in Kürze die Antwort der VHS veröffentlichen.

Guten Morgen Herr Feldhoff,

ich bereite gerade einen Artikel für www.spd-rhade.de vor, der sich mit dem neuen VHS-Programm auseinandersetzt.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie kurzfristig und kurz folgende Fragen beantworten würden:

  • Das Programmangebot auf 78 Seiten ist sehr vielfältig und interessant. Wieviele Stunden werden davon vom Land NRW mit welchem Betrag gefördert?
  • In welchen „Quartieren“ wurde das Angebot, „VHS im Quartier“, bereits erfolgreich in welchem Umfang, von wem, angefordert und umgesetzt?
  • „VHS auf Bestellung“ war früher der Versuch, flächendeckend in Dorsten VHS-Weiterbildung zu platzieren. Gibt es dazu eine Bilanz?
  • Im neuen Programm werden als Veranstaltungsorte nur Hardt, Hervest und Altstadt genannt. Ist die, u. a. von mir mehrfach vorgetragene Bitte/Forderung nach Berücksichtigung „aller“ Dorstener Stadtteile, endgültig vom Tisch?
  • Wenn ja, wie lautet dazu die fachliche Begründung?

Ich bin gespannt auf Ihre Antworten. Herzliche Grüße aus Dorsten-Rhade.

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 17.02.2023

 

Allgemein Berliner Nachbeben

Parteien in der Krise - Ein Kommentar aus Rhade

Das endgültige Wahlergebnis in Berlin steht wahrscheinlich heute fest. Vorausgesetzt, es werden nicht noch weitere Stimmzettel gefunden. Unabhängig vom Ausgang, ist ein Blick in die Zukunft der Parteien angebracht. Sie spielen bei Abstimmungen nur noch die „zweite Geige“. Entscheidend ist die Person, die im Blickpunkt steht. Sympathisch? Glaub- und vertrauenswürdig? Wenn ein Kandidat oder eine Kandidatin, egal aus welcher Partei, diese Eigenschaften „rüberbringen“ kann, ist der Erfolg in Sichtweise. Die Partei rückt in den Hintergrund und „segelt“ auf der Erfolgswelle dann automatisch mit. Umgekehrt gehts in die andere Richtung. Olaf Scholz ist das beste Positiv-Beispiel für diese These. Lassen wir unseren Blick auf die Parteien von Berlin, über die Bundesländer bis nach Dorsten und Rhade schweifen. Die SPD ist dort stark, wo sie durch Persönlichkeiten, siehe oben, repräsentiert wird. Das Gleiche gilt für die CDU/CSU. Auch die Grünen setzen inzwischen auf Personen, profitieren aber programmatisch noch am meisten von der Klimakrise. Die FDP ist orientierungslos. Oben wie unten. Die Linke hat sich und ihr Führungspersonal zerlegt. Das, was für die Bundessichtweise gilt, findet in Dorsten und Rhade nahtlos ihre Fortsetzung. SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP finden als Partei vor Ort nicht mehr statt. Das ist weder gut für unsere Stadt noch für unsere demokratischen Strukturen. Ein systematischer Neuanfang muss das erste Ziel aller Dorstener Parteien sein. 

Veröffentlicht am 16.02.2023

 

