Wer will, dass Olaf Scholz Bundeskanzler wird, muss mit der Zweitstimme SPD wählen! Foto: Photothek spd.de Bundespolitik Olaf Scholz ganz nah

SPD-Kanzlerkandidat besucht die „Blume im Revier“

Es sind nur noch wenige Wochen bis zur Bundestagswahl am 26. September. Drei Kandidaten wollen ins Kanzleramt. Zwei davon stolpern unübersehbar und wecken Zweifel an ihrer Eignung. Einer dagegen beeindruckt nachhaltig und liegt in Umfragen, wer der Beste wäre, vorn. Die Rede ist von Olaf Scholz. Am Samstag, 14. August macht er auf seiner Wahlkampagnen-Tour Station „Tief im Westen, wo die Sonne verstaubt, ist es besser, viel besser als man glaubt - Du Blume im Revier“, also in Bochum. Herbert Grönemeyer hat das Liebeslied über seine Stadt geschrieben, mit dem wir uns alle im Revier identifizieren. Olaf Scholz wird sicherlich auch vor Ort den wichtigsten Satz seiner Bewerbungsrede vortragen.“ich will Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland werden“. Wir können ihn dabei aktiv unterstützen. Um live in Bochum dabei zu sein, sollte diese Adresse im Navi gespeichert werden: Samstag, 14.08.2021, ab 11:00 Uhr, DR.-RUER-PLATZ, 44787 Bochum. Und dass Olaf Scholz nur über die Zweitstimme SPD gewählt werden kann, wissen leider immer noch zu wenige Wählerinnen und Wähler. Dieses Defizit muss auf Null reduziert werden. Wir in Rhade haben verstanden.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 06.08.2021

 

Bundespolitik Umfrage zur Bundestagswahl: Olaf Scholz liegt deutlich vorn - die SPD holt auf - zwar langsam, aber kontinuierlich

Aktuelle ARD-Unfrage: Wenn der Kanzler direkt gewählt werden könnte, dann wären  

  • für Olaf Scholz 35% - plus 6%
  • für A. Laschet 20% - minus 8%
  • für A. Baerbock 16% - minus 2%

Die Sonntagsfrage:

  • SPD 18% - plus 3%
  • CDU 27% - minus 1%
  • Grüne 19% - minus 1%

 

Veröffentlicht am 05.08.2021

 

Ein beeindruckendes und aktuelles Dokument der Stadt Dorsten Kommunalpolitik Hochwasserschutz: Dorstener CDU ruft nach Klimaschutz-Workshop - Ein Blick in die Rathausschublade wäre zielführender

Integriertes Klimaschutzkonzept der Stadt Dorsten scheint in Vergessenheit geraten zu sein

Hitzesommer, Trockenheit, Dürre, Starkregen. Keine Ereignisse irgendwo in der Welt, sondern auch vor unserer Haustür. Grund für die Stadt Dorsten, frühzeitig ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ mit Bürgerbeteiligung erarbeiten zu lassen. Im April 2014 wurde das beeindruckende Dokument mit wichtigen Handlungsempfehlungen fertiggestellt und einstimmig im Stadtrat beschlossen. Das jetzt nach den erschreckenden Bildern der nicht weit entfernten Flutkatastrophe die Dorstener CDU-Fraktion nachfragt, ob unsere Stadt an der Lippe „im Falle eines Falles“ entsprechend vorbereitet ist, gehört zu den Pflichtaufgaben einer Ratsfraktion. Dass sie aber parallel einen Klimaschutz-Workshop anregt, zeigt, dass sie das selbst verabschiedete Klimaschutzkonzept nicht mehr „auf dem Schirm“ hat. Auf 180 DIN A-4-Seiten wurden nämlich auch mit ihrer Beteiligung für alle Dorstener Zielgruppen Maßnahmenkataloge erarbeitet und zur Umsetzung auf den Weg gebracht. Darunter auch das Kapitel „Maßnahmen gegen Hochwasser“ auf Seite 78. Den beteiligten Bürgern wurde zugesagt, in unregelmäßigen Abständen wieder eingeladen zu werden, um über die Aktualisierung des genannten Dokuments zu beraten. Bis heute, 7 Jahre danach, gab es kein sogenanntes „Expertentreffen“. Anstatt wieder nach einem neuen Klimaschutz-Workshop zu rufen, sollte einfach mal nachgelesen werden, welche guten Dokumente seit langer Zeit auf die Umsetzung warten.

