Gesellschaft Bitte etwas mehr Respekt

PolitikerInnen sind in unserer Demokratie unverzichtbar

Politik ist ein schmutziges Geschäft - sagt man. Tatsächlich tummeln sich nicht wenige schwarze Schafe im politischen Bereich auf bundes-, landes- und der kommunalen Ebene. Um diese zu entlarven, müssen wir Augen und Ohren offenhalten, um Missstände und  Fehlverhalten zu geißeln. Das darf aber nicht dazu führen, dass wir alle Akteure, die sich für unsere demokratischen Strukturen einsetzen, über einen Kamm scheren. Egal, ob sie ehren- oder hauptamtlich „unterwegs“ sind. Zwei aktuelle Beispiele dazu. Nach der erneuten Wahl in Berlin gab es deutliche Verschiebungen auf den Abgeordnetenplätzen. Eine Presseüberschrift lautete: „Diese Abgeordneten sind rausgeflogen“. Klingt zwar lustig, ist aber respektlos denen gegenüber, die sich mit aller Kraft bisher für Berlin und die Demokratie eingesetzt haben. Dass es nicht leicht ist, Kritik zu ertragen, auch wenn sie „unter die Gürtellinie geht“, hat der Hannoveraner Ballettchef drastisch bewiesen. Eine Journalistin, Kulturkritikerin, wurde von ihm mit Hundekot attackiert. Sie hätte immer Scheiße über seine Arbeit ausgekippt, nun wollte er sich entsprechend wehren. Mehr als respektlos auch diese Überreaktion. Olaf Scholz hat in seiner Wahlkampagne den Begriff RESPEKT oben an gestellt. Wir alle sollten uns immer mal wieder daran erinnern. Ob in der Politik, der Presse, im beruflichen oder privaten Bereich.

Ein Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 15.02.2023

 

Kommunalpolitik Rhade: Über viele Brücken kannst du gehen - wenn sie denn halten

Schilder zeigen Tragfähigkeit an

Das Rhader Wiesengelände wird von mehreren Bächen durchzogen. Ein Naherholungsgebiet wie aus dem Bilderbuch. Das Nebeneinander von Fauna, Flora und Spaziergängern schließt sich nicht aus. Mittendrin landwirtschaftliche Flächen, auf denen u.a. Getreide, Mais und Kartoffeln angebaut werden. Die dafür im Einsatz befindlichen Maschinen sind im Laufe der letzten Jahrzehnte immer gigantischer, sprich größer und schwerer geworden. Um auf die so genutzten Felder zu gelangen, sind Brücken zu passieren. Die Tragfähigkeit dieser Bachübergänge wird per Verbotsschild angezeigt. Siehe Foto. Danach wäre das Queren an einigen Brücken mit einem Traktor, Mähdrescher oder LKW gar nicht möglich. Dass sie dennoch befahren werden, bedeutet keine unmittelbare Gefahr. Die rechnerische Sicherheit der Brückenbauwerke liegt wesentlich höher als die Angabe auf dem Verkehrsschild. Dass aber die Lebensdauer mit der regelmäßigen Belastungsüberschreitung des zulässigen Gesamtgewichts abnimmt, erschließt sich jedem Bürger. Hinweise der Rhader SPD sind nun auch in der Verwaltung besprochen worden. Bevor jetzt aber die Brücken im Rhader Wiesengelände erneuert werden, lautet die wiederholte Forderung der Rhader Sozialdemokraten, die viel zu schmale Brücke der wichtigen Geh- und Radwegeverbindung durch das Pättken, zwischen Mainstraße und Schlehenweg, zu erneuern.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 14.02.2023

 

Landespolitik Berlin hat wieder gewählt - Böse Ohrfeige für SPD

Gerichtlich angeordnete Wiederholung der Chaos-Wahl mit tiefgreifender Veränderung

Franziska Giffey (SPD) ist, nach den Hochrechnungen um 22 Uhr, die erste Wahlverliererin. Theoretisch könnte sie aber mit den Grünen und den Linken nochmals eine ROT - GRÜN - ROTE Koalition bilden. Es könnte aber auch sein, dass mit einem hauchdünnen Vorsprung künftig eine grüne Regierende Bürgermeisterin mit GRÜN - ROT - ROT regiert. Oder die CDU, klarer Wahlgewinner, schafft ein SCHWARZ- GRÜNES Regierungsbündnis. Oder ...

