Ein Blick in die Dorstener Zeitung und die Lokallust Allgemein Tisa von der Schulenburg (Schwester Paula) war und ist ein Geschenk für unsere Stadt

Eingezäuntes Ausstellungsgebäude im Gewerbegebiet Fürst Leopold ist gewöhnungsbedürftig

Unübersehbar mit ihrer gestrickten Baskenmütze flanierte sie durch die Lippestadt. Immer wieder aufgehalten von Bürgern unserer Stadt, die Schwester Paula (1903-2001) aus dem Ursulinenkloster und der gleichnamigen Schule kannten und schätzten. Sie hatte Charisma und sehr viel Verständnis für die Jugend. Sie war Ordensschwester, Künstlerin und Lehrerin. Und durch und durch ein politischer Mensch. Eine starke Frau. Tisa von der Schulenburg, so ihr berühmter Name vor dem Eintritt ins Kloster, hat in ihrer Kunst die Schrecknisse des Krieges und die weltweite Ungerechtigkeit einfühlsam und einprägsam verarbeitet. Ihre Werke finden sich an vielen Orten in unserer Stadt und im Land. Nun wurde in einem Gebäude unterhalb des Hervester Förderturms, Tisa-Archiv genannt, eine Wechselausstellung ihrer Werke eröffnet. Es sind nicht nur die kurzen Öffnungszeiten die irritieren, es ist der hohe Zaun der, symbolisch gesprochen, überhaupt nicht zum Leben und Wirken Schwester Paulas passt. Das Erbe der Ehrenbürgerin der Stadt Dorsten wirkt an den Rand gedrückt. Die Präsentation ihrer Kunst, die uns auch heute aktuell viel zu sagen hat, gehört ins Zentrum der Lippestadt. „Sie ist ein Gewinn für unsere Stadt“, so die offizielle Sprachregelung der jetzt agierenden Stadt-Repräsentanten. Dazu passt weder der Standort an einer viel befahrenen und ungesichert zu überquerenden Straße, noch die hohe Umzäunung.

Öffnungszeiten Fürst Leopold Allee 65: Di. bis Fr. 10-12 Uhr, Do. 16-18 Uhr, am 1. So. Im Monat 11-15 Uhr.

Ein kritischer Zwischenruf aus Rhade zur Präsentation des kulturellen Erbes Schwester Paulas

Veröffentlicht am 07.03.2022

 

Gesellschaft Noch keine 100 Tage in der Verantwortung

Ein Kanzler im Dauereinsatz - Olaf Scholz, die Koalition und die Weltkrise

Sie haben sich viel vorgenommen, um Deutschland von Grund auf zu reformieren. Die Rede ist von den Bundestagswahl-Gewinnern SPD, Grüne und FDP. Ihr Koalitionsvertrag war viel mehr als nur gute Absichtserklärungen. Nachdem Olaf Scholz zum Bundeskanzler am 8. Dezember 2021 gewählt wurde, das war vor genau 88 (!) Tagen, ist aber nichts mehr wie es einmal war. Statt Corona- und Klimakrise zu managen, ist der Weltfrieden zu retten. Es tut gut, einen Politiker wie Olaf Scholz (SPD) an der Spitze unseres Landes zu haben. Beeindruckend seine Ruhe, um selbst schwierigste Zusammenhänge zu erklären. Überzeugend seine Entschlossenheit, auf sich ständig überschlagene Ereignisse sofort zu reagieren. Nicht hektisch, sondern besonnen. An seiner Seite eine Außenministerin (Grüne), die ebenfalls überzeugt und ein Finanzminister (FDP), der keine Gelegenheit auslässt, Olaf Scholz in den höchsten Tönen zu loben. Die gesamte Regierung arbeitet vom ersten Tag der Verantwortungsübernahme bis heute am Limit. Als Politiker in der Demokratie auf dieser Ebene zu agieren, erfordert Charakter, Disziplin, Arbeit ohne zeitliche Beschränkung, Mut, Besonnenheit, Teamwork und vieles mehr. Respekt und Anerkennung von unten nach oben!

Sonntagsgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 06.03.2022

 

Ortsverein Rhader Sozialdemokraten unterstützen Solidaritätserklärung des Dorstener Integrationsrates

Auf der gestrigen Vorstandssitzung der Rhader SPD wurde beschlossen, der Solidaritätserklärung des Dorstener Integrationsrates beizutreten. Im Wortlaut:

Solidaritätserklärung des Integrationsrates der Stadt Dorsten

Wir, die Mitglieder des Integrationsrates der Stadt Dorsten, erklären unsere volle Solidarität mit den Menschen in der Ukraine, die derzeit um ihr Leben, ihre Freiheit und ihre Selbstbestimmung kämpfen. Wir sind erschüttert über den Tod und die Verwundungen von Zivilpersonen und Soldaten, über die Zerstörung von Städten und über die Flucht unzähliger Menschen vor den Grauen des Krieges.

Der Zweite Weltkrieg hat uns allen gezeigt, dass Gewalt keine Lösung ist und es im Krieg keine Gewinner gibt.

Wir sagen NEIN zum Krieg und zu PUTIN!

Es ist Putins Krieg – und nicht der des russischen Volkes.

Dies sehen wir auch an zahlreichen Demonstrationen gegen den Krieg und Verhaftungen in Russland. Putin und seine Gefolgschaft sind für diesen Krieg verantwortlich und nicht die hier und anderswo lebende russischsprachige Bevölkerung. Diese darf nicht diskriminiert werden.

Veröffentlicht am 05.03.2022

 

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