Allgemein Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar (2)

Gedenkveranstaltung der Wulfener SPD

Der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust am 27. Januar wurde im Jahr 2005 von den Vereinten Nationen am 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau eingeführt. Ein besonderer Mahn- und Gedenktag auch für Dorsten. Die grausame millionenfache Vernichtung der Juden, von den Nazis systematisch betrieben, war nur durch aktive und passive Mittäterschaft der Bevölkerung möglich. In Dorsten erinnern das Jüdische Museum und viele Stolpersteine an Menschen wie du und ich. Menschen die unsere Nachbarn waren, sich aktiv in Sport- und Schützenvereinen betätigt haben sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr halfen. Der SPD-Ortsverein Wulfen wird, so wie in den Vorjahren, mit einer Veranstaltung an das nicht wiedergutzumachende Leid der Wulfener jüdischen Bürger erinnern, die ehemals geachtet, plötzlich gemieden, dann gedemütigt, bestohlen, vertrieben und ermordet wurden. Dr. Hans Udo Schneider wird an dieses dunkle Kapitel der Wulfener und Dorstener Geschichte erinnern. Die Gedenkveranstaltung findet auf dem Vorplatz der Matthäuskirche, Burgring/Matthäusplatz um 17 Uhr statt.

Veröffentlicht am 25.01.2023

 

Gesellschaft Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar (1)

Dorsten beteiligt sich mit mehreren Veranstaltungen 

Bereits am Freitagvormittag wird es eine Lesung in der Neuen Schule mit der Kinderbuchautorin  Andrea Behnke geben. Im Mittelpunkt steht „die bewegende Geschichte des jüdischen Mädchens Ilse Reifeisen aus Dorsten, die 1939 mit 13 Jahren alleine mit einem Kindertransport nach Schweden flüchten konnte, während ihre Eltern umgebracht wurden. Doch, wie kann man Kindern dieses komplexe Holocaust-Thema zugänglich machen, ohne sie emotional zu überfordern? Als eine Antwort auf diese Frage hat das Jüdische Museum jetzt eine Broschüre zu Ilses Fluchtgeschichte unter dem Titel „Der Tag, an dem die Blumen die Farben verloren. Das Mädchen Ilse Reifeisen“ herausgegeben. Sie wird am Gedenktag vorgestellt. Auch Dorstener beteiligten sich an diesem Projekt: So wurde der Band von Schüler_innen des St. Ursula Gymnasiums reich illustriert. Schüler_innen der St.-Agatha-Grundschule steuerten originelle Schreibarbeiten bei, die Andrea Behnke im Zuge einer Schreibwerkstatt mit ihnen erarbeitet hat. Nachmittags ist jeder zur öffentlichen Gedenkveranstaltung willkommen, die im Jüdischen Museum um 16 Uhr durch Bürgermeister Tobias Stockhoff eingeläutet wird. Mit einem Gedenken im Garten des Jüdischen Museums und einer Reinigung der Stolpersteine für die Familie Reifeisen in der Innenstadt endet die Veranstaltung gegen 17.30 Uhr.

Auszüge aus einer Pressemitteilung der Stadt Dorsten

Veröffentlicht am 24.01.2023

 

Gesundheit Ein Prosit auf die Gemütlichkeit ist in der Regel mit Alkohol verbunden (Teil 1)

Es geht auch ohne

Am besten ist, nicht mehr drumrum zu reden. Alkohol ist immer ungesund. Die eigene Wahrnehmung wird gnadenlos von den Statistiken der Krankenkassen und aller Experten als Selbstbetrug widerlegt. Wenn 16% der erwachsenen Männer und 11% der erwachsenen Frauen in unserem Land „wöchentlich riskante Mengen von Alkohol konsumieren“, so die Daten des Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, dann müssen die Alarmglocken schrillen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bei einem Großteil der Alkoholabhängigen scheinbar keine Entzugserscheinungen offen erkennbar sind, weil sie tagsüber nüchtern sind. So der Suchtforscher Falk Kiefer. Die Weltgesundheitsbehörde nennt Zahlen. Danach haben „Männer, die mehr als 24 Gramm, und Frauen, die mehr als 10 Gramm Rein-Alkohol täglich schlucken, langfristig mit schweren Gesundheitsschäden zu rechnen“. Übersetzt: „Für Männer einen halben Liter Bier oder 250 Milliliter Wein“. Grund genug, das eigene Verhalten zu überprüfen. In England beteiligen sich inzwischen über 100.000 Personen an der Kampagne Dry-January. Das Ergebnis: Besserer Schlaf, Gewichtsreduktion, Blutdruck- und Cholesterin-Senkung, die Verbesserung der Leberwerte. Neue Studien beweisen, dass Alkoholverzicht den inzwischen geschädigten Körper teils regenerieren kann. Darauf ein alkoholfreies Prosit, verbunden mit dem Einstieg in die eigene Gewohnheitsänderung. Unterstützung bieten viele Selbsthilfegruppen, z. B. Das Blaue Kreuz in der ev. Kirche, Dorsten-Wulfen, Kontakt Berthold John, Tel. 02866-4299 oder 0176-54772256. Unterstützung bietet auch die virtuelle Suchtselbsthilfe: Meine Online-Gruppe unter mog-bke.de

Eigener Beitrag auf Grundlage des ZEIT-Berichtes „Wir könnten auch ohne…“ vom 12.01.2023

Veröffentlicht am 23.01.2023

 

Bundespolitik Mützenich: Vernunft statt "Schnappatmung" in Panzer-Debatte

Der SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich hat die Kritik an Olaf Scholz, u. a. von der FDP-Politikerin Strack-Zimmermann, scharf kommentiert. Wer ständig Alleingänge Deutschlands in der Panzerfrage fordert, wird morgen nach Flugzeugen und Truppen schreien.

Nach ZDF-Liveblog, Samstag 14.49 Uhr 

Veröffentlicht am 21.01.2023

 

Gesellschaft Wer nur mit Facebook, Twitter und Co. Politik erklären will, ist zu kurz gesprungen

Gesellschaftspolitische Zusammenhänge lassen sich nicht auf wenige Zeichen reduzieren

Die Welt ist aus den Fugen geraten. Krieg in Europa, Klima in Turbulenzen und Demokratie in gefährlicher Schwächephase. Um zu verstehen, müssen die politischen Akteure zuhören und wissenschaftliche Erkenntnisse aufgreifen. Das Lesen der Überschriften reicht nicht aus, um verantwortungsvoll zu handeln. Die sogenannten Kurznachrichtendienste und sozialen Medien verführen aber geradezu, schnell eine Meldung oder Meinung „rauszuhauen“, aufzugreifen oder zu teilen. Viele Leser, auch Follower genannt, reagieren noch verkürzter nur mit dem gehobenen Daumen oder irgendeinem emotionalen Smiley. Auf der Strecke bleiben Hintergrundwissen und nötiger Meinungsaustausch. Eine fatale Entwicklung. Gedruckte Zeitungen verschwinden, Parteien sind ratlos. Der Glaube, nur mit Facebook, Twitter und Co. zu überleben, zieht aber den Strick am eigenen Hals weiter zu. Auch, weil Multimilliardäre wie Elon Musk und Mark Zuckerberg die genannten Medien nicht nur als lukrative Geschäftsidee ansehen, sondern damit Politik in ihrem Sinne machen. Demokratischen Strukturen, Mitbestimmung der Arbeitnehmer, Datenschutz? Fehlanzeige! Grund genug, sich an und mit dieser gezielten Desinformationsmaschinerie nicht mehr zu beteiligen. 

Wochenendgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 21.01.2023

 

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