Das Hochrechnungs-Ergebnis um 22 Uhr:

SPD:      18,4 %

Grüne:   18,4 %

Linke:     12,2 %

CDU:      28,2%

FDP:        4,7%

AfD:         9,1%

Sonstige:  9 %

Eine Wahl-Schnellanalyse aus Rhade

 

Veröffentlicht am 13.02.2023

 

Allgemein Wenn ich mir was wünschen dürfte …

Wochenendgedanken aus Rhade

Wir leben in einer besonderen Zeit. Es geht uns, gesamt gesehen, (relativ) gut. Einigen mehr, anderen weniger. Nie wurden wir älter als heute. Nie hatten wir mehr frei zugängliche Informationen über „Gott und die Welt“. Sie sind aber so verwirrend und vielschichtig, dass wir schnell die Übersicht verlieren. Das führt zur Verunsicherung und in der Folge zu Unzufriedenheit. Nicht verwunderlich, rufen wir uns nur einige aktuell bedrohliche Krisen in Erinnerung. Inflation, Corona, Krieg und Klima! Alle menschengemacht. Wenn dann noch plötzliche, nicht beeinflussbare Katastrophen, wie Erdbeben dazukommen, dann kann Resignation und  Verzweiflung nicht mehr ausgeschlossen werden. Friedrich Hollaender (1896 - 1976), Komponist und Dichter, könnte mit Auszügen aus seinem berühmten Lied, u. a. von Marlene Dietrich gesungen, an dieser Stelle für Nachdenklichkeit sorgen, vielleicht Trost bieten und Zuversicht vermitteln:

Wenn ich mir was wünschen dürfte

Käm‘ ich in Verlegenheit

Was ich mir denn wünschen sollte

Eine schlimme oder gute Zeit

 

Wenn ich mir was wünschen dürfte

Möcht‘ ich etwas glücklich sein

Denn wenn ich gar zu glücklich wär

Hätt‘ ich Heimweh nach dem Traurigsein

Veröffentlicht am 11.02.2023

 

Gesellschaft Türkei/Syrien: Wir sind in Gedanken bei euch!

Städtischer Kondolenzbrief und ein Spenden-Aufruf

Im Namen von Bürgerschaft, Rat und Verwaltung der Stadt Dorsten hat Bürgermeister Tobias Stockhoff unser aller Mitgefühl in einem Kondolenzbrief an die Opfer und Hinterbliebenen des schrecklichen Erdbebens übermittelt. Wir übernehmen diesen Text und bitten, sich an dem u. a. Spendenaufruf zu beteiligen.

„Die Katastrophe in der syrisch-türkischen Grenzregion bewegt uns tief.

Wir trauern um die Opfer dieses verheerenden Erdbebens in Syrien und der Türkei.

Wir beten mit den Menschen, die darauf hoffen, dass vermisste Angehörige lebend gefunden werden.

Wir fühlen und leiden mit den Menschen, die verletzt wurden, die ihr Heim und ihre Habe unter den Trümmern verloren haben.

Wir wünschen all denen Kraft, die jetzt in der Erdbebenregion als Helferinnen und Helfer unermüdlich und tapfer im Einsatz sind.

Wir sind in Gedanken bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Dorsten und in aller Welt, die ihre Wurzeln und oft Verwandte und Freunde in der Erdbebenregion haben.

Wir wollen uns dafür stark machen, dass die Region alle erdenkliche Hilfe für die Rettung und Versorgung der Betroffenen und für den Wiederaufbau erhält.“

Die „Aktion Deutschland Hilft“ (ADH) und das „Bündnis Entwicklung Hilft“ (BEH) haben im Namen von insgesamt 23 deutschen Hilfsorganisationen ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet: IBAN DE 53 200 400 600 200 400 600, Commerzbank.

Stadt Dorsten Pressestelle. Überschriften und 1. Absatz - SPD-Rhade

Veröffentlicht am 10.02.2023

 

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