Gesellschaft SPD: Von Hamburg lernen, heißt siegen lernen

Eine Analyse der sozialdemokratischen Basis 

Am Anfang kommt es immer auf den Kandidaten oder die Kandidatin an. Wirken er oder sie sympathisch und dazu auch glaubwürdig, sind die wichtigsten  Kriterien erfüllt, um bei den Wählern „anzukommen“. Es ist also in erster Linie die Persönlichkeit die überzeugt, und erst in zweiter Linie die Partei. Wenn Persönlichkeit und Partei, sprich Programm, sich nahtlos ergänzen, ist eine erfolgreiche Wahlkampagne fast schon garantiert. Die Parteien beschäftigen und bezahlen ganze Heerscharen von Wahlforschern und Politologen, um das bestätigt zu bekommen, was sie eigentlich schon seit Generationen wissen. Diesmal haben Peter Tschentscher und die Hamburger SPD diesen Beweis eindrucksvoll bestätigt. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“, so der überzeugende Slogan, des alten und neuen 1.Bürgermeisters und seiner SPD. Ein Slogan, der Programm ist und mit der Persönlichkeit des Wahlgewinners in absoluter Übereinstimmung gebracht wurde. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“ - würde auch als SPD-Wahlaussage in Dorsten passen. Hier werden am 13. September ein neuer Bürgermeister und ein neues Stadtparlament gewählt.

Ein Rhader Zwischenruf zur Hamburg-Wahl

Veröffentlicht am 26.02.2020

 

Ein Zukunftsziel für Rhade ist der sanfte Tourismus. Radeln und wandern - hier tut sich bereits etwas. Kommunalpolitik Wohin gehst du Rhade?

Jetzt endlich die Weichen für die Zukunft stellen

Seit 1975 ist Rhade ein Teil Dorstens. Eine Land- und Randgemeinde der Flächenstadt. Seit 45 Jahren gab und gibt es viele Versuche, als gleichberechtigter Teil wahrgenommen zu werden. Rhade ist lebens- und liebenswert. Es gibt aber Defizite, die in der Verantwortung der Stadt liegen, und die einfach nicht zu übersehen sind. Straßen, die nicht saniert wurden, Radwege, die den Namen nicht verdienen, städtische Kultur und Weiterbildung, die einen Bogen um Rhade macht, und eine Verkehrslenkung, die keine ist. Jetzt soll alles anders werden. Jetzt soll der ländliche Raum mit NRW-Fördermitteln aufgepeppt werden. Endlich! Vor Jahren haben Mitglieder der SPD solange gebohrt, bis ein Zukunftspapier für unseren Ort erarbeitet wurde. Seit 2014 wartet der Rhader Rahmenplan, auch Stadtteilentwicklungskonzept genannt, darauf, aus der Schublade geholt zu werden. Hier ist alles schwarz auf weiß dokumentiert. Ob Dorfkernentwicklung, Verkehr, Freiraum Baulandentwicklung, Soziales, Wirtschaft - für alle genannten Schwerpunktbereiche liegen Pläne vor. Mehr geht an Vorbereitung nicht. Es ist spät, aber noch nicht zu spät, um Rhade zukunftsfähig zu machen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob aus der Absichtserklärung der Verwaltung eine praktische Umsetzung erkennbar wird.

Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Lage unseres Ortes

Veröffentlicht am 25.02.2020

 

Allgemein Karneval und Rosenmontag - Was gibt es da zu lachen?

Die Lage ist ernst - und hoffnungslos. Die Menschheit sagt zwar seit Jahrhunderten, verstanden zu haben, wiederholt aber die begangenen Fehler mit erstaunlicher Konstanz. Auch die aktuelle Bedrohung ist wieder haus-, sprich menschengemacht. Hier die unaufhaltsame Klimakatastrophe, dort autoritäre Führer, die die Menschheit wieder in lebenswert oder nicht einteilen. Der Krieg als Mittel, Überlegenheit zu demonstrieren, ist anscheinend gesellschaftsfähig. Dazu Führer, die die Demokratie als überholt bezeichnen und die Gewaltenteilung aufheben. In Ost und West! Dann sind da noch die Verschwörungstheoretiker, die aufgehetzt und krank im Kopf sind. Auch sie leben mitten unter uns. Heute, am Rosenmontag darf dennoch gelacht werden. Am besten über uns. Das Lustigmachen über Minderheiten ist nämlich bereits der Anfang von Unrecht. In diesem Sinne, Helau und Alaaf.

Kamelle aus Rhade

Veröffentlicht am 24.02.2020

 

Landespolitik Zwei aktuelle Kurzmeldungen

Aktuell 1: Hamburg - Die SPD hat klar gewonnen. Rot-Grün, in dieser Reihenfolge, hat Zukunft!

Aktuell 2: Thüringen - Wer blickt bei der CDU noch durch? Wofür steht die CDU?

Veröffentlicht am 23.02.2020

 

Gesellschaft Für Sie gelesen - Ein Blick in unsere NRW-Verfassung

Wir tragen gegenüber unseren Kindern Verantwortung und haben einen Erziehungsauftrag zu erfüllen

Warum? Ein Fragewort, dass immer wieder nach unfassbaren Tragödien und Verbrechen verzweifelt ausgerufen wird. Warum gelingt es unserer Gesellschaft einfach nicht, tolerant und friedlich miteinander zu leben? Machen wir Fehler in der Erziehung unserer Kinder? In unserer NRW-Verfassung gibt es eine praktische Anweisung. Wir sollten sie mal lesen und uns daran orientieren:

NRW-Verfassung - Artikel 7

(1) Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.

(2) Die Jugend soll erzogen werden im Geiste der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und Friedensgesinnung.

Sonntagsgedanken aus Rhade

Veröffentlicht am 23.02.2020

 

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