Gesellschaft Für Sie gelesen: Die Kluft zwischen Arm und Reich wird seit Jahren immer breiter

Die soziale Ungleichheit auf der Welt ist dramatisch: Seit 1995 hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung fast 20-mal mehr Vermögen angehäuft als die ärmsten 50 Prozent der Menschheit zusammen.

Quelle: Oxfam ist eine globale Nothilfe- und Entwicklungsorganisation

Veröffentlicht am 18.01.2022

 

Kommunalpolitik Was tun für RHADE - Ein Rückblick

Vor 10 Jahren haben sich die Sozialdemokraten vor Ort positioniert - Immer noch aktuell!

  • Stichwort Bauen: Rhade ist kein zusammenhängendes Dorfgebilde. Um unser Dorf abzurunden, sind vorrangig die Baulücken zu schließen.
  • Stichwort Soziales: Eine hervorragende Sozialarbeit leisten unsere Vereine. Sie sind zu stärken. Am besten dadurch, dass viele Rhader sich dort engagieren.
  • Stichwort Verkehr: Die Gleichberechtigung aller Verkehrsteilnehmer ist zu gewährleisten. Dazu zählen Geh- und Radwege, die so wie unsere Straßen instand gehalten werden müssen.
  • Stichwort Freiraum: Rhade ist das Dorf im Grünen. Wiesen, Felder, einzelne Waldgebiete, durchzogen von Bächen, bieten uns eine privilegierte Wohnlage. Platz für sanften Tourismus inklusive.
  • Stichwort Wirtschaft: Das Einkaufszentrum ist gut, besser wäre, parallel die Leerstände durch die Erschließung neuer Geschäftsfelder zu schließen. Z. B. durch die Förderung des sanften Tourismus.
  • Stichwort: Dorfkernentwicklung: Im Mittelpunkt Rhades hat der Kirchplatz eine wesentliche Treffpunkt-Funktion. Anlieger sind mit Neugestaltung einverstanden. Ideen liegen vor.
  • Stichwort Klimaschutz: Eine Energiewende ist jetzt notwendig. Die Förderung aller erneuerbaren Energiequellen muss in Rhade ganz oben auf der Tagesordnung stehen.
  • Stichwort Rahmenplan: Um die Zukunft Rhades muss uns nicht bange sein, wenn ein Rahmenplan den Weg und das Ziel aufweist. Die Rhader SPD leistet dazu seit Jahren Vorarbeit.

Die Anregungen der Rhader SPD haben auch nach 10 Jahren nichts an Aktualität eingebüßt. Daran zu erinnern, ist gerade jetzt, wo versucht wird, das Rad „Dorfentwicklung“ neu zu erfinden, sicherlich sehr hilfreich.

Die Stichworte wurde der 109. Ausgabe der "SPD-Nachrichten für Rhade" entnommen, die heute vor 10 Jahren alle Haushalte erhielten.

Veröffentlicht am 18.01.2022

 

10 Pfennig heute nur noch als Schmuckstück gefragt Finanzen Wer den Pfennig nicht ehrt …

Vor 20 Jahren sagte die D-Mark ade und der Euro kam

Spannend war es schon, als wir 2002 zum ersten Mal das Plastiktütchen mit den neuen Euromünzen in den Händen hielten. Aus 20 D-Mark wurden 10.23 Euro. Eine lange Zeit des täglichen Umrechens begann. War der Euro jetzt doch ein Teuro? Gefühlt ja, statistisch nein. Mit dem Euro kam auch Bewegung in unsere Parteienlandschaft. Die AfD, als Protestpartei gegen das neue Zahlungsmittel gegründet, landete inzwischen am äußersten rechten Rand unserer Gesellschaft. Der Euro dagegen war beständig und stabil. Heute wird kaum noch in D-Mark umgerechnet. Der Euro ist im Portemonnaie und in den Köpfen angekommen. Beim Grenzübertritt innerhalb der Eurozone, muss nicht mehr umständlich die Währung gewechselt werden. Dennoch haben nicht alle EU-Länder den Euro eingeführt. Nur 19 von 27. Dennoch wird er auch in diesen Ländern als zusätzliches Zahlungsmittel gerne angenommen. Der nächste gravierende Wandel steht bereits vor der Tür. Geldscheine und Münzen werden bald der Vergangenheit angehören. Bargeldloses Bezahlen setzt seinen Siegeszug fort. In Deutschland nimmt nur noch die Hälfte der Bevölkerung echtes Geld in die Hand. Tendenz deutlich steigend. Alle die, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, können mit der Volksweisheit „wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht wert“, nichts anfangen. Bei ihnen wird auch "der Groschen nicht fallen." Übrigens sind laut Bundesbank noch mehr als 12 Milliarden (!) D-Mark im Umlauf, bzw. liegen versteckt und vergessen in alten Schränken und unter morschen Holzdielen.

