Anzeige der Bundesregierung in vielen Tageszeitungen Bundespolitik Hand aufs Herz und parteipolitische Scheuklappen einfach mal ablegen

Entlastungspakete der Bundesregierung verdienen Anerkennung

Eine Kurz-Übersicht der Rhader SPD:

  • Gas- und Strompreisbremse
  • Übernahme der Dezember- Abschlagszahlung für Energien
  • Ermäßigter Steuersatz für Gas und Streichung der EEG-Umlage
  • Einmalige Energiepauschale für alle in Höhe von 300, bzw. 200 Euro
  • Bürgergeld-Gesetz mit Anpassung der Regelsätze
  • Kindergelderhöhung auf 250 Euro je Kind
  • Wohngeldreform jetzt für 2 Mio. Haushalte und mit deutlich höherer Unterstützung
  • Höhere Pendlerpauschale und Einführung des Deutschlandtickets
  • Midi-Job-Grenze auf 2000 Euro festgesetzt - Folge: Geringere Sozialbeiträge
  • Heizkostenzuschuss für 2 Mio. Menschen mit kleinem Einkommen
  • Inflationsausgleich für 48 Mio. Bürger durch steuerliche Anpassung der kalten Progression
  • Komplette steuerliche Absetzbarkeit der Rentenbeiträge
  • Homeoffice-Pauschale wurde erhöht und entfristet
  • Sonderzahlungen an Arbeitnehmer bleiben bis 3000 Euro/Person steuerfrei
  • Zugang zum Kurzarbeitergeld bis 30.06.2023 verlängert
  • Ausgleich für energieintensiv produzierende Unternehmen

Ausführliche Beschreibung aller Entlastungspakete, siehe www.bundesregierung.de

Veröffentlicht am 05.01.2023

 

Kommunalpolitik Dorsten wird zur zweiten Heimat

Schutzsuchende aus 110 Ländern (!) leben unter uns

Im Frühjahr 2022 hat in Europa ein Krieg begonnen. Ein Krieg, vor dem viele Menschen aus der Ukraine Schutz suchen in anderen Ländern. Menschen, die in ihrem Heimatland um ihr Leben fürchten. Kriege auf dieser Welt, Hungersnöte, politische Verfolgung und andere Gründe – die Liste ist leider lang – zwingen Menschen zur Flucht aus ihren Heimatländern. Viele von ihnen haben bei uns Schutz gesucht und leben in Dorsten. „Unsere Stadtgesellschaft beherbergt heute Menschen aus 110 Ländern dieser Welt, davon sind 2000 Personen Staatsangehörige aus 25 EU-Mitgliedsstaaten. Allein in den städtischen Unterkünften für Asylsuchende leben Menschen aus 24 Nationen. Sie kommen unter anderem aus Syrien, Bangladesch, Pakistan, Libanon, Ghana, Afghanistan, Sri Lanka, Algerien, Indien, Georgien, Eritrea, Guinea, aus der Ukraine“, berichtet Hildegard Hemmers, seit gut einem Jahr Integrationsbeauftragte der Stadt Dorsten. Seit vielen Jahren unterstützen Dorstener Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich diese Schutzsuchende aus aller Welt und verwirklichen in unserer Stadt gelebte Integration. Wohnraum wird zur Verfügung gestellt, Sprachmittler stellten sich als Dolmetscher zur Verfügung, … Integrationslots_innen stehen Geflüchteten bei vielen Sorgen und Erledigungen des Alltags unterstützend zur Seite und helfen ihnen, in Dorsten anzukommen und zurechtzukommen.

Integrationsbeauftragte Hildegard Hemmers und der Bürgermeister danken den vielen Ehrenamtlichen, die die Schutzsuchenden unterstützen. Die Rhader Sozialdemokraten schließen sich diesem Dank uneingeschränkt an.

Auszüge aus einer Pressemitteilung der Stadt Dorsten (kursiv)

Veröffentlicht am 04.01.2023

 

Bundespolitik Auf Rolf Mützenich muss (mehr) gehört werden

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion beeindruckt durch Unaufgeregtheit, Nachdenklichkeit und Ruhe

Er führt die größte, aus 206 Frauen und Männern beststehende Fraktion im Bundestag. Und Rolf Mützenich organisiert deren beeindruckende, kollegiale Zusammenarbeit. In einem Interview mit „Fi4“ plädiert er nachdrücklich dafür, den Begriff DIPLOMATIE nicht aus den Augen zu verlieren. Er bedeutet „mehr als Verhandlungen“, so seine Positionierung. Dass Mützenich dafür von einigen parteipolitischen Konkurrenten absichtlich missverstanden und attackiert wird, bringt den 63jährigen Kölner nicht aus der Ruhe. Sein abschließendes Statement in dem genannten Interview übernehmen wir 1:1: 

