Bundespolitik Ein Hundeleben - und was Julia Klöckner damit zu tun hat

Ankündigungen und Freiwilligkeit - ihr Markenzeichen

Sie war mal Weinkönigin. Dann wollte sie Ministerpräsidentin in Rheinland-Pfalz werden. Nach ihrem dortigen Scheitern stieg sie 2018 in Berlin zur Ministerin auf. Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lautet ihre Amtsbezeichnung. Sogar als mögliche Nachfolgerin von Angela Merkel wurde sie genannt. Daraus wird aber nichts. Die CDU-Männerdomäne Laschet, Spahn, Röttgen, Merz und Söder haben eigene Ambitionen. Trotzdem bringt sich Julia Klöckner immer mal wieder mit tollen Vorschlägen ins Gespräch. So hat sie nun ihr Herz für Hunde entdeckt. Mindestens 2 Mal am Tag haben sie es verdient, an die frische Luft geführt zu werden. Wie das kontrolliert werden soll? Das wissen wir nicht. Genau so wenig, wie der Zucker in Nahrungsmitteln nachhaltig gesenkt werden soll, oder der Wald vor Trockenheit geschützt. Jetzt hat sie auch noch die Afrikanische Schweinepest am Bein. Jetzt wird klar, dass ausschließlich mit Appellen keine Politik gemacht werden kann. Julia Klöckner war eine gute Weinkönigin.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 19.09.2020

 

Kommunalpolitik Wer wird neuer Landrat des Kreises Recklinghausen?

Michael Hübner (SPD) muss die Stichwahl gewinnen

Er hat alles, was von einem Politiker erwartet wird. Er ist präsent, sachkundig und sympathisch. Die Rede ist von Michael Hübner. Der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzender hat den ganzen Kreis RE fest im Blick, um als Landrat die dringend nötigen Reformen aller 10 Städte künftig zu koordinieren. Eine Hürde steht noch vor ihm. Die Hürde Stichwahl. Michael Hübner braucht unsere Unterstützung und unsere Stimmen am Sonntag, 27. September. Wir Rhader Bürger, nicht nur wir Rhader Sozialdemokraten, haben Michael Hübner als einen geradlinigen Politiker kennengelernt, der immer „für uns da war“. Nun können wir ihm etwas davon zurückgeben, indem wir ihn am 27. September zum neuen Landrat des Kreises Recklinghausen wählen.

Ein Rhader Appell an alle Wählerinnen und Wähler in unserem Ort

Veröffentlicht am 18.09.2020

 

Gesellschaft WIR IN DORSTEN

10 Grundsätze, die uns täglich begleiten sollen 

Im Rahmen des Dorstener Stadtdialogs für Menschenwürde, Demokratie und Respekt wurde die „Dorstener Erklärung“ mit dem folgenden Handlungskatalog für alle Dorstener Bürgerinnen und Bürger erarbeitet. Wir bitten alle Leser, diese Erklärung zu teilen. Das wird unser Zusammenleben und die Demokratie als Ganzes stärken.

  • Wir respektieren die Vielfalt der Gesellschaft in Offenheit und Toleranz: Menschen haben unterschiedliche Lebenshintergründe, Lebenswirklichkeiten und Lebensentwürfe.
  • Wir helfen denen, die Hilfe benötigen und engagieren uns für eine umfassende Teilhabe aller Menschen.
  • Wir zeigen Mut und Zivilcourage, wenn unsere Grundwerte angegriffen werden.
  • Wir übernehmen Verantwortung für das Miteinander in unserer Stadt und bringen unsere Talente in die Stadtgesellschaft ein.
  • Wir pflegen respektvolle Offenheit in Gespräch und Streit.
  • Wir achten die Erfahrung des Alters und setzen uns dafür ein, dass Jugend Teilhabe erfährt und in eine gute Zukunft blicken kann.
  • Wir wollen uns zusammen wohlfühlen können und tragen mit unserem Tun dazu bei.
  • Wir achten auf unsere Umwelt, Natur und Tierwelt sowie unser persönliches Umfeld.
  • Wir sehen, achten und pflegen die verschiedenen Dimensionen und Ebenen unserer Stadtgesellschaft: Die Familien, die Nachbarschaften, die Quartiere, die Stadtteile und die Gesamtstadt.
  • Wir wollen jederzeit ein gutes Vorbild sein für unsere Mitmenschen. Deshalb engagieren wir uns und packen an, statt zuzusehen.