Ein Zwischenruf aus Rhade in Richtung Dorstener CDU-Fraktion

Veröffentlicht am 05.08.2021

 

Bundespolitik Armin Laschet - Der überschätzte Kandidat

Vom politischen Aufsteiger ist wenig geblieben

2009 in Gladbeck. Die evangelische Kirche hatte zum Empfang eingeladen. Ehrengast: Armin Laschet. Sein Buch „DIE AUFSTEIGERREPUBLIK -ZUWANDERUNG ALS CHANCE“ hatte neugierig gemacht. Anders als „seine“ Union räumte er nämlich mit dem Vorurteil auf, Deutschland sei kein Einwanderungsland. Im Gegenteil. Zuwanderung sei notwendig und als Chance zu verstehen. 2009 gehörte er noch dem NRW-Kabinett als Minister für „Generationen, Familie, Frauen und Integration“ unter  dem damaligen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers an. Sein Vortrag beeindruckte, der anschließende Buchverkauf florierte, das Signieren inclusive. Siehe Foto. Inzwischen ist er aufgestiegen. Völlig unerwartet löste er 2017 die beliebte Sozialdemokratin Hannelore Kraft als NRW-Ministerpräsidentin ab. Seitdem will er mehr. Nun will er auch Bundeskanzler werden. Die Frage, wofür Laschet steht, ist bis heute unklar beantwortet. In der Folge verlor er dramatisch in den Umfragen. Nun musste er sogar einräumen, das gut geschriebene Buch, siehe oben, in Teilen gar nicht selbst geschrieben zu haben. So ist noch ein Zacken aus seiner selbst aufgesetzten Krone gebrochen. Auch in der Flutkatastrophe gab und gibt er ein wahrlich schlechtes Bild ab. So ist das, wenn Politiker sich überschätzen. Am 26. September kann er auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden. Per Stimmzettel.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 04.08.2021

 

Kommunalpolitik Dorfentwicklung Rhade (DE) geht in nächste Runde

Bürgerforum präsentiert bisherige Ergebnisse

 

Zum 17. August werden alle Rhader Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um bei Interesse Neues über die laufende Dorfentwicklungsinitiative zu erfahren. Bekanntlich wurde vor Monaten ein externes Planungsbüro beauftragt, um mit Online-Bürgerbeteiligung Ideen für Rhades Zukunft abzufragen. Die Beteiligung war gut, die Anregungen interessant aber nicht wesentlich anders, als die bereits mehrfach dokumentierten. „Rhade neu denken“, lautete zwar die Aufforderung, die aber das Vorhandene fast 1:1 bestätigte. Ein Bürger-Workshop, der sich eigentlich mit allen eingegangenen Bürgeranregungen befassen sollte, musste wichtige Themenfelder wegen zu geringer Beteiligung ausklammern. Noch ist nicht erkennbar, wie das erkannte Defizit ausgeglichen werden kann. Ob der der Ansatz, dem Bürgerforum (allein) zu überlassen, was, wo und wann an Zukunftsinitiativen umgesetzt werden sollte, richtig ist, darf hinterfragt werden. Ohne eine fachliche Führung, die nur vom Planungsamt der Stadt geleistet werden kann, werden die guten Bürgerideen nie zu einem funktionierenden Ganzen zusammengefügt werden können. Der Eindruck, dass die beiden Rhader Parteien, SPD und CDU, die in jahrzehntelangem ehrenamtlichen Engagement mit Bürgerbeteiligung nur noch indirekt eine Rolle spielen, kann sich auf Dauer für Rhade und Dorsten als eine fatale Fehlentwicklung herausstellen. Die engagierten Bürger, haben alle Unterstützung und Anerkennung verdient. Eine Dorfentwicklungs- oder Rahmenplanung ist aber nur dann wirklich erfolgreich, wenn alle kommunalen Aspekte berücksichtigt werden. Die genannten Parteien waren bisher Garant dafür, dass das funktionierte. Auch sie haben Respekt und Anerkennung verdient.

 

Ein kritischer Einwurf zur aktuellen Rhader Dorfentwicklungsdiskussion

Veröffentlicht am 03.08.2021

 

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