Allgemein Corona und das Schützenfest

Sind heute "Einigkeit - Ordnung - Frohsinn" unter einen Schützenhut zu bringen?

Schwierige Zeiten, gefährliche Zeiten. Ein Virus bedroht unsere Gesundheit und lähmt unsere Aktivitäten. Seit Monaten. In der Familie, im Freundeskreis, in den Vereinen. Die Ungeduld steigt und damit die Gefahr, leichtsinnig zu werden. Kommt noch Alkohol ins Spiel, wird's doppelt gefährlich. Aus gutem Grund wurde auch das Rhader Schützenfest abgesagt. Fast abgesagt. Die Empfehlung des Vorstands, wenn, dann sich nur in kleinen Gruppen und auf Abstand zu treffen, ist verantwortungsvoll und der grassierenden Pandemie angemessen. Das, was theoretisch funktioniert, ist in der Praxis kaum umzusetzen. „AHA“ lautet die wichtigste Empfehlung der Bundesregierung. A wie Abstand, H wie Hygiene, A wie Atemschutzmaske. Die Beobachtung vor Ort zeigt, dass weder Abstand gehalten, noch Atemschutz getragen wird. Wie denn auch, wenn man miteinander anstoßen und reden will? Wir wünschen den Rhader Schützen gesund zu bleiben. Das „Rhader Schützenfest 2020“ wird in besonderer Erinnerung bleiben.

Ein Rhader Einwurf von der Seitenlinie

Veröffentlicht am 27.07.2020

 

Allgemein Wir trauern um Hans-Jochen Vogel

Ein Sozialdemokrat als Vorbild - ein vorbildlicher Mensch 

Einen persönlichen Nachruf werden wir Rhader Sozialdemokraten am Dienstag veröffentlichen. Zum 60. Geburtstag wurde Hans -Jochen Vogel ein Buch mit fast 200 Beiträgen von Prominenten überreicht. Von Willy Brandt über Walter Jens bis Helmut Schmidt und Eva Rühmkorf. Eine Wertschätzung besonderer und nachhaltiger Art. Das Foto zeigt den außergewöhnlichen und passenden Bucheinband.

Veröffentlicht am 26.07.2020

 

Bundespolitik Sonntagsgedanken: Scheuer in der Sackgasse - oder das Maut-Debakel

Ein Minister klebt an seinem Stuhl - Wie lange noch?

Die CSU wollte mit Populismus punkten. Eine PKW-Maut nur für Ausländer. Der Stammtisch jubelte, die Hausjuristen warnten. Andy Scheuer, Verkehrsminister, nassforsch: „Ich mache das“. 4 Interessenten, sogenannte Bietergemeinschaften meldeten sich, um die Ausschreibungsunterlagen zu erhalten. 3 sprangen ab, ohne ein Angebot abgegeben zu haben. Das Risiko war ihnen zu groß, Millionen zu investieren und am Ende mit leeren Händen dazustehen. Noch gab es nämlich kein grünes Licht von der EU. Bedenken weiterhin, dass der deutsche Sonderweg nicht mit dem EU-Recht vereinbar sei. Scheuer in Bedrängnis. Ein Frühstück mit dem letzten Bieter. Verhandlung durfte man es nicht nennen. Dann die Erfolgsmeldung: Die Maut kommt. Der vom Bundestag vorgegebene Kostenrahmen wird eingehalten. Verschwiegen wird, dass Scheuer u. a. eine Vertragsklausel unterschrieben hat, dass der private Maut-Betreiber Anspruch auf Schadenersatz hat, wenn doch wider Erwarten der Europäische Gerichtshof die CSU-Träumereien kippt. Der vertraglich zugesicherte Schadenersatz umfasst den entgangenen vollen Gewinn während der gesamten Vertragslaufzeit. 12 Jahre!!! Oder in anderen Zahlen 500 bis 700 Millionen Euro! Das sind Steuergelder. Deswegen hat sich der Bundesrechnungshof eingeschaltet. Das Urteil ist ein Desaster für Andreas Scheuer. Verbindliche Vergabevorgaben wurden nicht eingehalten. Der Bundestag wurde ausgetrickst. Die politische Wertung: Scheuer ist als Minister eine glatte Fehlbesetzung. Im September muss er sich einem Untersuchungsausschuss stellen. Er sollte vorher abtreten.

Eigener Bericht auf Grundlage eines ZEIT-Artikels unter der Überschrift „Falschfahrer“. Nr. 30, 16. Juli 2020

Veröffentlicht am 26.07.2020

 

Kommunalpolitik In 50 Tagen wird gewählt - Kommunalwahl in NRW

Die Rhader SPD ist vorbereitet und hat etwas vorzuweisen

Wenn bereits am morgigen Sonntag in Rhade gewählt würde, hätten die örtlichen Sozialdemokraten es verdient, „als Sieger vom Platz“ zu gehen. Keine andere Partei vor Ort kann nämlich behaupten, so kontinuierlich für alle Rhader Bürger Ansprechpartner und Kümmerer gewesen zu sein, wie die Sozis. Seit 50 Jahren! Mit eigenen Stadtteilzeitungen, einer täglich aktualisierten Internetseite, Bürgerversammlungen und monatlichen Treffen ist man nicht nur mittendrin, sogar immer dabei, wenn es um die Entwicklung des eigenen Lebensbereiches geht. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal der Rhader Sozialdemokraten. Darauf stolz zu sein, ist in Ordnung, sich darauf auszuruhen, bedeutet Abstieg. Das genau wissen die Macher des Ortsvereins und bleiben weiter am Ball. Mehr Versprechen geht nicht. Wenn am Sonntag also Kommunalwahl in Rhade wäre, müsste die örtliche SPD ...

Ein selbstbewusster Werbetext aus Rhade

Veröffentlicht am 25.07.2020

 

Stadtentwicklung My Home is my Castle?

Gestaltung des Vorgartens ist keine reine Privatsache

Um Wohngebäude mit ihren Außenanlagen aufeinander abzustimmen, stellt die Stadt verbindliche Vorgaben auf. Die sogenannte Gestaltungssatzung. Dass sie nicht eins zu eins eingehalten wird, wissen alle im Rathaus, im Stadtrat und im Wohnquartier. Eine gewisse Großzügigkeit ist lebensnah und sorgt auch für allgemeine Zufriedenheit. Wenn aber Hausbesitzer überziehen, muss die Verwaltung einschreiten. Das Eigeninteresse darf nicht höher als das Allgemeinwohl bewertet werden. Ist eine Umwandlung des Vorgartens in einen PKW-Stellplatz noch zu tolerieren? Sind geschotterte Flächen mit dem kommunalen Klimaschutz wirklich vereinbar? Sind 2-Meter-Stabgitterzäune im Vorgarten als Grundstückskennzeichnung und Abgrenzung noch angemessen? „Unser Dorf soll schöner werden“, lautete früher ein Wettbewerb. Teilnehmer waren in erster Linie die Bürger vor Ort. Heute scheint in nicht wenigen Fällen zu gelten: „Ich mache was ich für richtig halte. Punkt“. Das Foto zeigt ein passendes Negativbeispiel zum Text. „Kann man mal drüber nachdenken“, so ein aufmerksamer Beobachter.

Eine kritische Anmerkung aus Rhade

Veröffentlicht am 24.07.2020

 

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