Service Siedlergemeinschaft Stuvenberg: Nachbarschaftshilfe gestartet

Eine gute Idee in schweren Zeiten

Dieter Stephan, Sprecher der Siedlergemeinschaft Stuvenberg hat eine Initiative gestartet, die Unterstützung verdient. „Vielleicht kann man als Nachbarschaftshilfe mal einen Einkauf oder Botengang für seinen Nachbarn übernehmen. Oder ihn anrufen, um zu fragen, ob Hilfe benötigt wird“, so seine Bitte in einem Rundschreiben. Parallel regt er an, einer WhatsApp-Gruppe der Siedlergemeinschaft beizutreten, um auch so zu kommunizieren.

Kontakt: Dieter Stephan, Am Hünengrab 12, Telefon 0177-6864987

Veröffentlicht am 27.03.2020

 

Gesellschaft Heute wollen wir mal nicht über CORONA und die Folgen berichten - Heute erinnern wir an eine starke Dorstener Frau

Schwester Paula – Künstlerin und Ordensfrau (1)

 

Die öffentliche Diskussion über die mögliche Verlegung des Tisa-Brunnens aus der Dorstener Innenstadt, ist eine gute Gelegenheit, an eine außergewöhnliche Frau, die Dorstener Geschichte geschrieben hat, zu erinnern. Dazu übernehmen wir den Artikel von Wolf Stegemann, Autor des Dorsten-Lexikons, in mehreren Abschnitten. Das Dorsten-Lexikon kann unter www.dorsten-lexikon.de aufgerufen werden:

1903 in Tressow bis 2001 in Dorsten; Ehrenbürgerin, Künstlerin und Nonne. – Die geborene Gräfin Elisabeth von der Schulenburg lebte von 1952 bis zu ihrem Tod 2001 als Sr. Paula im Ursulinenkloster in Dorsten. Als Künstlerin nahm sie den Namen „Tisa“ an. Von Geburt Gräfin, aus Berufung Künstlerin und aus Überzeugung Nonne war Sr. Paula, vormals geschiedene von Barner, davor geschiedene Hess und davor geborene Gräfin Elisabeth Karoline Mary Margarete Veronika von der Schulenburg, eine höchst ungewöhnliche Frau, die annähernd ein volles Jahrhundert gelebt und fast das gesamte 20. Jahrhundert mit seinen Brüchen und Verwerfungen erlebt hat. Daher zeichneten persönliche und existenzielle Brüche auch ihr Leben. Nach Dorsten kam sie schon Ende der 1940er-Jahre. Sie wählte die Stadt, weil hier – im Kreis Recklinghausen – ihr Bruder Fritz-Dietlof Anfang der 1930er-Jahre gelebt hatte. Sie wohnte „als Ostflüchtling“ im Pfarrhaus von St. Agatha, wo sie katholisch wurde, und schnitzte für die Pfarrei aus den jahrhundertealten Balken des kriegszerstörten Rensingschen Hauses einen Kreuzweg.

 

Wolf Stegemann 

Veröffentlicht am 26.03.2020

 

Allgemein Parteien und Politiker im Krisenmodus – Die schaffen das!

GroKo: Gestern war sie noch unbeliebt, heute dürfen wir froh sein, sie zu haben

 

Hand aufs Herz. Möchten Sie mit den Politikern tauschen? Man sieht denen, die Verantwortung tragen, die Belastung physisch und psychisch auch an. Es sind aber nicht nur die in der Regierung agierenden Politiker, die Handlungsstärke zeigen, es sind auch unsere Parteien. Sie halten der Bundes- und den Landesregierungen den Rücken frei. Sie alle haben verstanden, dass jetzt nicht die Zeit ist, um über den noch besseren Weg zu streiten. „Am Ende des Tages …“, lautet eine bekannte Redensart. „Nach der Krise ist vor der Krise“, so eine weitere. Beide zielen darauf ab, dass was aktuell ist, danach aufzuarbeiten. Neben unserem Gesundheitssystem, ist es vor allem die Abhängigkeit unserer globalen Wirtschaftsvernetzung. „Just in time“ hat zwar die Lagerkosten im Krankenhaus, dem Gewerbe und der Industrie gesenkt und parallel unsere Autobahnen belastet, aber es zeigt sich jetzt dramatisch, dass das Sparen am falschen Ende war. Hierüber darf nach der Krise engagiert von Partei zu Partei gestritten werden. Aber erst danach. Heute sagen wir auch den Politikern und Parteien Dank. Dank, für ihr verantwortungsvolles Handeln.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 25.03.2020

 

Finanzen Corona und die Zocker - Börsenwetten auf fallende Kurse. Gehts noch?