Unter www.dorsten.de/stadtdialog kann diese Erklärung unterzeichnet werden. Die Rhader Sozialdemokraten fördern und unterstützen diese stadtweite Aktion der Bürgerinnen und Bürger, der Parteien, des Stadtrates und der Verwaltung.

Eigener Bericht

 

Veröffentlicht am 17.09.2020

 

Allgemein Wie hat Rhade gewählt - und warum? (Teil 2)

Über Personen, Programme und den Trend

Ein Blick auf die Rhader Ergebnisse der 4 Wahllokale zeigt Erstaunliches. Es gibt die klaren Wahlgewinner (CDU und Grüne) und die böse gerupften Sozialdemokraten. Warum? Diese Frage beschäftigt alle, die sich mit Kommunalpolitik beschäftigen. Die Kandidatinnen und Kandidaten vor Ort haben sich alle freiwillig und ehrenamtlich in den Dienst der Sache, sprich der Demokratie, gestellt. Sie verdienen Respekt und Anerkennung. Auch am Tag danach. Dennoch werden die Gewinner von sich behaupten, in den letzten Jahren alles richtig gemacht zu haben. Und die Verlierer rätseln und suchen nach belastbaren Erklärungen. Bringen wir es an dieser Stelle mal auf den Punkt: Die christdemokratischen Gewinner sind weder persönlich noch inhaltlich mit irgendeiner Zukunftsidee für Rhade in den letzten Jahren aufgefallen. Sie sind aber in einigen Vereinen bekannt und somit vor Ort verwurzelt. Ganz anders die Kandidaten der Grünen. Nie gesehen, nie gehört - und trotzdem gewählt. Bei der Kommunalwahl! Bei einer Wahl, die unseren Lebensmittelpunkt betrifft. Es ist nicht einfach, das zu verstehen. Der allgemeine (und fast unbeeinflussbare) Wähler- und Sympathietrend hat eindeutig auch die Rhader Kommunalwahl entscheidend beeinflusst. Ein Faktor, der fast alles überlagert. Dieser Trend fällt aber nicht plötzlich vom Himmel, sondern hat immer eine (längere) Vorgeschichte. Ein wichtiger Hinweis für die Sozialdemokraten auf allen Ebenen darüber nachzudenken.

Eine erste Schnellanalyse aus Rhade - wird in loser Folge fortgesetzt

Veröffentlicht am 16.09.2020

 

Kommunalpolitik Kommunalwahl-Nachlese: Da kannse nix machen - oder doch? (Teil 1)

Alte Zöpfe müssen abgeschnitten werden

Gibt es Parallelen zu einer Partei, den Printmedien, der Kirche und einem Fußballclub? Auf den ersten Blick natürlich nicht. Obwohl alle Spieler eines Fußballvereins das Beste versuchen zu geben, lügt die Tabelle nie. Obwohl Pfarrer und Laien in der Kirche täglich aktive Seelsorge und Sozialarbeit leisten, überwiegen die Kirchenaustritte. Obwohl Journalisten an allen Tagen der Woche im Einsatz sind um eine aktuelle Tageszeitung zu produzieren, sinkt die Auflage. Obwohl in der SPD viele Profis und Idealisten beweisen, dass das Eintreten für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität hochaktuell und nicht von gestern ist, bleibt zurzeit die Unterstützung bei Wahlen aus. Obwohl das Vergleichen einer Partei mit der Kirche, dem Zeitungsverlag und dem Sportverein sehr gewagt ist, soll damit aufgezeigt werden, dass in allen Fällen nur eine schonungslose Analyse und das beherzte Umsteuern den weiteren Abstieg vermeiden kann. Die Printmedien bieten parallel Online-Ausgaben an, die Kirchen öffnen sich, der Fußballclub stellt sich neu auf. Und die SPD? Sie wird gebraucht, sie ist kein Ladenhüter, sie muss aber der Realität ins Auge blicken. Und dann ist zu erkennen, dass organisatorisch alte Zöpfe abgeschnitten werden müssen, dass inhaltlich ein Gesamtkonzept die künftige Richtung aufzeigen muss, und dass Personen an der Spitze stehen müssen, die Führung und Orientierung beherrschen. Klingt doch relativ einfach. Und trifft auf den Verlag, die Kirche, den Verein und die SPD gleichermaßen zu. Also gibt es doch Parallelen.

Ein Zwischenruf aus Rhade - wird morgen fortgesetzt.

Veröffentlicht am 15.09.2020

 

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