Justiz und Inneres CORONA: Wenn Querdenker zu Quertreibern mutieren

Das Grundrecht, seine Meinung frei zu äußern, wird dann missbraucht, wenn andere dadurch gefährdet werden. Neben Demo-Veranstaltern dürfen auch Gerichte kritisiert werden, wenn sie bei ihrer Abwägung den genannten Eingangsgrundsatz nicht oder zu gering bewerten. Leipzig darf sich nicht wiederholen!

Ein Einwurf aus Rhade 

Veröffentlicht am 11.11.2020

 

Allgemein Versöhnen statt spalten – Von Johannes Rau zu Joe Biden

Glaubwürdigkeit ist Grundlage für politischen Erfolg

 

Johannes Rau war es, der die Politiker immer mal wieder daran erinnerte, dass aus parteipolitischer Konkurrenz niemals Feindschaft werden dürfe. Legendär sein 1987ger Motto: „Versöhnen statt spalten“, das ihn Zeit seines politischen Lebens begleitete. Joe Biden, der neu gewählte US-Präsident hat es nun übernommen und zu seiner wichtigsten Botschaft nach einer schmutzigen Wahlkampagne seines Kontrahenten Trump gemacht. Die Überwindung der gespaltenen US-Gesellschaft kann nur gelingen, wenn den Verlierern die Hand zur Versöhnung ausgestreckt wird. Joe Biden tut es und erinnert uns damit an den langjährigen SPD-Politiker, der mit seiner gelebten Glaubwürdigkeit viele Jahre NRW-Ministerpräsident und unser Bundespräsident war. Joe Biden hat in Johannes Rau ein gutes Vorbild. Er wird damit Erfolg haben.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

 

Johannes Rau - 16.01.1931 – 27.01.2006

Gegen das Vergessen:

Bereits im März 2010, also vor über 10 Jahren, stellte die damalige stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Susanne Simmerl den Antrag im Dorstener Stadtrat, eine Straße in der Lippestadt nach Johannes Rau zu benennen. Dazu in Kürze mehr.

Veröffentlicht am 11.11.2020

 

Kommunalpolitik Rhader Gedanken zum städtischen Kulturangebot – Ein Thesenpapier (Teil 1)

Eine Lücke, die in Rhade geschlossen werden muss

 

Fakt ist, dass die städtischen Kultur- und Weiterbildungsangebote einen Bogen um Rhade machen. Seit Jahren. „Das geht gar nicht“, so der Tenor eines Diskussionspapiers, das inzwischen u. a. dem Bürgerforum Rhade und der Verwaltung vorliegt. Um die öffentliche Diskussion anzuregen, veröffentlichen wir das Papier in mehreren Teilen. Bei Interesse kann es komplett unter der E-Mail-Adresse dirk.hartwich@t-online.de angefordert werden.

Ausgangslage:

Das städtische Kultur- und Weiterbildungsangebot in Dorsten ist vielfältig. Es deckt u. a. mit dem VHS-, dem Bücherei- und dem Theaterprogramm den Grundbedarf, einhergehend mit den Mindestempfehlungen für Städte dieser Größenordnung, sicherlich ab. Kultur und (Weiter)Bildung sind wichtige Standortfaktoren für eine Stadt. Erkenntnisse, die zwar nicht neu sind, aber an die immer wieder aktuell erinnert werden muss. Eine wichtige Ergänzung zum städtischen Kultur- und Weiterbildungsprogramm leisten u. a. unsere Vereine, Kirchen und Privatinitiativen.

Hier soll aber vorrangig der städtische Beitrag behandelt werden. Und dieser ist verbesserungswürdig.

Begründung:

Was ist und was will Kultur? Einer, der bundesweit Kultur so definiert hat, dass er überall gehört und verstanden wurde, ist Hilmar Hoffmann (1925 – 2018). Ein Kulturpolitiker, der mit dem Bestseller „Kultur für alle“ (1979) überall Maßstäbe für die „Kulturmanager“ in den Städten gesetzt hat. Sie sind immer noch hochaktuell.

Im Kulturausschuss der Stadt Dorsten spielten seine Anmerkungen und Anregungen in den Jahren zwischen 1975 und 1984 eine wesentliche Rolle. Ein kurzer Auszug aus dem Klappentext des im S. Fischer-Verlag erschienenen Buches: „Kultur war lange ein Privileg für wenige, die über eine entsprechende Vorbildung, über genügend Muße und Geld verfügten. Die große Mehrheit stand über Jahrhunderte abseits … An dieser Ungerechtigkeit … hatte sich bis vor wenigen Jahren kaum viel verändert. …Nur in einer wirklich demokratischen Kultur besteht die Chance, den Fortbestand der Gesellschaft zu sichern, vor allem angesichts der Entwicklungen, die in immer stärkeren Maße von Technologie, Effizienzdenken, Wirtschaftswachstum und Rationalisierung geprägt werden …“

Wer konsumiert in Dorsten Kultur und Weiterbildung?

(bitte mehr anklicken)

Veröffentlicht am 10.11.2020

 

Allgemein Heute, am 9. November erinnern wir uns und versprechen: NIE WIEDER!

Trauer, Entsetzen und Unverständnis immer noch darüber, dass Menschen wie du und ich vor 82 Jahren bereit waren, Mitbürger zu demütigen, zu verfolgen, zu ermorden. In den folgenden 7 Jahren millionenfach!!! Unvorstellbar. Unser Schwur heute lautet: NIE WIEDER

Veröffentlicht am 09.11.2020

 

Kommunalpolitik Dorsten: Pedalritter first - Ja, aber …

Abkupfern erlaubt – Dorstener Verkehrswende einleiten

 

Sie ist 35 und Deutschlands erste Professorin für Radverkehrsmanagement. Jana Kühl lehrt künftig in Salzgitter, wie Mobilität und Umweltschutz gemeinsam in Einklang zu bringen sind. Dabei betont sie, dass das Fahrradfahren, der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) sowie die Fußgänger eine gleichberechtigte Einheit bilden. Eine Erkenntnis, die in Dorsten seit Jahren auf dem Tisch liegt. Und dass die Rhader Sozialdemokraten immer wieder daran erinnern, gehört zur bitteren Wahrheit dazu. Nämlich, dass die Forderungen ständig mit „ja, aber“ im Rathaus bewertet und zur Seite gelegt werden. Ein neuer Stadtrat, ein neuer Versuch. Dorsten muss jetzt einen Fahrradbeauftragten einstellen, der die Arbeit des Ein-Mann-Verkehrsplaners schwerpunktmäßig begleitet. Das Ziel, eine Verkehrswende in Dorsten ist so komplex, dass sie ohne hauptamtliche Begleitung nicht gelingen kann. Die Ernennung eines ehrenamtlichen Fahrrad-Bürgermeisters in Dorsten wäre zwar ganz nett, aber reine Symbolik. Als Ersatz für eine Fachkraft im Rathaus zu wenig. „Von anderen lernen, heißt siegen lernen“, eine etwas geänderte DDR-Losung, die, losgelöst vom ideologischen Ballast, so verkehrt nicht ist. Ein Blick nach Holland und Dänemark zeigt, was geht, wenn man will. Abkupfern erlaubt, rufen wir erneut den 44 neuen Ratsmitgliedern und der Verwaltung in der Lippestadt zu.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

    

Veröffentlicht am 09.11.2020

 

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