- Stand: 15.10.2019
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Wir fordern die Türkei auf, umgehend ihre Militäroffensive zu beenden und unverzüglich ihre Truppen aus Syrien abzuziehen! Umso wichtiger ist es, dass in einem ersten Schritt Heiko Maas angekündigt hat, keine Militärgüter, die von der Türkei in Syrien verwendet werden können, zu exportieren.
Quelle: https://www.spdfraktion.de/themen/standpunkte/wir-verurteilen-tuerkische-offensive-aufs-schaerfste
Veröffentlicht am 17.10.2019
Zwei praktische Beispiele
Während seit Jahren weltweit darüber gestritten wird, wann, was getan werden muss, um die galoppierende Erderwärmung zu stoppen, gibt es immer wieder kleine (Bürger)Initiativen, die nicht mehr reden, sondern handeln. Das neue Greenpeace Magazin 6.19, übrigens sehr lesenswert, stellt diesmal unter anderem junge Menschen vor, die mit guten Ideen und Zupacken die Natur-Umwelt schützen und die endlos diskutierende Politik-Umwelt beschämen.
- 2 junge Studentinnen aus Aachen haben sich gefragt, warum die kleinen, nur kurz genutzten Seifenstücke in vielen Hotels, in den Müll wandern. In einem Hotel waren es 300 kg (!) in nur 4 Monaten. Sie haben gesammelt, ein Hygiene- und Produktionsverfahren entwickelt und mit Unterstützung einer Lebenshilfe-Werkstatt neue Seife produziert. Mehrere große Supermarktfilialen haben signalisiert, diese Seife im Warensortiment aufzunehmen.
- Ein dänischer Wassersportler und Kajak Verleiher hat dem Müll, der in Flüssen, Hafenbecken und Kanälen auf dem Grund und am Ufer liegt, den Kampf angesagt. Seine Idee: Ein Kajak seiner Flotte kann kostenfrei geliehen werden, wenn der Nutzer sich bei seiner Tour auch als „Müllsammler“ betätigt und das „Ergebnis“ über die sozialen Netzwerke postet. Im Nu wurde aus der kreativen Idee eine internationale Bewegung. Mittlerweile sind 40 „GreenKajaks“ in Dänemark, Irland, Norwegen, Schweden und Deutschland unterwegs. Eine Zahl zum Abschluss: 5 Tonnen Müll wurden in nur 5 Monaten allein aus dem Kopenhagener Hafen „gefischt“.
Eigener Beitrag auf Grundlage der Greenpeace-Magazin-Berichterstattung
Veröffentlicht am 15.10.2019
Wir für Rhade (1978)
Erste Tempo 30-Zone in Stuvenbergsiedlung
Es war die SPD-Landesregierung, die den Städten vorschlug, Tempo-30-Zonen in
Wohngebieten zu errichten, um mehr Sicherheit zu erzielen und Erfahrungen darüber zu sammeln. Die Rhader SPD hat diese Empfehlung sofort aufgegriffen und im Bezirksausschuss dafür geworben. Mit Dr. Bals, dem damaligen Kämmerer der Lippestadt, hatte die Rhader SPD einen wichtigen Unterstützer gewonnen. Er stellte, nachdem der Bezirksausschuss einen einstimmigen Beschluss gefasst hat, den entsprechenden Förderantrag für die Siedlungsstraße Am Stuvenberg. Mit Fahrbahnmarkierungen, Baumpflanzungen, Beschilderungen und einer Aufklärungsaktion sollte so eine Verkehrsberuhigung in einer reinen Wohnsiedlung erreicht werden. Erfolgreich, wie wir heute wissen. Das Beispiel Rhade wurde zum Vorbild für die gesamte Stadt Dorsten.
Die Rhader SPD-Vorsitzenden
• Günter Finke von 1969 bis 1972
• Helmut Ruprecht von 1972 bis 1973
• Günter Finke von 1973 bis 1974
• Werner Sander von 1974 bis 1977
• Peter Kernbach von 1977 bis 1978
• Alfred Zeien von 1978 bis 1979
• Peter Kernbach von 1980 bis 1984
• Dirk Hartwich von 1984 bis 1996
• Egon Volkmann von 1996 bis 1998
• Michael Jäger von 1998 bis 2002
• Hans-Willi Niemeyer von 2002 bis 2016
• Christoph Kopp von 2016 bis heute
Veröffentlicht am 14.10.2019
Wir sollten nicht alles glauben – Sonntagsgedanken aus Rhade
Gut sieht sie aus. Sogar sehr gut. Ihr Blick ist offen. Ihre langen, rotblonden Haare wehen im Wind. Das ist die Botschaft. Das Model wurde von RWE ins Werbebild gerückt, um uns ins „erneuerbare Zeitalter“ mitzunehmen. Die im Hintergrund erkennbaren Windkraftanlagen wirken unterstützend für eine Kampagne, die ruhig mal kritisch hinterfragt werden darf. RWE steht nämlich plötzlich für „sauberen, sicheren und bezahlbaren Strom“, so der Anzeigentext. RWE? Da war doch was. Da waren Atomkraftwerke. Der Vertrag lautete: Wir nutzen die staatlichen Subventionen in Milliardenhöhe um sauberen Strom zu produzieren und vom Verkauf Rücklagen zu bilden, um die sichere Endlagerung des Atommülls zu gewährleisten. Theoretisch. Praktisch wurden die Milliarden-Subventionen eingesackt, der Verkauf des Stroms lies die Kassen klingeln, Spitzengehälter, besonders in der Vorstandsetage wurden bewilligt – nur die Rücklagen reichten nicht aus, um die „ausgebrannten“ Kraftwerke zurückzubauen und den Müll sicher endzulagern. Als das klar wurde, musste ein Deal her. Der Staat musste als Retter mit nochmals Milliarden Euro einspringen. Der Staat, das sind wir. Die Milliarden sind nämlich Steuergeld. RWE will uns nun weismachen, dass ein neues „Zeitalter“ angebrochen ist. „Wer glaubt, wird selig“, so der Volksmund, der nicht vergisst, der nicht vergessen darf, dass die wahre RWE-Botschaft lautet: Wir drehen uns nach dem Wind und kassieren weiter kräftig ab.
Veröffentlicht am 13.10.2019
Eine Dorstener Erklärung wird gesucht – 2 Vorschläge aus Rhade
- Dorsten, das sind fast 80.000 Einwohner. Dorsten sind wir alle gemeinsam. Wir sind freundlich zueinander. Wir tolerieren uns gegenseitig. Wir helfen uns untereinander. Wir sind füreinander da. Wir klagen nicht ausschließlich über die marode Finanzausstattung der Lippestadt. Wir versuchen, das Beste daraus zu machen. Wir knüpfen ein Dorstener Netzwerk, das uns alle trägt. Wir sind kreativ und ideenreich. Wir bauen unseren Lebensmittelpunkt gemeinsam.
- Ich will bei der Wahrheit bleiben. Ich will mich keiner Ungerechtigkeit beugen. Ich will frei sein von Furcht. Ich will keine Gewalt anwenden. Ich will in Jedem zuerst das Gute sehen.
Anmerkung: Text 1 wurde der Jubiläumszeitung „50 Jahre SPD-Rhade“ entnommen und entsprechend für Dorsten angepasst. Text 2 wird Mahatma Gandhi zugeschrieben. Gefunden in einer Leserzuschrift an die Wochenzeitung DIE ZEIT
Veröffentlicht am 12.10.2019