Eigener Bericht auf Grundlage der Veröffentlichung in der Süddeutschen Zeitung „Das D-Mark-Gefühl“, am 11.01.2022

Veröffentlicht am 17.01.2022

 

Bundespolitik Jahrhundertaufgabe Klimaschutz - Was kommt da auf uns zu?

Rhader Sonntagsgedanken

Wer den Klimaschutz alternativlos nennt, übertreibt nicht. Er ist lebensnotwendig. Nicht für uns, aber für diejenigen, die nach uns auch das Recht haben, gesund auf diesem Planeten zu leben. Jahrzehntelang hat die Wissenschaft beobachtet, gemessen, gerechnet und gewarnt. Jahrzehntelang haben Gesellschaft und Politiker nicht hören und sehen wollen. Jetzt können aber die Folgen des „Augen zu und durch“ nicht mehr schön geredet und verdrängt werden. Die neue SPD geführte Bundesregierung hat verstanden. Olaf Scholz spricht von einer Jahrhundertaufgabe, die keinen Bereich unseres Lebens aussparen wird. Das hat er als sozialdemokratischer Kanzlerkandidat gesagt, das wiederholt er nun folgerichtig als gewählter Bundeskanzler. Dem Wollen werden Taten folgen (müssen). Und die werden schmerzhaft sein. Der Umstieg auf 100% erneuerbare Energien wird eine riesige Investitionswelle auslösen, aber auch mit einer Kostenexplosion einhergehen. Ohne sozialverträgliche Absicherung wird das angepeilte Ziel, bis 2045 den Titel, „Bundesrepublik Deutschland klimaneutral“, nicht zu erreichen sein. Zwischen heute und 2045 wird noch mindestens vier Mal ein neuer Bundestag gewählt. Nicht auszuschließen, dass dann Parteien und Politiker mit falschen, populistischen Thesen antreten und erfolgreich das Blaue vom Himmel versprechen. Zwar ein Widerspruch in sich, aber nicht unmöglich, wenn es der fortschrittlichen Ampelregierung nicht gelingt, die Mehrheit der Gesellschaft weiter von der Notwendigkeit, jetzt zu handeln, zu überzeugen und mitzunehmen. Eine Mammutaufgabe für Olaf Scholz, die SPD und die grünen und liberalen Koalitionspartner.

Veröffentlicht am 16.01.2022

 

Kommunalpolitik Dorsten - Eine Brachfläche wird zur Parklandschaft

Die Lippestadt hat sich eine Krone aufgesetzt

Riesige Erdbewegungen waren nötig, um einer fast vergessenen, geschichtsträchtigen Fläche, mitten in Dorsten, Leben einzuhauchen. Nach Marion Taube, die kreativ den ersten Stein ins Rollen gebracht und mit dem Observatorium „Stadtkrone“ eine unübersehbare Wegmarke gesetzt hat, ist es nun Johannes Kratz, der als ehrenamtlicher Parkbürgermeister alles daran setzt, dass dieser Ort, der der Seele guttut, so der Tenor seines bemerkenswerter Aufsatzes im neuen Heimatkalender, auch von den Bürgern angenommen wird. Ein Park, der mit seinen Besuchern spricht, könnte eine Park-Zielsetzung lauten. Johannes Kratz schwärmt von einem italienischem Park, der seine Besucher so empfängt: „Neugieriger Besucher, du kommst hierher und glaubst, bestaunenswerte Kunstwerke zu finden. Wisse aber, dass alles was hier gut und schön erscheint, der Natur und nicht der Kunst zu verdanken ist.“ Wer den Dorstener Park besucht, sollte einmal versuchen, tief einzutauchen und alles auf sich wirken zu lassen. Und wenn er dabei noch das Areal aufsucht, das den Dorstener Stadtteilen gewidmet ist, findet er hier den Baum RHADE, der von Rhadern gepflanzt wurde, um das Zusammengehörigkeitsgefühl mit unserer „Hauptstadt“ zu stärken. Als die Brachfläche zwischen Lippe und Kanal „wachgeküsst“ wurde, erhielt sie den passenden Namen Stadtkrone-Park. Warum sie heute offiziell nur noch „Bürgerpark Maria-Lindenhof“ genannt wird, konnte trotz Nachfrage nicht geklärt werden. Schade. Der Titel Stadtkrone-Park weckt viel mehr die Neugier auf Unbekanntes.

 

Veröffentlicht am 15.01.2022

 

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