Oskar Lafontaine scheitert an sich selbst - wieder einmal
Er war der Hoffnungsträger der SPD. Er konnte mit Worten begeistern. Aber er konnte die Erwartungen seiner „Anhänger“ immer nur kurz erfüllen. Nun hat Oskar Lafontaine im Zorn wieder eine Tür zugeknallt. Er hat die Linke verlassen, wie zuvor die SPD. Zu seinem Charakter und seiner Selbstliebe gehört, alle dafür verantwortlich zu machen, außer sich selbst. Seine Unfähigkeit andere Meinungen zu akzeptieren und mit dem Kopf durch die Wand zu wollen, ließ Freundschaften zerbrechen und politische Weggefährten kopfschüttelnd verzweifeln. Oskar Lafontaine scheitert an seiner „gnadenlosen“ Kompromisslosigkeit. Seine Analysen über das globale Weltgeschehen, insbesondere über die Sicherheits- und Sozialpolitik, verdienen dennoch nicht einfach beiseite geschoben zu werden. Wer aber in der Demokratie nicht in der Lage ist, für erkannte Defizite Wählermehrheiten zu gewinnen, macht etwas falsch. Nun ist er mal wieder weg. Er wird aber sicherlich in Kürze ein Buch mit einer weiteren Abrechnung über die Unfähigkeit seiner Konkurrenten präsentieren. Und uns in Talkshows von oben herab belehren. Oskar Lafontaine ist in die Riege der tragischen Verlierer aufgestiegen.
Ein Rhader Sozialdemokrat erinnert sich an einen SPD-Hoffnungsträger
Veröffentlicht am 19.03.2022
Olaf Scholz und die NATO bewahren einen kühlen Kopf. Das ist gut und richtig.
Veröffentlicht am 18.03.2022
Veröffentlicht am 17.03.2022
Zukunftsentwicklung muss professionell gesteuert werden
Rhade ist mit 4 gewählten Ratsmitgliedern eigentlich gut vertreten. Die Herausforderungen sind aber so umfangreich, dass Unterstützung von außen hilfreich und nötig ist. Diese wird durch zwei Parteien, eine davon ist die SPD, kontinuierlich angeboten und geliefert. Des Weiteren leisten Mitglieder des ebenfalls ehrenamtlich agierenden Bürgerforums beste Zu-Arbeit. Davon profitiert aber nicht nur der Stadtrat, sondern auch die Stadtverwaltung. Dennoch gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf. Und zwar bei der Steuerung der kommunalen Prozesse, um Rhade zukunftsfähig zu gestalten. Hinter diesem Ziel versammeln sich alle. Rathausmitarbeiter wie ehrenamtliche Kommunalpolitiker und tatkräftige Bürger. Der gute Wille ist mit den Händen zu greifen. Was aber fehlt ist eine in sich geschlossene Koordination der benannten Verbesserungsvorschläge. Unter den vielen vorliegenden Anregungen ist einer, der bisher so gut wie unbeachtet blieb. Nämlich eine Person in der Verwaltung zu beauftragen, die „den Hut für Rhade auf hat“. Einen Verwaltungsexperten, der Rhade kennt, in der Hierarchie ganz oben angesiedelt ist und alle Themenbereiche „im Haus“ steuert und verwaltet. Er oder sie ist dann zentraler Ansprechpartner und zentraler „Rückmelder“ nach Rhade. Rückmelder an alle Bürger und Parteien. Was noch fehlt ist darüberhinaus, ein von allen Rhadern demokratisch gewähltes Gremium als „Empfänger“. Ob es Bezirksausschuss oder Stadtteilvertretung heißt, das ist zweitrangig. Was gar nicht gehen würde, wäre die „freihändige“ Ernennung durch die Verwaltung von einem oder mehreren Rhadern zu ehrenamtlichen „Stadtteilbürgermeistern“, Dorfmanager genannt.
Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Stadtrat und Verwaltung
Veröffentlicht am 17.03.2022
Ideen liegen auf dem Tisch - ein Plan ist nicht erkennbar
Rhade liegt mitten im Grünen. Rhade ist Teil des Naturparks Hohe Mark. Zwei überregionale Radwege führen durch Rhade. Ein Bahnhof im Ort, ein Autobahnanschluss - mehr an verkehrlicher Infrastruktur geht nicht. Rhade hat etwas, was andere nie haben werden. Und trotzdem ist die Dorfentwicklung fast ausschließlich darauf ausgerichtet, „nur“ den 5500 Einwohnern etwas mehr zu bieten. Da scheint es vorrangig um die Vergrößerung zweier Discounter und die Ansiedlung eines Drogeriemarktes zu gehen. Oder um eine Grünfläche hier und einen Blühstreifen dort. Um aber mehr und neue zukunftsfähige Arbeitsplätze zu entwickeln, muss auch die Wirtschaftsförderung in den Fokus der Kommunalpolitik gerückt werden. Bis heute ist nicht erkennbar, ob es einen professionellen Plan der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft WINDOR für Rhade gibt. Er ist zwar von der Rhader SPD mehrfach gefordert worden, aber ohne erkennbare Reaktion geblieben. Seit einigen Jahren wird vor Ort an einer sogenannten Radspange zwischen der 100-Schlösser-Route und der Hohe Mark-Route in Rhade sowie der Römer-Lippe-Route in Dorsten „gearbeitet“. In Kürze soll die entsprechende Beschilderung angebracht werden. Um aber Radtouristen in Rhade und Dorsten zum Bleiben zu motivieren, muss vorher ein Konzept erkennbar sein. Nur so kann mit einem attraktiven Verbindungsradweg zwischen zwei Fernradwegen die heimische Wirtschaft gestärkt werden. Klingt einleuchtend, wird aber im Rathaus und dem zuständigen Wirtschaftsausschuss immer noch viel zu wenig bis kaum erkannt und umgesetzt. Für den 28. März hat das Rhader Bürgerforum zur nächsten Sitzung eingeladen. Eine gute Gelegenheit, die örtliche Wirtschaftsförderung als Zukunftschance zu erkennen.
Eine Rhader Anregung in Richtung WINDOR
Veröffentlicht am 16.03.2022