Allgemein Die Welt blickt nach Davos. Wir auch – mit einem Gedicht von Engelbert Volks*

Weltwirtschaftsgipfel in Davos

 

Weltwirtschaftsgipfel in Davos

Ja, ohne Greta wär’ nix los

Denn, Ihr Eliten, woll’n wir wetten

Die Greta wird das Klima retten

 

Sie wird den reichen Kopf euch waschen

Euch „Heuchler“ nennen und auch "Flaschen"

Euch dann mit Wissenschaftsvertrauen

Die Wahrheit um die Ohren hauen

 

Ob Trump, Xi, Putin oder Merkel

Für sie sind alle Umweltferkel

Ob Nestlé, Exxon, BMW

Sie spült sie alle durchs WC

 

Und alle Welt wird live es sehen

Wo Greta ist, ist Weltgeschehen

Die Medien sind von ihr begeistert

Weil sie die Klimakrise meistert

 

So hält der clevere Klaus Schwab

Die Medienmeute klug auf Trab

Wenn Greta dann reist nach Berlin

Die Journalisten sich verzieh’n

 

Dann wird der Schampus aufgemacht

Und in den Suiten laut gelacht

Dann geht’s Black Rock um Rentnergelder

Und Shell, BP um Erdölfelder

 

Und nach dem dritten Gläschen Sekt

Wird Merkel und Macron gesteckt

Nun nicht ans Klima mehr zu denken

Stattdessen Steuern brav zu senken

 

„Lasst Greta schimpfen, appellieren

Die Medien alles publizieren

Die Schüler freitags protestieren

Die Wissenschaft analysieren

 

Wir wissen doch, was uns’re Welt

Im Innersten zusammenhält

Nur Macht und Geld und Geld und Macht!"

So feiern sie die ganze Nacht

 

*) Engelbert Volks ist seit fast 50 Jahren Mitglied der SPD, Ortsverein Velen-Ramsdorf (NRW) sowie Fraktionsvorsitzender im Velener Stadtrat

Veröffentlicht am 23.01.2020

 

Schule und Bildung Dorstener SPD lässt Ratsbeschluss vom Landrat überprüfen

Eltern sollen für Schul-iPad bezahlen - Da läuft was schief 

Bereits am 21. Dezember 2019 hatte die Rhader SPD kopfschüttelnd den Mehrheitsbeschluss von CDU und FDP, iPads für alle Schulkinder zu ordern, aber von den Eltern bezahlen zu lassen, kommentiert. Nun hat die Dorstener SPD den Landrat eingeschaltet, um die Rechtmäßigkeit dieser Aktion zu überprüfen. Wir veröffentlichen an dieser Stelle nochmals unseren Kommentar vom 19. 12. 2019: „Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Wirtschaft 4.0, G5. Kein Tag vergeht, an dem uns diese Begriffe nicht entgegen geschleudert werden. “Wer zu spät kommt, bestraft das Leben“. So, oder ähnlich werden wir auf die Zukunft vorbereitet. Geld ist in Hülle und Fülle vorhanden. Die gesamte Republik wird aufgebuddelt, um Glasfaser zu verlegen. Manchmal sogar doppelt. So wie in Rhade. Die Schulen erhalten WLAN und smarte Tafeln. Die Schulkinder, die unsere Zukunft sind, sollen jetzt mit Apple-iPads ausgestattet werden. Lernmittelfreiheit? Von wegen. Die Eltern sollen monatlich 8 Euro auf den Tisch legen. 4 Jahre lang. Und einen Nutzungsvertrag mit dem Hersteller abschließen. Irgendwas passt da nicht zusammen.
Bürgermeistermeinung von gestern

Dann wird noch der Bürgermeister mit den Worten zitiert, dass früher auch die Taschenrechner selbst bezahlt werden mussten. Was denn nun? Sollten wir nicht endlich unsere Steuermilliarden investieren? Wenn ein iPad pädagogisch sinnvoll ist, dann muss es kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Alles andere ist von gestern. Auch die Bemerkung des Bürgermeisters, wenn sie denn so gefallen ist. Übrigens erhielten Ratsmitglieder von der Verwaltung für ihre ehrenamtliche Arbeit iPads. Kostenlos! 

