Europa - Situation der Partei - Kommunalwahl 2020
Christoph Kopp hat die Rhader Sozialdemokraten eingeladen, am Donnerstag, 13. Juni um 18.30 Uhr im Gasthaus Pierick, mit ihm im ersten Teil des Treffens zurückzublicken. Dann aber im 2. Teil strikt nach vorn. Während der Rückblick die Europawahl und die danach ins Trudeln geratene Bundes SPD betreffen, „zwingt“ die im nächsten Jahr anstehende Kommunalwahl den Blick in die Zukunft zu werfen. So werden die Teilnehmer des Treffens über mögliche eigene Kandidatinnen und Kandidaten diskutieren, die die Farben der Rhader Sozialdemokraten im Stadtrat ab 2020 vertreten könnten. „Neben den Personalien wird aber auch das Inhaltliche und Programmatische nicht zu kurz kommen“, gibt Christoph Kopp die Richtung vor. Und hier fühlen sich die Rhader Sozialdemokraten bestens aufgestellt. Der Rhader Rahmenplan, hartnäckig von dem Ortsverein gefordert und mit eigenen Veranstaltungen, die dann von Verwaltungsseite ergänzt wurden, verabschiedet, ist das beste Zukunftsprogramm für unsere Bürgerinnen und Bürger, so Kopp ergänzend. „Und wir werden unermüdlich darum ringen, das Erarbeitete auch Stück für Stück umzusetzen“.
Veröffentlicht am 12.06.2019
NRW-Landesvorstand mit klarer Botschaft an die Bundespartei
Ein Brief, vom mitgliederstärksten SPD-Landesverband formuliert, ist auf dem Weg nach Berlin. Die 3 kommissarischen Vorsitzenden Schäfer-Gümpel, Dreyer und Schwesig sind die Adressaten. Ein Schreiben, das an Klarheit und Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt. Nach dem Sagen, was man denkt, muss jetzt nur noch das Tun, was man sagt folgen. Wir veröffentlichen Auszüge aus dem Forderungskatalog des NRW-Landesvorstands:
- Wir beziehen uns in unserem Statement auf die Formulierung von Rot Pur und verharren nicht im Klein-klein des Regierungshandelns
- Wir müssen auch mit falschen Glaubenssätzen brechen, die wir als Sozialdemokraten von anderen übernahmen
- Die Aussetzung der Vermögenssteuer und die drastische Senkung des Spitzensteuersatzes haben die wirklich Reichen entlastet. Die Einnahmenausfälle hat die große Mehrheit der Klein und Mittelverdiener mit der erhöhten Mehrwertsteuer aufgefangen
- Wir wollen, dass alle Kinder in sozialer Sicherheit aufwachsen und sie alle Teilhabe und Bildungschancen unabhängig von ihrer Herkunft und vom Einkommen ihrer Eltern wahrnehmen können.
- Die SPD ist die Partei der Kommunen und der lokalen Demokratie. Der Satz von Johannes Rau hat an Gültigkeit nicht verloren: Die Kommunen sind der Ernstfall der Demokratie!
- Wir fordern daher schnellstens einen Altschuldenfonds für hoch verschuldete Kommunen, damit alle Kommunen den Negativkreislauf von Verschuldung, mangelnden Investitionen vor Ort und zwangsläufig schlechterer Lebensqualität beenden können. Wir brauchen eine echte Stunde Null für die kommunalen Altschulden
Es ist nur eine kleine Auswahl von Positionsbeschreibungen und daraus abgeleiteter Forderungen. Es lohnt, das ganze Papier zu lesen und die SPD immer wieder daran zu erinnern, sich jetzt auch für die Umsetzung ohne Wenn und Aber auf allen Ebenen der Partei einzusetzen.
Der Brief ist unter www.nrwspd.de komplett zu lesen
Veröffentlicht am 11.06.2019
Warum in die Ferne schweifen? Das Gute ist so nah.
Nur 12 Kilometer sind es von Rhade zum Bürgerpark Maria Lindenhof in Dorsten. Ein Katzensprung. Egal ob mit dem Fahrrad, der Bahn oder dem Auto – es lohnt sich. Eine verträumte grüne Insel, die zwischen Lippe und Kanal vor einigen Monaten „wach geküsst“ wurde, hat immer einen Besuch verdient. Inzwischen hat sich sogar ein Verein gegründet, der mit einem interessanten Ganzjahresprogramm dem Park Leben einhaucht und bei den Besuchern keine Langeweile aufkommen lässt. Und Johannes Kratz, der den Ehrentitel Parkbürgermeister trägt, ist Motivator und Kümmerer in einer Person. Ein Park, der auch das Zusammenwachsen aller 11 Ortsteile fördern will. Rhade ist natürlich auch mit einem Apfelbaum gleichen Namens vertreten. Also heute auf nach Dorsten, um zu sehen ob „unser“ Baum bereits wächst und gedeiht. Ein Symbol des Miteinanders in der Lippestadt.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 10.06.2019
Einfach mal innehalten und über die Geburtsstunde der Kirche nachdenken
Langes Wochenende. Pfingsten. Da ist ein Kurzurlaub drin. Oder ein sportliches Pfingstturnier wird besucht. Vielleicht fragt der eine oder andere auch mal nach, was Pfingsten für ein Fest ist? Kann man googeln. Sucht man dann nach Verbindungen zur heutigen Zeit und hier zur aktuellen Politik, kann man nur hoffen, dass trotz unterschiedlicher Sprachen der Geist des Miteinanders alle Menschen erreicht. Vom Himmel fällt dieser Wunsch nicht. Er muss täglich neu erarbeitet werden. Bei sich selbst zuerst, dann in der Familie, der Nachbarschaft, kurz überall und in jeder Lebenslage.
Gedanken aus Rhade zum Pfingstwochenende
Veröffentlicht am 09.06.2019
Der Abgesang auf die SPD kommt zu früh
Die SPD ist abgestürzt. Die CDU folgt unaufhaltsam. Die Grünen sind obenauf. Glückwunsch. Das alles, ohne im Land und im Bund Verantwortung zu tragen. Mit dem Satz: „Opposition ist Mist“, hat der frühere Vorsitzende der SPD Franz Müntefering die SPD in die GroKo geführt. War das der entscheidende Fehler? Oder anders ausgedrückt, ist Opposition vielleicht die Voraussetzung, um zu regenerieren und wieder Wahlen zu gewinnen? Wenn das so einfach wäre, müsste die SPD den Grünen nur folgen. Wer aber Politik für alle Bevölkerungsteile machen will, nicht nur für einen Teil, darf seine Grundüberzeugungen nicht einfach aufgeben. Die SPD hat auch in der GroKo, besonders in der Sozialpolitik, Erfolge erzielt. Fehlerfrei war sie nie. So wie alle anderen Parteien, die im Deutschlandtrend Monat für Monat bewertet werden. Der Abgesang auf die Sozialdemokraten kommt zu früh. Sie werden „auferstehen“, wenn Programm und Personen wieder eine Einheit bilden.
Ein Einwurf aus Rhade
Veröffentlicht am 08.06.2019