Ortsverein Rhader Sozialdemokraten tagen am morgigen Donnerstag

Zukunftsfragen beschäftigen die Rhader SPD

Pünktlich um 18.30 Uhr wird am morgigen Donnerstag der Vorsitzende der Rhader SPD das monatliche Treffen im Gasthaus Pierick eröffnen. Neben Berichten aus der Stadtratsfraktion wird auch über die organisatorische Zukunft des agilen SPD-Ortsvereins diskutiert. 

Veröffentlicht am 07.09.2022

 

Presse Das Verkaufsbüro des Rathauses

Presseabteilung liefert täglich mehrmals Nachrichten

Mussten früher die Journalisten der beiden Tageszeitungen RN und WAZ noch selbst recherchieren, um ihren Lesern Interessantes und Wissenswertes aus der Lippestadt zu berichten, können sie heute zuverlässig darauf warten, was der „Rathausfunk“ meldet. Inzwischen wurde aus den Ruhr-Nachrichten die Dorstener Zeitung, und die WAZ hat ihre Türen für immer geschlossen. Die verbliebenen Zeitungsmacher haben in der Presseabteilung des Rathauses einen kostengünstigen Partner gewonnen. Zwei Profis, beide vom Zeitungsfach, melden sich mehrmals täglich mit Informationen aus den Fachämtern, berichten über Gedanken und Positionierungen des Bürgermeisters und kündigen wichtige Dorstener Veranstaltungen, egal ob aus den Bereichen Unterhaltung oder Wissen, an. Natürlich werden diese Meldungen immer als Erfolgsmeldungen „verkauft“. Selbstkritik ist nicht zu erwarten, Kritik von außen wird wortreich abgewehrt. In der Regel finden sich diese Rathausnachrichten, etwas verzögert, fast wortgleich als Zeitungsmeldung wieder. Besser wäre, aus Sicht der Zeitungsleser, Rathaustexte auch als solche zu kennzeichnen. So erhalten die eigenen Recherchen und Formulierungen aus der Zeitungsredaktion einen viel höheren Stellenwert.

Eine Anregung aus Rhade in Richtung Dorstener Zeitungsmacher

Veröffentlicht am 06.09.2022

 

Bundespolitik SPD-Regierung liefert - drittes Entlastungspaket auf dem Weg

Egal, wie groß die Herausforderungen sind: Deutschland packt das, so Kevin Kühnert, Generalsektretär der SPD in einer Nachricht an die Rhader SPD und die gesamte deutsche Bevölkerung. Das sind die wichtigsten Punkte: 

  • Strompreisbremse für den Basisverbrauch: Wir deckeln den Preis für Deinen Grundbedarf an Strom
  • Wir finanzieren das, indem wir Zufallsgewinne von Energieunternehmen abschöpfen. Am besten europäisch, notfalls national. Etwas ähnliches streben wir für den Wärmesektor an. Den leistungslosen Übergewinnen geht es Dank der SPD endlich an den Kragen!
  • 300 Euro Energiepreispauschale jetzt endlich auch für Rentner*innen sowie 200 Euro für Studierende und Fachschüler*innen.
  • Einkommensteuer-Entlastung für kleine und mittlere Einkommen. 
  • Wohngeldreform: Künftig haben zwei Millionen Haushalte Anspruch auf Wohngeld, in dem künftig auch Heizkosten berücksichtigt werden. Zudem gibt es kurzfristig einen erneuten Heizkostenzuschuss.
  • Verbesserter Schutz für Mieter*innen, die ihre Betriebskosten nicht sofort zahlen können und Verhinderung von Strom- und Gassperren.
  • 1,5 Milliarden Euro für eine günstige und bundesweit gültige Nachfolge für das 9-Euro-Ticket.
  • Bessere Hilfen für kleine und mittlere Unternehmen, die energieintensiv produzieren.
  • Wo Gewerkschaften und Arbeitgeber Einmalzahlungen vereinbaren, sind diese bis 3.000 Euro steuer- und abgabenfrei.
  • Kindergeld und Kinderzuschlag steigen.
  • Das ist ein Erfolg für Olaf Scholz und die SPD.  

Veröffentlicht am 05.09.2022

 

Bundespolitik Aktuell: Die Lage ist sehr, sehr ernst, aber …

Olaf Scholz vor der Presse - Übergewinne werden abgeschöpft, der Strommarkt neu geordnet

Nach 22 Stunden Verhandlungsdauer treten die Koalitionäre der Ampelregierung gemeinsam mit dem Bundeskanzler vor die Presse, um ein 3. Entlastungspaket für die Bürger vorzustellen, das mit 65 Milliarden Euro unvorstellbar riesig ist. Sie wirken übermüdet, aber stolz, einen gemeinsamen Weg gefunden zu haben, der die Solidarität aller Menschen in unserem Land stärken wird. Wichtig, so Olaf Scholz und die Parteivorsitzenden der SPD, der Grünen und der FDP ist, nicht zu vergessen, dass es Putin ist, der den verbrecherischen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat und den Energiekrieg gegen Europa mit allen Mitteln führt. „Es wird ihm nicht gelingen, uns zu spalten“, so die gute Kernbotschaft der Regierung.

Eigener Bericht - wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 04.09.2022

 

Gesellschaft Am 1. September 1939 hat Nazi-Deutschland Polen überfallen

83 Jahre danach sind die Wunden nicht verheilt - Sonntagsgedanken aus Rhade

Der Größenwahn Adolf Hitlers hat die Welt in Trümmer gelegt und Millionen Menschen das Leben gekostet. Die Verbrechen, die im Namen Deutschlands weltweit begangen wurden, holen uns immer wieder ein. Polen wurde von deutschen Soldaten in Schutt und Asche gelegt. Wer Widerstand leistete, bezahlte mit dem Leben. Kann ein Land und seine Menschen das je vergessen? Nun hat die polnische Regierung eine Bilanz der „Schäden“ vorgelegt und die Rechnung Deutschland präsentiert. 1,3 Billionen Euro Wiedergutmachung lautet die astronomische Summe. Juristisch spricht alles dagegen, dass Deutschland Reparationen leisten muss. Mehrere Nachkriegsverträge mit Polen sprechen eindeutig dagegen. Es gibt aber neben der juristischen Bewertung, die moralische. Und hier ist sich Deutschland seiner Verantwortung absolut bewusst. „Leid und Schmerz dieses barbarischen Verbrechens wirken bis heute nach und sind uns ewig Mahnung“, so die Außenministerin am 83. Jahrestags des Überfalls. Erinnert sei heute auch an die Wehrmachtsverbrechen in anderen Ländern, die sich sich gegen die unrechtmäßige Okkupation durch Deutschland wehrten. Wir alle tragen noch heute sehr schwer  an diesem Rucksack, den uns die Nazis, unterstützt von der Mehrheit der Bevölkerung, umgehängt haben. Wir tragen zwar keine Kollektivschuld, aber die Kollektivscham muss unser ständiger Begleiter bleiben.

Veröffentlicht am 04.09.2022

 

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