Delegierte aus 8 Ortsvereinen haben heute das Wort
Am heutigen Donnerstag treffen sich gewählte Delegierte aus den SPD-Ortsvereinen Rhade, Lembeck, Deuten, Wulfen-Barkenberg, Hervest, Holsterhausen, Altstadt und Altendorf-Ulfkotte, um festzulegen, wer in welchem Wahlkreis direkt kandidiert und wer auf welchen Listenplatz gewählt wird. Dabei wird die Lippestadt-SPD das sogenannte Reißverschlussverfahren anwenden. Das heißt, dass immer nach einer weiblichen Kandidatin, ein männlicher Bewerber folgt. Und danach wieder eine Kandidatin. Damit alle 8 Dorstener SPD-Ortsvereine wie bisher im Stadtrat vertreten sind, füllen sie die ersten Listenplätze. „Die Gleichberechtigung ist bei uns kein Lippenbekenntnis mehr“, so der Tenor und die Begründung für die geschilderte Besetzung aller Dorstener Wahlkreise. Um 18.30 Uhr wird die Delegiertenversammlung im Gemeinschaftshaus Wulfen eröffnet. Die Rhader SPD ist mit 5 Delegierten sehr stark vertreten.
Eigener Bericht, wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 27.02.2020
Eine Analyse der sozialdemokratischen Basis
Am Anfang kommt es immer auf den Kandidaten oder die Kandidatin an. Wirken er oder sie sympathisch und dazu auch glaubwürdig, sind die wichtigsten Kriterien erfüllt, um bei den Wählern „anzukommen“. Es ist also in erster Linie die Persönlichkeit die überzeugt, und erst in zweiter Linie die Partei. Wenn Persönlichkeit und Partei, sprich Programm, sich nahtlos ergänzen, ist eine erfolgreiche Wahlkampagne fast schon garantiert. Die Parteien beschäftigen und bezahlen ganze Heerscharen von Wahlforschern und Politologen, um das bestätigt zu bekommen, was sie eigentlich schon seit Generationen wissen. Diesmal haben Peter Tschentscher und die Hamburger SPD diesen Beweis eindrucksvoll bestätigt. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“, so der überzeugende Slogan, des alten und neuen 1.Bürgermeisters und seiner SPD. Ein Slogan, der Programm ist und mit der Persönlichkeit des Wahlgewinners in absoluter Übereinstimmung gebracht wurde. „Wir haben die ganze Stadt im Blick“ - würde auch als SPD-Wahlaussage in Dorsten passen. Hier werden am 13. September ein neuer Bürgermeister und ein neues Stadtparlament gewählt.
Ein Rhader Zwischenruf zur Hamburg-Wahl
Veröffentlicht am 26.02.2020
Jetzt endlich die Weichen für die Zukunft stellen
Seit 1975 ist Rhade ein Teil Dorstens. Eine Land- und Randgemeinde der Flächenstadt. Seit 45 Jahren gab und gibt es viele Versuche, als gleichberechtigter Teil wahrgenommen zu werden. Rhade ist lebens- und liebenswert. Es gibt aber Defizite, die in der Verantwortung der Stadt liegen, und die einfach nicht zu übersehen sind. Straßen, die nicht saniert wurden, Radwege, die den Namen nicht verdienen, städtische Kultur und Weiterbildung, die einen Bogen um Rhade macht, und eine Verkehrslenkung, die keine ist. Jetzt soll alles anders werden. Jetzt soll der ländliche Raum mit NRW-Fördermitteln aufgepeppt werden. Endlich! Vor Jahren haben Mitglieder der SPD solange gebohrt, bis ein Zukunftspapier für unseren Ort erarbeitet wurde. Seit 2014 wartet der Rhader Rahmenplan, auch Stadtteilentwicklungskonzept genannt, darauf, aus der Schublade geholt zu werden. Hier ist alles schwarz auf weiß dokumentiert. Ob Dorfkernentwicklung, Verkehr, Freiraum Baulandentwicklung, Soziales, Wirtschaft - für alle genannten Schwerpunktbereiche liegen Pläne vor. Mehr geht an Vorbereitung nicht. Es ist spät, aber noch nicht zu spät, um Rhade zukunftsfähig zu machen. Die nächsten Monate werden zeigen, ob aus der Absichtserklärung der Verwaltung eine praktische Umsetzung erkennbar wird.
Ein Rhader Zwischenruf zur aktuellen Lage unseres Ortes
Veröffentlicht am 25.02.2020
Die Lage ist ernst - und hoffnungslos. Die Menschheit sagt zwar seit Jahrhunderten, verstanden zu haben, wiederholt aber die begangenen Fehler mit erstaunlicher Konstanz. Auch die aktuelle Bedrohung ist wieder haus-, sprich menschengemacht. Hier die unaufhaltsame Klimakatastrophe, dort autoritäre Führer, die die Menschheit wieder in lebenswert oder nicht einteilen. Der Krieg als Mittel, Überlegenheit zu demonstrieren, ist anscheinend gesellschaftsfähig. Dazu Führer, die die Demokratie als überholt bezeichnen und die Gewaltenteilung aufheben. In Ost und West! Dann sind da noch die Verschwörungstheoretiker, die aufgehetzt und krank im Kopf sind. Auch sie leben mitten unter uns. Heute, am Rosenmontag darf dennoch gelacht werden. Am besten über uns. Das Lustigmachen über Minderheiten ist nämlich bereits der Anfang von Unrecht. In diesem Sinne, Helau und Alaaf.
Kamelle aus Rhade
Veröffentlicht am 24.02.2020
Aktuell 1: Hamburg - Die SPD hat klar gewonnen. Rot-Grün, in dieser Reihenfolge, hat Zukunft!
Aktuell 2: Thüringen - Wer blickt bei der CDU noch durch? Wofür steht die CDU?
Veröffentlicht am 23.02.2020