Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 4)

Rhader-Team beeindruckt beim ersten Dorfentwicklungstreffen - 8G für Rhade

Obwohl es einen gültigen Rahmenplan für Rhade gibt, fragt die Verwaltung mit einer neuen Planungsgruppe nochmals ab, wohin die Zukunftsreise unseres Lebensmittelpunktes gehen soll. Wir haben in mehreren Veröffentlichungen auf dieser Internetseite aufgezeigt, dass alle gestellten Fragen bereits im Rahmenplan beantwortet sind. Der Leser wurde gebeten, diese kosten- und zeitintensive Doppelaktivität, von der Verwaltung in Auftrag gegeben, zu bewerten. Heute stellen wir in Kurzfassung den Rhader Beitrag beim ersten Meinungsaustausch mit der Verwaltung und der externen Planungsgruppe vor. Er wurde von allen Seiten ausdrücklich gelobt und gibt genau das wieder, was bereits in den letzten Jahren erarbeitet wurde. Wir haben nämlich in Rhade kein Analyse-Defizit sondern einen dauerhaften Umsetzungsstau. Heribert Triptrap hat als Vertreter des Bürgerforums Rhade die folgenden Forderungen mit dem plakativen Titel, 8G für Rhade, vorgetragen:

  • Generationendialog: Wir wollen in Rhade auf allen Ebenen  generationenübergreifend agieren
  • Gesellschaftsleben: Das gut funktionierende Vereinsleben nutzen, um Rhade auch zum Kultur- und Bildungsraum zu entwickeln
  • Gemeinschaftsräume: Forksbusch als Bürgerpark gestalten
  • Grundstücksentwicklung: Bei neuer Planung und Bebauung muss die Infrastruktur passend sein. „Sanfte Entwicklung“ lautet das Ziel.
  • Gewerbliche Wirtschaftsförderung: Leben und arbeiten in Rhade - Zentrale Fläche am Höfer Weg weiterentwickeln
  • Gastlichkeit: Rhade ist durch seine Lage im Grünen besonders für Tagestouristen und Kurzurlaube privilegiert. Hier muss die Wirtschaftsförderung ansetzen, um die Wertschöpfung im Ort und in der Stadt zu halten
  • Gute Wegeführung - Gefahrenabwehr - Generalüberholung: Fahrradfreundlichkeit und Verkehrssicherheit erhöhen. Vorhandene bekannte und benannte Gefahrenpunkte umbauen und entsprechend sichern
  • Grünkonzept - Klimaschutz: Rhade muss grüner werden. Gültiges Dorstener Klimakonzept anwenden

Wird fortgesetzt

Veröffentlicht am 17.10.2020

 

Stadtentwicklung Rhader Bürgerforum trotz CORONA? - Treffen in der Turnhalle

Hochinteressante Zukunftsthemen stehen auf der Tagesordnung

Jeder kann mitmachen - beim Rhader Bürgerforum. Anders ausgedrückt: Bürgerbeteiligung in Reinstform. Bereits zum 14. Mal lädt das ehrenamtlich agierende Organisationsteam zum breiten Meinungsaustausch ein. Und immer geht es um Rhade, um die Zukunft unseres Lebensmittelpunktes. Es ist beeindruckend, wie professionell die Treffen vorbereitet und durchgeführt werden. Diesmal zwingt die Corona-Pandemie dazu, den gewohnten Ort und Wochentag zu wechseln. Diesmal wird die Rhader Turnhalle zum Versammlungsort. Am Samstag, 7, November! Pünktlich um 16 Uhr will Willi Loick, von den Bürgern gewählter Sprecher des Orgateams, die Anwesenden begrüßen. Darunter auch Vertreter der Verwaltung. Die künftige Dorfentwicklung steht sicherlich im Mittelpunkt des Treffens. Bekanntlich sollen, obwohl ein gültiger Rahmenplan für Rhade vorliegt, nochmals mit externer Begleitung und entsprechender Bürgerbeteiligung Rhader Planungsziele erarbeitet werden. Fehlende städtische Kultur- und Weiterbildungsangebote in Rhade sowie die allseits bekannte Problematik beim Glasfaserausbau könnten weitere Themen sein. Erstmals kann die Versammlung online verfolgt werden. Ein besonderer Service, der alle Bürgerinnen und Bürger erreichen kann, die nicht persönlich den Weg in die Turnhalle finden können. https://youtu.be/7ya9gQui6FM

Die Rhader Sozialdemokraten, die als Wegbereiter der Dorstener Bürgerforen gelten, wünschen einen guten und sicheren Verlauf. Neue Corona-Schutzmaßnahmen der Stadt können aber zu einer Termin-Verschiebung führen. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 16.10.2020

