Jennifer Schug hat aufgegeben
Sie war als Quereinsteigerin der Hoffnungsträger der Dorstener Sozialdemokratie. Nach diversen innerparteilichen Querelen, die sich wie ein roter Faden immer mal wieder durch Dorstener SPD-Parteigeschichte ziehen, übernahm sie vor 5 Jahren Verantwortung, wurde Stadtverbandsvorsitzende und aktuell Kandidatin für den Bürgermeisterposten in der Lippestadt. Nun hat sie überraschend „hingeschmissen“. Die Dorstener SPD blickt (mal wieder) auf einen Scherbenhaufen. Die Frage nach dem Warum ist relativ leicht zu beantworten, weil sich das Muster auf allen politischen Ebenen und den Parteien zeigt. Wer hat letztendlich das Sagen? Ständig konkurrieren zwei politische Kraftzentren miteinander. Einerseits ist es die Partei und deren Mitglieder, andererseits sind es die Mandatsträger in den Fraktionen. Theoretisch gibt die Partei die Richtung vor, praktisch bestimmen aber die Fraktionen im Bund, den Ländern und den Kommunen über Inhalt und Tempo. Diesen Widerspruch aufzulösen, scheint unmöglich zu sein und führt regelmäßig zu persönlichen Enttäuschungen und Rücktritten, (fast) immer nur auf Parteiebene. Der Dorstener Paukenschlag gehört sicherlich auch in dieses Muster.
Ein Wochenendkommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 13.06.2020
Baugebiet Alter Sportplatz. Um von der Lembecker Straße zur Ringstraße zu Fuß oder mit dem Rad zu kommen, wurde ein vorbildlicher Weg angelegt. Während hier 2020 sofort "Nägel mit Köpfen" gemacht wurden, wird über die weitaus wichtigere, gestern vorgestellte Wegeverbindung "Pättken", seit Jahren, genauer, seit Jahrzehnten, erfolglos diskutiert. "Stärkung des ländlichen Raums" heißt ein neues Projekt der Stadt Dorsten. Hier besteht dringend Handlungsbedarf. Und ein Beispiel, wie es aussehen muss, zeigt das heutige Foto.
Veröffentlicht am 12.06.2020
SPD-Vorsitzende in der Kritik
Saskia Esken hatte Amerika im Blick, um dann den Abzweig nach Deutschland zu nehmen. Während jenseits des Atlantiks die Polizei weltweit und berechtigt kritisiert wird, verbietet sich ein pauschaler negativer Vergleich mit den deutschen Ordnungshütern. Die Betonung liegt auf pauschal. Das schließt Kritik an hier dokumentiertem Fehlverhalten nicht aus. Saskia Esken ist gut beraten, künftig differenzierter zu urteilen.
Ein Rhader SPD-Ratschlag von unten zur SPD nach oben
Veröffentlicht am 11.06.2020
Rhade ist nicht rund gewachsen. Umso wichtiger, die Siedlungsteile mit einem guten Wegenetz zu verbinden. Das sogenannte Pättken zwischen Stuvenberg/Kalter Bach und Schlehenweg ist so eine wichtige Verbindung. Warum es seit Jahren nicht gelingt, aus einem "Trampelpfad" einen attraktiven Fuß- und Radweg zu gestalten, gehört zu den wichtigen Fragen an unsere Verwaltung. Hinweise der SPD und der Bürger gibt und gab es seit Jahren. Morgen wird an dieser Stelle ein anderes Beispiel präsentiert.
Veröffentlicht am 11.06.2020
Atomwaffen raus aus Deutschland
Rolf Mützenich, SPD-Fraktionsvorsitzender im Deutschen Bundestag hat gefordert, die in der Eifel lagernden amerikanischen Atombomben abzuziehen. Als Begründung nannte er auch, in dieser Frage nicht länger vom derzeitigen unberechenbaren US-Präsidenten abhängig sein zu wollen. Nun hat er prominente Unterstützung erhalten. Neben der EKD-Ratsvorsitzenden gehört auch der Mainzer Bischof zu den Befürwortern.
Ein Zwischenruf aus Rhade
Veröffentlicht am 10.06.2020