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 22.01.2020

 

Grüne Kreuze einiger Landwirte reichen nicht. Der Blick über den Tellerrand gehört dazu. Umwelt Eine Grüne Woche in Dorsten – das wäre mal was

Landwirtschaft, Tierwohl, Umweltschutz - nie waren die Widersprüche größer

 

Berlin, Grüne Woche. Alle Jahre wieder präsentiert sich hier die Landwirtschaft mit ihren Produkten. Die Landwirtschaft gibt es aber nicht mehr. Die Demonstrationen beweisen es. Traditionell arbeitende Bauern treffen auf Biolandwirte und Umweltschützer. Dazwischen die Ministerin  Julia Klöckner, CDU, die sich mit ihren „sowohl als auch“ völlig verzettelt. Das, was in Berlin sichtbar ist, spielt sich auch in Dorsten ab. Nicht unbedingt auf der Straße, aber in den Köpfen. Landwirtschaft, egal in welcher Form auch immer und Umweltschutz sind untrennbar miteinander verbunden. Im Klimaschutzkonzept der Lippestadt ist relativ genau dokumentiert, wo wir gemeinsam anpacken müssten. Die Landwirtschaft ist dabei ein wichtiger Akteur, aber halt nur einer. Wir alle sind aufgefordert, unseren Beitrag für ein verantwortungsvolles Handeln zu leisten. Eine „Grüne Woche Dorsten“ könnte dazu ein Ansatz sein. Eine Anregung an unseren Dorstener Klimaschutzbeauftragten, die Parteien, die Umweltverbände – kurz an alle, denen unsere heimische Umwelt etwas bedeutet.

 

Eine Rhader Anregung   

Veröffentlicht am 21.01.2020

 

Bundespolitik Warum die Milliarden aus Berlin einfach nicht in den Kommunen ankommen - Schildbürgerstreich oder Systemfehler?

Ein Bundesfinanzminister schwimmt im Geld und will es los werden – In Rhade wäre was zu tun

 

Olaf Scholz (SPD) ist ein scheinbarer Glückspilz. Der Bundesfinanzminister hat nach einem Blick in die Bundeskasse nämlich festgestellt, dass da fast 14 Milliarden Euro mehr „drin“ lagen, als vorausberechnet. Tatsächlich hat er aber nicht nur mehr eingenommen, sondern die Kommunen haben ihm seine Geldgeschenke in Milliardenhöhe teilweise zurückgeschickt. Zurück schicken müssen, weil sie sie nicht fristgerecht ausgeben konnten. Kaum zu glauben, aber wahr. Obwohl der Städte- und Gemeindebund vorrechnet, dass es einen Investitionsstau von 138 Milliarden Euro in den Kommunen für marode Brücken, Straßen, Schulen, Kitas, Klima, Wohnungsbau, usw. gibt, kann die vorhandene „Kohle“ nicht ausgegeben werden. Einige Gründe:

  • Die Unternehmen, die „die Reparaturen“ und Zukunftsinvestitionen ausführen könnten, sind ausgebucht
  • Wegen des staatlichen bürokratischen Aufwands, bedienen nicht wenige Unternehmen bevorzugt private Investoren
  • In den Rathäusern fehlt Fachpersonal an allen „Ecken und Kanten“
  • Die Fristen für beantragte Fördermittel sind zu kurz
  • Dadurch in Einzelfällen keine fristgerechte Umsetzung der geplanten Ausgaben
  • Deswegen müssen Fördemittel zurück überwiesen werden
  • Einige Kommunen können keine Fördermittel beantragen, weil sie nicht einmal den vorgeschriebenen Eigenanteil von 10 bis 30% „stemmen“ können 

Rhade ist ein Paradebeispiel für den zuvor genannten Investitionsstau. Allein das Thema Verkehrssicherheit wird seit 30 Jahren diskutiert. Getan hat sich so gut wie nichts. Der „Glückspilz“ Olaf Scholz muss mit seinen Länderkollegen mal in Klausur gehen, damit seine Geldgeschenke in Zukunftsinvestitionen endlich komplett umgesetzt werden. Es ist nämlich kein Schildbürgerstreich zu erkennen, aber ein gravierender Systemfehler.

 

Eigener Bericht auf Grundlage des Artikels „Biete Milliarden, suche Abnehmer“ in der Süddeutschen Zeitung am 18./19. Januar 2020   

Veröffentlicht am 20.01.2020

 

Allgemein Klare Kante – Franz Münterfering ist 80

Ein herzlicher Glückwunsch aus Rhade

 

Einer, der Verlässlichkeit, Glaubwürdigkeit und Seriosität ausstrahlt. Franz Münterfering. Als Parteivorsitzender über alle Parteigrenzen geachtet, von der SPD-Basis verehrt, ist 80 Jahre alt geworden. Die Rhader Sozialdemokraten erinnern heute daran, dass Franz Münterfering vor 25 Jahren dem Ortsverein im Gasthaus Pierick für die erfolgreiche 25 jährige Ortsvereinsarbeit persönlich gratuliert hat. Heute ist er an der Reihe, die herzlichen Glückwünsche, verbunden mit den besten Wünschen, aus Rhade übermittelt zu bekommen. Wehmütig sei angemerkt, dass es Persönlichkeiten wie Franz Münterfering waren, die die SPD stark, solidarisch und  meinungsbildend geführt haben. Typen, wie Franz fehlen der SPD heute an allen Ecken und Kanten.

Ein Glückwunsch aus Rhade

Veröffentlicht am 19.01.2020

 

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