Gesellschaft „Wer an den Dingen seiner Stadt keinen Anteil nimmt, ist nicht ein stiller Bürger, sondern ein schlechter!“

Sonntagsgedanken aus Rhade

Vor 2470 Jahren soll Perikles, ein griechischer Philosoph, diese weisen Worte geschrieben haben. Versuchen wir sie aktuell zu interpretieren. Sie fordern auf, uns einzumischen. Einzumischen, wie wir in unserer Stadt leben wollen. Während „damals“, im Mutterland der Demokratie die Verantwortung fürs Ganze demjenigen zufiel, den das Los getroffen hat, wird heute per Stimmzettel gewählt. Die Verantwortung ruht auf mehreren Schultern. Eine positive Weiterentwicklung, die aber auch Gefahren mit sich bringt. Nämlich, dass die so Auserwählten ein unangebrachtes Überlegenheitsgefühl an den Tag legen. Anders ausgedrückt, der Bürger, der an den Dingen seiner Stadt, unserer Stadt, Anteil nimmt, ist immer dann ein guter Bürger, wenn er sich „auf Linie“ bewegt. Auf Linie, die vorgegeben wird. Umgekehrt mutiert er in Augen der „Obrigkeit“ sehr schnell zum schlechten Bürger. Damit das auch Wirkung zeigt, wird hinter der vorgehaltenen Hand auch schon mal falsch Zeugnis geredet. Da hilft es auch nicht, den Begriff Bürgerbeteiligung obenan zu stellen. Halten wir fest: Nur derjenige, der aktiv an den Dingen seiner Stadt Anteil nimmt, ist ein guter Bürger. Der Mitläufer und Abnicker ist es eher nicht.

Veröffentlicht am 27.06.2021

 

Geht doch - in Raesfeld-Erle Kommunalpolitik Radfahren – mehr als ein vorübergehender Trend

Sind Dorsten und Rhade planerisch vorbereitet?

 

Am Anfang war der „Drahtesel“. Schwer, robust und anstrengend zu bewegen. Mit der Gangschaltung, anfangs dominierte die Nabenschaltung, danach bei Sporträdern die Kettenschaltung, entwickelt sich das Fahrrad immer mehr zum „normalen“ Verkehrsmittel. Die Revolution setzte aber mit den sogenannten E-Bikes ein. Plötzlich konkurrieren HiTec-Räder mit dem PKW und dem öffentlichen Nahverkehr. Plötzlich entdeckt eine ganze Generation, die das Radfahren wegen der Anstrengung bereits aufgegeben hatte, ein ganz neues Glücksgefühl. Inzwischen, so scheint es, befinden sich die „Pedalritter“ alter Prägung, also diejenigen, die sich nur mit Muskelkraft vorwärtsbewegen, in der Minderheit. Wenn doch nur die Verkehrswege parallel zur Fahrradentwicklung auch gewachsen wären. So teilt der ADFC-Dorsten in seinem letzten Rundschreiben mit, dass er nicht mehr länger auf die Stadtplanung warten, sondern bereits jetzt eigenständig an einem Netzverkehrsplan Dorsten arbeiten will. Im Rathaus wird seit Monaten über einen neuen Mobilitätsplan Dorsten, der auch Rhade einschließen soll, diskutiert, ohne das es bisher zur Auftragsvergabe gekommen ist. Insofern ist die Eingangsfrage, ob Dorsten und Rhade auf die wichtige verkehrspolitische Entwicklung vorbereitet ist, mit einem klaren NEIN zu beantworten. Obwohl die Rhader SPD seit Jahren fordert,  einen Fahrradbeauftragten in der Verwaltung einzustellen und einen Netzwegeplan für Rhade erarbeitet und präsentiert hat, scheint im Rathaus die „Kette“ abgesprungen zu sein.

 

Gut Tritt wünscht der Rhader Radfahrer. 

Veröffentlicht am 26.06.2021

 

Olaf Scholz - der SPD-Kanzlerkandidat. Foto: Photothek spd.de Bundespolitik Klimaschutz: Olaf Scholz spricht Klartext und zeigt deutliche Unterschiede zu Konkurrenten auf

Industrieverband zeigt sich beeindruckt

Es war der „Tag der deutschen Industrie“, der auch zu einem guten Tag für Olaf Scholz wurde. Seine Positionierung, wie Unternehmen klimafreundlich und erfolgreich wirtschaften, sowie parallel sichere Arbeitsplätze erhalten und geschaffen werden können, beeindruckte die versammelten Manager nachhaltig. Olaf Scholz warnte eindringlich vor der „Stromlüge der CDU“, die zu weiteren Verzögerungen bei Investitionen führen werde. Scholz: „Wer also behauptet, dass der Stromverbrauch bis 2030 gleichbleibt, belügt sich selbst und das Land.“

Umbau der Industrie wird Chefsache

Und konkret heißt das zum Beispiel: Schon in den ersten 100 Tagen seiner Kanzlerschaft will Scholz ein umfassend reformiertes Erneuerbare-Energien-Gesetz vorlegen für deutlich mehr Wind- und Sonnenenergie. Und bis 2025 die EEG-Umlage abschaffen, Abgaben und Umlagen neu ordnen, denn Strom in Deutschland müsse gleichzeitig günstiger werden. Damit die Industrie weltweit wettbewerbsfähig bleibt, werde er den klimafreundlichen Umbau entschlossen fördern. „Der Staat wird die Mehrkosten ausgleichen“, so die Zusage des Sozialdemokraten. Es gehe um die richtigen Rahmenbedingungen, um international erfolgreich zu sein.
Olaf Scholz hat einen Plan. Und er weiß, dass es ums Machen geht, nicht nur ums Wollen. Darum werde er als Bundeskanzler die Entwicklung „nicht moderieren, sondern mit höchster Priorität vorantreiben“. „Das wird Chefsache und direkt aus dem Bundeskanzleramt gesteuert“, kündigte der Sozialdemokrat an. Es gehe darum, jetzt „gemeinsam die Ärmel aufzukrempeln.“ Denn: „Es ist höchste Zeit.“

 

Erster Absatz: Eigener Bericht SPD-Rhade; danach Übernahme von www.spd.de

Veröffentlicht am 25.06.2021

 

Allgemein Taktik? Quer, quer, zurück, quer, quer, zurück

So wird die Konkurrenz stark gemacht. Im Fußball und in der Politik. Olaf Scholz hat das verstanden. Er ist stark in der Offensive und „spielt“ mit System. Das überzeugt. Löw und Co. könnten aktuell von Olaf Scholz lernen, wie man punktet.

Veröffentlicht am 24.06.2021

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008252717 -