„Ich sehe heute nicht, dass der Krieg durch Sieg und Niederlage auf dem Schlachtfeld entschieden wird. Kriege fressen sich in der Regel fest, ohne dass die Zahl der Opfer dadurch geringer wird. Im Gegenteil, die Zivilbevölkerung wird noch unterschiedsloser in den Konflikt mit einbezogen. Und wenn sich dieser Krieg festfrisst, braucht man andere Momente, um zumindest zu einer Situation des Nicht-Krieges zu kommen. Das heißt ja nicht Frieden. Das heißt ja auch nicht unbedingt, dass aus einer Waffenruhe ein Waffenstillstand wird. Aber ich wünsche mir schon, dass man versucht, zu verlässlichen Verabredungen zu kommen, die, und sei es nur für einen Moment, der Zivilbevölkerung die Möglichkeit geben, besser versorgt zu werden, aus den Kriegsgebieten herauszukommen - oder aus denen heraus sich vielleicht auch neue Verhandlungsmomente ergeben.“

Ein Rhader Nachdenkbeitrag zu Beginn des neuen Jahres

Veröffentlicht am 03.01.2023

 

Allgemein Ohne Frieden ist alles nichts - Teil 5 und Schluss

Dorstener Friedensbewegung setzte in den 80er Jahren viel beachtete Akzente - Eine Erinnerung

 

Das Versprechen der Friedensgruppen, jährlich am 8. Mai eine Dorstener Gedenkveranstaltung zu organisieren, wurde nach 1987 in der beschriebenen Form nur noch 1988 und 1989 eingelöst.

In den Folgejahren wurden die von der Dorstener Friedensbewegung ins Leben gerufenen Veranstaltungen überwiegend von der Stadt und einzelnen Kirchengemeinden in anderer Form fortgeführt.

Die Gruppe „Frauen für den Frieden“ in Dorsten darf für sich in Anspruch nehmen, den längsten Atem einer der örtlichen Friedensgruppen zu haben. Sie setzten bis in die heutige Zeit Zeichen und hinterließen Spuren. 

38 Stolpersteine, vom Künstler Gunter Demnig gestaltet und ins Dorstener Gehwegpflaster eingelassen, erinnern an die vielen jüdischen Bürger Dorstens, die von den Nazis und den Dorstener Mitläufern gedemütigt, verfolgt, deportiert und ermordet wurden. Die Initiative „Frauen für den Frieden“ war Initiator und Begleiter dieser Erinnerungs- und Friedensaktion, die dauerhaft und nachhaltig für Frieden und den Abbau von Feindbildern in unserer Stadt wirbt.

So wie diese Erinnerung begonnen wurde, soll sie ausklingen.

Nämlich mit der Feststellung, dass ohne Frieden alles nichts ist und mit einem dazu passenden Liedtext (Auszug) von Udo Lindenberg, der mit dem 10 jährigen Pascal Kravetz im Jahr 1981 sang:

Keiner will sterben

Das ist doch klar

Wozu sind denn dann Kriege da?

Herr Präsident

Du bist doch einer von diesen Herren

Du mußt das doch wissen

Kannst du mir das 'mal erklären?

Keine Mutter will ihre Kinder verlieren

Und keine Frau ihren Mann

Also

Warum müssen Soldaten losmarschieren?

Um Menschen zu ermorden mach mir das mal klar

Wozu sind Kriege da?

Herr Präsident

 

Dieser Aufsatz wurde im neuen Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten veröffentlicht und wurde hier in 5 Teilen vorgestellt. Autor: Dirk Hartwich

 

Veröffentlicht am 02.01.2023

 

Halbvoll oder halbleer? Die Rhader Sozialdemokraten plädieren für den positiven Blickwinkel. Allgemein WILLKOMMEN 2023

„Naiv ist es, zu glauben, dass alles schon irgendwie gut geht. Man muss Neues ausprobieren, um sich selbst treu zu bleiben. Nicht immer das zu sagen, was anderen gefällt, sondern öfter mal seine Ansicht zu flaggen und durchzuziehen.“

Udo Lindenberg, Unterstützer des UN-Hilfswerks UNICEF

Veröffentlicht am 01.01.2023

 

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