Ein wichtiger Schritt in Richtung Zukunft
Das Rhader Bürgerforum, ein freiwilliger überparteilicher und unabhängiger Zusammenschluss der Bürgerinnen und Bürger tagt 2-3 Mal jährlich vor Ort. Zwischendurch suchen Mitglieder von gebildeten Arbeitskreisen Wege und Lösungsmöglichkeiten, den Rhader Rahmenplan Stück für Stück umzusetzen. Die Ergebnisse werden dann im Rahmen des Bürgerforums vorgestellt und zur Abstimmung gestellt. Eine Gruppe hat sich zum Ziel gesetzt, Rhade für den sanften Tourismus zu öffnen und attraktive Angebote dazu zu erarbeiten. Radfahren ist in. Leider, so die Erkenntnis, wird Rhade, trotz zweier überregionaler Radwege, eher nur gequert. Daher wurde mit Unterstützung der Stadt und des Naturparks ein Fahrradweg gesucht und gefunden, der die 100-Schlösser-Route im Norden mit der Römer-Lippe-Route im Süden verbindet. Die Rhader Radspange wurde jetzt vom Naturpark Hohe Mark ins eigene Radwegenetz aufgenommen und trägt nun den wichtigen Titel Naturparkroute. Neben der Schutzhütte und ersten Informationsschildern, ein weiterer Mosaikstein, Rhade aufzuwerten und auch wirtschaftlich durch Gäste, die sich hier stärken und übernachten, zukunftsfähiger zu machen.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 30.09.2019
Sonntagsgedanken aus Rhade
Es ist ein Standardsatz der Politiker und Kommentatoren, dass Angst nichts in der Politik zu suchen hat. Angst würde den Blick trüben und falschen Entscheidungen Tür und Tor öffnen. Ganz anders dagegen die Psychologen, die Angst für etwas Normales halten. Nämlich, dass es sich um einen wichtigen natürlichen Warnhinweis handelt, vorsichtig zu sein, nichts zu überstürzen, überlegt zu handeln. Wer einen Donald Trump (USA) oder einen Boris Johnson (GB), oder einen Jair Bolsonaro (BRA) nüchtern betrachtet, muss Angst haben. Angst vor Entwicklungen, die uns alle in eine ungewisse Zukunft mitreißen. Also, Warnlampe an, vorsichtig sein, nichts überstürzen und überlegt handeln. Die hohe Kunst der Diplomatie ist gefragt. Unsere Bundesregierung tritt hier wohltuend und beruhigend auf. Wenn aber Diplomatie scheitert, gibt es nur noch ein entscheidendes Korrektiv, nämlich, das des Wählers. Hoffen wir, dass die Mehrheit der Wahlberechtigten in den USA, in Großbritannien und in Brasilien Angst vor ihren momentanen „Führern“ haben. Hoffen wir, dass sie überlegt handeln und so ein neues Kapitel der internationalen, friedlichen Zusammenarbeit aufschlagen.
Veröffentlicht am 29.09.2019
Vorsitzenden-Kandidaten „on Tour“ – jetzt in NRW
Damit hatte keiner gerechnet. Das ungewöhnliche Auswahlverfahren der SPD um ein neues Vorsitzenden-Tandem zu küren, stößt auf riesiges Interesse der Parteibasis. Die bisher stattgefundenen Regionalkonferenzen, auf denen sich die Interessenten vorstellen und in kurzen Statements ihre Vorstellungen von einer „neuen SPD“ darlegen konnten, waren überlaufen. Nun stehen 3 Termine in NRW an. Eine gute Gelegenheit, die Kandidaten zu sehen, zu hören, zu fragen. 7 Teams sind dazu bereit. Heute in Kamen morgen in Troisdorf und am 6. Oktober in Duisburg, jeweils um 10.30 Uhr.
- Klare Geywitz und Olaf Scholz
- Saskia Esken und Norbert WalterBorjans
- Hilde Mattheis und Dierk Hirschel
- Gesine Schwan und Ralf Stegner
- Petra Köpping und Boris Pistorius
- Christina Kampmann und Michael Roth
- Nina Scheer und Karl Lauterbach
Eigener Bericht. Hinweis: Auf der Seite www.spd.de ist mehr über die Kandidaten und ihre Ziele nachzulesen.
Veröffentlicht am 28.09.2019
Ein gemeinsamer Antrag zur Klimakrise hat bereits 2015 den Bundesparteitag beschäftigt
Mit Überraschung haben die Rhader Sozialdemokraten Anfang 2015 eine Nachricht vom SPD-Ortsverein Brüssel (B) erhalten und umgehend beantwortet. Aufmerksam hatten die Genossen in der „EU-Hauptstadt“ registriert, dass es da in Rhade einen Ortsverein gibt, der nicht nur eine interessante, täglich aktualisierte Internetseite pflegt, sondern insbesondere sich mit der Klimaproblematik (Fracking) auseinandersetzt. Ein Thema, dass auch im Brüsseler SPD-Ortsverein intensiv beraten wurde. Der Startschuss für einen gemeinsamen Antrag an den Bundesparteitag, 2015 in Berlin, war ausgelöst. Dieser Antrag, immer noch aktuell, wurde von der Antragskommission angenommen und in Teilen den Delegierten aus ganz Deutschland zur Annahme empfohlen. Heute, das Klimaproblem überlagert (fast) alle anderen Nachrichten, ist wieder Post aus Brüssel eingetroffen. Der dort erarbeitete Vorschlag, den 7 Kandidatenduos, die sich um den Parteivorsitz bewerben, konkrete Fragen zum genannten Thema zu stellen, um Lösungsansätze zu erfahren, wird gerne in Rhade zum Anlass genommen, auch innerparteilich darüber zu diskutieren. Eine vor 4 Jahren begonnene Zusammenarbeit zwischen zwei ganz unterschiedlichen SPD-Ortsvereinen, die aber „gleich ticken“, kann fortgeführt werden.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 27.09.2019
Ein Rückblick vom Parteitag in Bochum
Vor einem Jahr – auf dem Landesparteitag 2018 in Bochum – hat die NRWSPD das Ziel formuliert, sich zu den zentralen gesellschaftlichen Fragen klar zu positionieren und ein eindeutiges, unverwechselbares Profil zu entwickeln. „Die Leitanträge, die der Landesparteitag heute verabschiedet hat, sind das Ergebnis von zwölf Monaten intensiver Arbeit“, so die Generalsekretärin der NRWSPD Nadja Lüders. Die Positionen sind unter Einbindung aller Parteigliederungen im Rahmen der Zukunftsdebatte „Rot pur“ erarbeitet worden – mit den Mitgliedern, mit den Unterbezirken, den Arbeitsgemeinschaften und Gliederungen, auf der Funktionärskonferenz im Januar 2019 in Essen sowie auf vielen Veranstaltungen in den Regionen und vor Ort. „Noch nie hat die nordrhein-westfälische SPD auf so vielen Feldern gleichzeitig so schnell so viele zukunftsfähige Positionen und drängende Fragen fair miteinander geklärt“, betont Sebastian Hartmann, Vorsitzender der NRWSPD. Die 450 Delegierten und 37 Mitglieder des Landesvorstands haben nach konstruktiven Debatten sechs Leitanträge verabschiedet.
Veröffentlicht am 26.09.2019