Bundespolitik Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier will Armut und Obdachlosigkeit weiter thematisieren

Es war ein bewegender Moment, als der gerade wiedergewählte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier ein persönliches Wort an seinen Mitbewerber Prof. Dr. Gerhard Trabert richtete. Ein Arzt der Nächstenliebe und praktischen Hilfe für alle Menschen, die nicht (mehr) auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Auf der persönlichen Internetseite www.gerhardtrabert.de  begründet dieser sein Anliegen so: „Meine Kandidatur richtet sich nicht gegen jemanden, sondern für etwas: Ich möchte die Kandidatur nutzen, um auf die Armut und soziale Ungerechtigkeit in diesem Land hinzuweisen, und um als Fürsprecher von Menschen aufzutreten, die zu wenig gehört werden.“ Frank-Walter Steinmeier dankte in seiner Ansprache direkt nach der Wiederwahl ausdrücklich für dieses Engagement und bot Zusammenarbeit an, um gemeinsam das schwere Los der genannten „Zielgruppe“ zu mindern. Gerhard Trabert gebührt auch von dieser Stelle Respekt und Dank. Er wurde zwar nicht zum Bundespräsidenten gewählt, hat aber sein wichtiges Ziel, nämlich öffentliches Interesse für Menschen in Not zu wecken, erreicht. Mit der Unterstützung des Bundespräsidenten sollte es gelingen, vorhandene Armut, nicht selten gepaart mit würdeloser Obdachlosigkeit, in unserem reichen Land zielstrebig abzubauen. Wir alle sind aufgerufen, daran mitzuwirken.

Veröffentlicht am 27.02.2022

 

Stadtentwicklung Rhade: Noch keine Entscheidung über Drogeriemarkt

Umwelt- und Planungsausschuss nimmt Gutachten zur Kenntnis

Mit Spannung war die Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses, kurz UPA, am Dienstag erwartet worden. Auf der Tagesordnung stand die mögliche Stärkung der sogenannten Einkaufszentren in Rhade und Lembeck durch einen Drogeriemarkt. Ein Gutachten, von der Stadt in Auftrag gegeben, wurde im Ausschuss präsentiert. Bekannt ist, dass beide nördlichen Stadtteilen diese Einkaufserweiterung für sich reklamieren. Während Rhade sich mit vorhandenem Grundstück im Vorteil sieht, fürchtet sich Lembeck vor einer zu großen Einkaufs-Dominanz in direkter Nachbarschaft. Das sieht auch die Gutachterin so und empfiehlt, die gegensätzlichen Meinungen im offenen Dialog auszuräumen. Der UPA folgte dieser Anregung und bindet den städtischen Wirtschaftsausschuss ein, um einen tragbaren Empfehlungsbeschluss dem Stadtrat zuzuleiten. Ebenfalls soll die Problematik zuvor auch vor Ort diskutiert werden. Das Rhader pro Rhade und Lembecker pro Lembeck votieren werden, gilt als sicher. Einen bindender Beschluss kann nur der Stadtrat fällen. Nur er ist durch die Kommunalwahl dazu legitimiert. Ende offen.

Eigener Bericht, wird fortgesetzt (Vergleiche dazu Bericht am 21.02.2022: Dorsten: Umwelt- und Planungsausschuss stellt Zukunftsweichen - auch für Rhade

Veröffentlicht am 26.02.2022

 

Allgemein In eigener Sache: Rhader SPD-Internetseite reagiert flexibel auf „Putins Krieg“

Bewährte Themenbandbreite wird aktueller Berichterstattung untergeordnet

Die Rhader SPD-Internetseite zeichnet sich seit Jahren nicht nur durch eine tägliche Aktualisierung aus, sondern überzeugt viele Leser mit einer Vielfalt wechselnder gesellschaftspolitischer Themen. Der russische Überfall auf die Ukraine bedeutet Krieg in Europa! „Putins Krieg“, wie es Bundeskanzler Scholz treffend vor der internationalen Presse bewertet hat. In dieser Situation wollen wir versuchen, unsere tägliche Aktualisierung der „sehr ernsten Lage“, so Olaf Scholz, anzupassen. Heute beginnen wir im Anschluss mit der unmissverständlichen Positionierung der SPD. Wir werden versuchen, alle anderen wichtigen kommunalen Themen in absoluter Kurzfassung ebenfalls tagesaktuell anzuhängen. Wir denken, dass diese Internetseite weiter so  eine wichtige Ergänzung zur Medien-Berichterstattung einnehmen kann. Unsere Bitte: Empfehlen Sie uns weiter!

Saskia Esken und Lars Klingbeil, Vorsitzende der SPD:

Der russische Präsident Putin hat mit seinem Überfall der Ukraine das Völkerrecht eklatant gebrochen. Das ist ein Angriff auf die Menschen in der Ukraine und auf Demokratie und Freiheit in ganz Europa. Heute ist ein schwarzer Tag für die Ukraine und für uns alle. 

Das ist Putins Krieg. Für diese militärische Eskalation und die Verletzung der territorialen Integrität der Ukraine gibt es keine Rechtfertigung.

Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Wir stehen an ihrer Seite und der ihrer Regierung um Präsident Selenskyj. Wir sind in enger Abstimmung mit unseren europäischen Partnern, der G7 und der NATO. Wir werden gemeinsam entschieden antworten und ein hartes Sanktionspaket vorlegen. Dafür ist alles vorbereitet.

Unser Bundeskanzler Olaf Scholz hat in seiner gestrigen Pressekonferenz deutlich gemacht, dass der russische Präsident Putin den militärischen Angriff sofort stoppen, dem Blutvergießen Einhalt gebieten und seine Truppen vom Territorium der Ukraine vollständig zurückziehen soll. Die Bundesregierung hat unsere volle Unterstützung. Gemeinsam mit unseren internationalen Partnern verteidigen wir unsere Werte, Freiheit und Demokratie in Europa. 

Veröffentlicht am 25.02.2022

 

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