Gesellschaft Bitte etwas mehr Respekt

PolitikerInnen sind in unserer Demokratie unverzichtbar

Politik ist ein schmutziges Geschäft - sagt man. Tatsächlich tummeln sich nicht wenige schwarze Schafe im politischen Bereich auf bundes-, landes- und der kommunalen Ebene. Um diese zu entlarven, müssen wir Augen und Ohren offenhalten, um Missstände und  Fehlverhalten zu geißeln. Das darf aber nicht dazu führen, dass wir alle Akteure, die sich für unsere demokratischen Strukturen einsetzen, über einen Kamm scheren. Egal, ob sie ehren- oder hauptamtlich „unterwegs“ sind. Zwei aktuelle Beispiele dazu. Nach der erneuten Wahl in Berlin gab es deutliche Verschiebungen auf den Abgeordnetenplätzen. Eine Presseüberschrift lautete: „Diese Abgeordneten sind rausgeflogen“. Klingt zwar lustig, ist aber respektlos denen gegenüber, die sich mit aller Kraft bisher für Berlin und die Demokratie eingesetzt haben. Dass es nicht leicht ist, Kritik zu ertragen, auch wenn sie „unter die Gürtellinie geht“, hat der Hannoveraner Ballettchef drastisch bewiesen. Eine Journalistin, Kulturkritikerin, wurde von ihm mit Hundekot attackiert. Sie hätte immer Scheiße über seine Arbeit ausgekippt, nun wollte er sich entsprechend wehren. Mehr als respektlos auch diese Überreaktion. Olaf Scholz hat in seiner Wahlkampagne den Begriff RESPEKT oben an gestellt. Wir alle sollten uns immer mal wieder daran erinnern. Ob in der Politik, der Presse, im beruflichen oder privaten Bereich.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 15.02.2023

 

Kommunalpolitik Rhade: Über viele Brücken kannst du gehen - wenn sie denn halten

Schilder zeigen Tragfähigkeit an

Das Rhader Wiesengelände wird von mehreren Bächen durchzogen. Ein Naherholungsgebiet wie aus dem Bilderbuch. Das Nebeneinander von Fauna, Flora und Spaziergängern schließt sich nicht aus. Mittendrin landwirtschaftliche Flächen, auf denen u.a. Getreide, Mais und Kartoffeln angebaut werden. Die dafür im Einsatz befindlichen Maschinen sind im Laufe der letzten Jahrzehnte immer gigantischer, sprich größer und schwerer geworden. Um auf die so genutzten Felder zu gelangen, sind Brücken zu passieren. Die Tragfähigkeit dieser Bachübergänge wird per Verbotsschild angezeigt. Siehe Foto. Danach wäre das Queren an einigen Brücken mit einem Traktor, Mähdrescher oder LKW gar nicht möglich. Dass sie dennoch befahren werden, bedeutet keine unmittelbare Gefahr. Die rechnerische Sicherheit der Brückenbauwerke liegt wesentlich höher als die Angabe auf dem Verkehrsschild. Dass aber die Lebensdauer mit der regelmäßigen Belastungsüberschreitung des zulässigen Gesamtgewichts abnimmt, erschließt sich jedem Bürger. Hinweise der Rhader SPD sind nun auch in der Verwaltung besprochen worden. Bevor jetzt aber die Brücken im Rhader Wiesengelände erneuert werden, lautet die wiederholte Forderung der Rhader Sozialdemokraten, die viel zu schmale Brücke der wichtigen Geh- und Radwegeverbindung durch das Pättken, zwischen Mainstraße und Schlehenweg, zu erneuern.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 14.02.2023

 

Landespolitik Berlin hat wieder gewählt - Böse Ohrfeige für SPD

Gerichtlich angeordnete Wiederholung der Chaos-Wahl mit tiefgreifender Veränderung

Franziska Giffey (SPD) ist, nach den Hochrechnungen um 22 Uhr, die erste Wahlverliererin. Theoretisch könnte sie aber mit den Grünen und den Linken nochmals eine ROT - GRÜN - ROTE Koalition bilden. Es könnte aber auch sein, dass mit einem hauchdünnen Vorsprung künftig eine grüne Regierende Bürgermeisterin mit GRÜN - ROT - ROT regiert. Oder die CDU, klarer Wahlgewinner, schafft ein SCHWARZ- GRÜNES Regierungsbündnis. Oder ...

Das Hochrechnungs-Ergebnis um 22 Uhr:

SPD:      18,4 %

Grüne:   18,4 %

Linke:     12,2 %

CDU:      28,2%

FDP:        4,7%

AfD:         9,1%

Sonstige:  9 %

Eine Wahl-Schnellanalyse aus Rhade

 

Veröffentlicht am 13.02.2023

 

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