Eine Warnung, die unsere Politiker zum Handeln zwingen muss - JETZT!

Einer der jahrelang im Bundestag die kriminellen Finanztransaktionen, CUM-EX und Co., zur Sprache gebracht hat, heißt Gerhard Schick. Nachdem er festgestellt hat, dass er im Parlament weniger erreichen kann, als von außen, hat er gehandelt. Sein Mandat hat er der Grünen-Fraktion zurückgegeben und die Bürgerbewegung Finanzwende e. V. gegründet. Nun berichtet er ganz aktuell, dass schon wieder im großen Stil „gezockt“ wird. In einem Informationsschreiben, das die Rhader SPD auszugsweise übernimmt, spricht er Klartext: 

"Die Krise, die durch den Corona-Virus ausgelöst wurde, entwickelt sich zusehends zu einer wirtschaftlichen Bedrohung für alle europäischen Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Wir als Bürgerbewegung Finanzwende wollen sicherstellen, dass die Lasten der Krise diesmal fair verteilt werden. Es gibt bereits erste Anzeichen, dass einzelne Akteure aus der Krise Kapital schlagen. Durch Leerverkäufe wetten sie gezielt auf fallende Kurse. Die Finanzministerinnen und Finanzminister der EU können das verhindern. Es ist unerträglich mit anzusehen, dass europaweit Leerverkäufer und andere Spekulanten die Märkte in schweren Zeiten zu ihrer Spielwiese erklären. Krisengewinner dürfen uns – zusätzlich zur gesundheitlichen Katastrophe – nicht auch noch finanziell in Zugzwang bringen. Dafür setzen wir uns ein.“

Der Appell, Leerverkäufe sofort zu stoppen, kann online unterstützt werden. Siehe www.finanzwende.de

Veröffentlicht am 24.03.2020

 

Bundespolitik Aktuell: Kontaktbeschränkung bundesweit beschlossen - Mehr als 2 Personen dürfen sich nicht treffen

16 Ministerpräsidenten haben sich nicht auf bundesweit einheitliche Maßnahmen einigen können. Der kleinste gemeinsame Nenner ist die, in der Überschrift genannte Kontaktbeschränkung. Dennoch soll jetzt nicht kritisiert werden. Es ist wichtig, in unser aller Interesse, die Vorgaben zu berücksichtigen. Dazu ein kurzer Kommentar aus Rhade untenstehend:

 

Der Föderalismus gehört (nach der Krise) auf den Prüfstand

Helmut Schmidt war Hamburgs Innensenator, als 1962 eine Sturmflut sofortiges Handeln erforderte. Später wurde er Bundeskanzler. 2002, Hochwasser in Deutschland. Kanzler Schröder in Gummistiefeln zeigt Krisenmanagement und wird wiedergewählt. Es gibt weitere Beispiele, die in die gleiche Richtung gehen. Die Corona-Krise ist aber absolut nicht vergleichbar mit den genannten Katastrophen. Sie hat nämlich keinen regionalen Charakter, sondern bundes-, europa- und weltweite entsetzliche Auswirkungen. Daher hilft nicht der „starke Mann“, sondern ein starkes Team. Mit kühlem Kopf und entschlossenem Handeln sind Entscheidungen zu treffen. Unser föderales System zeigt aber, dass es 16 Landesregierungen gibt, die dem Bund keinesfalls dringend benötigte zentrale Aufgaben übertragen wollen. Die Folge ist ein Flickenteppich an Maßnahmen, der nicht gerade zur Beruhigung beiträgt. Daran ändert auch nicht das Ergebnis der heutigen Beratungen aller Länder mit der Bundesregierung. Wir dürfen froh sein, Politiker an der Spitze zu haben, die stark sind. Das heißt aber nicht, noch besser zu werden, bzw. zu sein.

 

Ein Zwischenruf aus Rhade zum Wochenanfang

Veröffentlicht am 22.03.2020

 

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