 

Gesundheit Aktuell: CORONA ist eine reale Gefahr für unsere Zukunft

  • Unsere Wunsch: Bleiben Sie gesund!
  • Unsere Bitte: Seien Sie solidarisch mit den Risikogruppen 
  • Unsere Forderung: Klare Regeln - in ganz Deutschland 

SPD Rhade

Veröffentlicht am 15.10.2020

 

Stadtentwicklung Wohin gehst du - Rhade? (Teil 3)

Ein Blick in den gültigen Rahmenplan gibt Orientierung (Wird fortgesetzt)

Nun soll also der ländliche Raum mit Rhade und Lembeck aufgepeppt werden. Dazu hat die Verwaltung eine externe Planungsgruppe eingekauft. Sie soll aufzeigen, wohin die Reise gehen soll. Dazu dürfen auch Bürgerinnen und Bürger ihre Vorstellungen und Ideen einbringen. Heute werfen wir einen dritten Blick in den noch 14 Jahre gültigen Rhader Rahmenplan und vergleichen die neuerlichen Fragestellungen mit den bereits 2013/2014 erarbeiteten Ergebnissen. Die Schlussfolgerung, ob diese jetzige Aktivität, extern begleitet,  nötig ist, wollen wir dem Leser überlassen.

Frage der neuen Planungsgruppe: Vision: Wo wollen wir hin? Was wollen wir erreichen?

Antwort gültiger Rahmenplan 2014:

  • Rhade – das Dorf mit Zukunft - Die Rahmenplanung ist bei allen städtebaulichen Entwicklungen in der Entscheidung zu berücksichtigen.
  • Mit der vorliegenden Rahmenplanung strebt die Stadt die Entwicklung eines Leitbildes, von Handlungsleitlinien und von Visionen für die künftige Entwicklung des Ortsteils an.
  • Rhade ist ein Ortsteil mit hohem Freiraumanteil, den es zu schützen und bewahren gilt. Eine behutsame Entwicklung in die Richtung sanfter Tourismus wird angestrebt. Jedoch sollten alle touristischen Aktivitäten aus den Naturschutzgebieten herausgehalten werden. Direktvermarktung mit Bauerncafe, jahreszeitlichen Festen und Übernachtungsmöglichkeit auf den Bauerhöfen kann der Landwirtschaft ein zusätzliches Einkommen sichern und der Naherholung für Wanderer und Radfahrer dienen.
  • Dem demografischen Wandel ist durch die Berücksichtigung der Belange einer älter werdenden Gesellschaft zu begegnen, ohne die Bedürfnisse der Familien außer acht zu lassen.

Veröffentlicht am 15.10.2020

 

Gesellschaft In Würde leben und sterben - ein gesellschaftspolitischer Anspruch

Warum „Augen verschließen“ zum Selbstbetrug führt

Unsere Gesellschaft altert. Wissen wir. Was tun? Familien und Kinder fördern! Wird gemacht. Der Erfolg ist erkennbar aber nicht durchschlagend. Parallel werden die Alten immer älter und pflegebedürftiger. Sie haben auch ein Recht, in Würde die letzte Wegstrecke zu gehen. Pflegeheime übernehmen nicht selten, wenn die Familien abwinken. Nicht erschrecken - jetzt die dazu ernüchternde Zahl: 60 Prozent aller Menschen, die stationär in ein Pflegeheim kommen, sind nach 12 Monaten tot! Der Gesundheitsminister der GroKo hat jetzt vorgeschlagen, den Eigenanteil der Pflegebedürftigen für 36 Monate auf 700 Euro zu deckeln. Wer weiß, dass der Pflegeplatz durchschnittlich in Deutschland 2015 Euro  pro Monat kostet, versteht, dass die dort untergebrachten Menschen in der Regel arm und mittellos auf das Ende warten. Klingt alles bitter, ist aber real. Daher ist der Vorschlag von Jens Spahn, mit Steuern das erwartete Defizit auszugleichen, ein Schritt in die richtige Richtung. Seine Unionsparteifreunde sind da nicht so richtig begeistert. Nicht wenige favorisieren, so wie die FDP schon immer, private Vorsorgemodelle. Wovon? - wird die Mehrzahl der Bürgerinnen und Bürger fragen, für die der Monat zu viele Tage hat, um mit dem zu geringen Verdienst auszukommen. Wenn wir etwas verbessern und ändern wollen, müssen wir mit dem Selbstbetrug aufhören, alles ist gut (in Deutschland). Augen auf!

Eigener Beitrag auf Grundlage eines ZEIT-Artikels mit der Überschrift „Deckel drauf!“ vom 8. 10.2020

Veröffentlicht am 14.10.2020

 

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