Letzte TV-Diskussion vor der Stichwahl und immer noch kein Favoritenduo erkennbar
Gestern also die letzte Gelegenheit für 400.000 SPD-Mitglieder zu erkennen, wer besser geeignet ist, die SPD wieder nach oben zu führen. Klara Geywitz mit Olaf Scholz oder Saskia Esken und rnit Norbert Walter Borjans? Klar wurde, dass die Kandidaten fast identische Positionen vertreten. Ist das verwunderlich? Die SPD muss ja nicht neu erfunden werden. Ihre Grundwerte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität stehen unverrückbar fest. So werden am Ende nur Nuancen der Teampräsentation entscheiden. Inhaltliche wie persönliche. Der Wahlgang ist eröffnet. Die Verantwortung hat die SPD-Basis. In Rhade, Dorsten, NRW, den anderen 15 Bundesländern. Und sie lastet schwer auf jedem Mitglied. Auch, weil der gestrige Abend zeigte, dass alle 4 in ihrer Analyse des SPD-Abstiegs und in ihrer Vision des Wiederaufstiegs, gar nicht weit auseinander liegen. Am 30. November wissen wir mehr.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 19.11.2019
Noch nie hat die SPD alle Mitgieder so intensiv informiert und daran beteiligt, den richtigen Vorsitzenden, besser, die richtigen Vorsitzenden unter vielen Kandidatinnen/Kandidaten auszuwählen. Ab heute kann zwischen Klara Geywitz und Olaf Scholz auf der einen Seite und Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans auf der anderen Seite entschieden werden. Die Mitglieder haben es in der Hand. Sie tragen aber auch die Verantwortung mit. Eine hohe Wahlbeteiligung gilt als großer Vertrauensvorschuss. Die Stichwahl endet in 10 Tagen, am 29. November.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 19.11.2019
Morgen beginnt die Stichwahl zwischen Geywitz/Scholz und Esken/Walter-Borjahns
Endlich, so nicht wenige der 400.000 SPD-Mitglieder, endlich endet die demokratischste Suche nach einem neuen Vorsitzenden-Duo. Die Stichwahl hat heute begonnen und endet in 10 Tagen am 29. November. Wer hat die besseren Argumente? Wer kommt sympathischer rüber? Wer wird die SPD wieder in die Spur führen? Die heutige TV-Diskussion verspricht Antworten auf die gestellten Fragen.
Veröffentlicht am 18.11.2019
Analyse - Zielformulierung - Überzeugungsarbeit - Umsetzung
Eigentlich wissen wir, was geht und was nicht. Eigentlich erkennen wir, dass das Weiterso wie bisher nicht mehr in die Zeit passt. Eigentlich ... Verlassen wir mal das Pauschale und nennen Ross und Reiter. Stichwort: Tempolimit. Wir wissen, dass unsere Autos mit Verbrennungsmotoren noch lange auf der Straße rollen werden. Wir wissen auch, dass, je schneller sie fahren, sie mehr Gifte, und dieser Begriff ist nicht falsch, ausstoßen. Kurz, sie verpesten unsere Atemluft. Die Folgen: Krankheiten und vorzeitiges Ableben. Wir wissen, dass zu schnelles Fahren auch tötet. Täglich 10 Menschen in Deutschland. Wir wissen, dass das enormes Leid und parallel hohe Kosten bedeuten, rechnet man die Zahl der Zigtausenden Verletzten dazu. Obwohl wir das alles wissen, sprechen wir keine Tempobegrenzung auf Autobahnen aus. Freie Fahrt für freie Bürger? Hatten wir schon mal. Ist aber Politik von gestern. Wenn alle Länder in Europa erkannt haben, dass ein generelles Tempolimit gut fürs Klima und die Volksgesundheit sind, haben sie nach der Analyse, ein Ziel formuliert, Überzeugungsarbeit bei der Bevölkerung geleistet und die Umsetzung vollzogen. Warum lösen wir nicht auch, wie aktuell unsere niederländischen Nachbarn, die mit den Händen zu greifenden Widersprüche unseres Alltags nicht auf. Der Antrag der Dorstener SPD-Fraktion, jetzt endlich auch in Deutschland Tempo 130 auf Autobahnen festzuschreiben, geht in die richtige Richtung.
Sonntagsgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 17.11.2019
Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Schug erläutert Verfahren
Bestens besucht war das monatliche Treffen der Rhader Sozialdemokraten, um gemeinsam in die Zukunft zu blicken und um zu beraten, wie das parteipolitische „Tal der Tränen“ verlassen werden kann. Und hier zeigte sich, dass weder Desinteresse noch Depression die Diskussion beherrschten, sondern Zuversicht und Ideenreichtum. Obwohl die nächste Kommunal- und Bürgermeisterwahl erst im September 2020 „über die Bühne geht“, werden jetzt die Weichen gestellt. Während die inhaltlichen Ziele bereits weitgehend bearbeitet und dokumentiert wurden, steht aktuell das mögliche Personaltableau der Dorstener SPD auf der Tagesordnung. „Wer will, das die Politik, auch die Parteipolitik weiblicher werden muss, kommt an einer sogenannten Frauenquote bei der Aufstellung der Ratskandidaten/Kandidatinnen nicht vorbei“, so die klare Vorgabe der SPD. Was so einfach und selbstverständlich klingt, muss den Alltagstest aber noch bestehen. Jennifer Schug erklärte das Verfahren, eine engagierte Diskussion über das Ob und Wie beherrschte die Aussprache. Obwohl in Rhade mit 2 Frauen und 2 nominierten Männern bereits die formalen Parteivorgaben für 2 Wahlkreise erfüllt wurden, muss das Rhader Ergebnis in eine Gesamtliste integriert werden. Bei 8 Lippestadt-Ortsvereinen keine einfache Aufgabe. Im Februar 2020 müssen die Delegierten aller Ortsvereine die Liste verbindlich beschließen. Bis dahin soll mit viel Fingerspitzengefühl eine Gesamtlösung vorbereitet werden, so Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD und Jennifer Schug übereinstimmend, die dann als positiver Startschuss des Jahres 2020 gewertet werden kann.
Veröffentlicht am 16.11.2019