Ein Leserbrief mit klarer Botschaft
„ als Zeichen der Geselligkeit“ so der Bürgermeister Tobias Stockhoff bei Überreichung einer Flasche Rotwein an den Ehrenbeamten der Stadt Dorsten. Damit spricht er aus und handelt, was vielen Leuten bereits bekannt ist. Alkohol ist gesellschaftsfähig schlechthin und wird nicht nur gesellschaftlich akzeptiert.
Dabei gibt mir zu bedenken, dass Alkohol die Volksdroge Nr. 1 ist.
Die DHS ( Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e.V.) geht von jährlich 74.000 Todesfällen aus, die durch reinen Alkoholkonsum oder von Tabak und Alkohol bedingt sind. Die direkten und indirekten Kosten des Alkoholkonsums werden auf jährlich 40 Milliarden € beziffert, bei Einnahmen aus alkoholbedingten Steuern in Höhe von 3,165 Milliarden €.
Als Mitglied der Selbsthilfegruppe des Bke Wulfen (Blaues Kreuz in der ev. Kirche) übe ich gemeinsam mit der Caritas Dorsten Präventionsmaßnahmen in Schulen aus. Es geht mir nicht darum, den Alkohol als Genussmittel mies zu machen, sondern gerade der Jugend aufzuzeigen, sorgsam mit dem Thema „ Alkohol“ umzugehen.
Die von dem Bürgermeister vertretene Auffassung ist nicht hilfreich für unsere Aufklärungsarbeit. Ich denke da auch an die Karnevalsumzüge, bei denen Jugendliche durch zu hohen Alkoholgenuss und Vorglühen negativ auffallen. Vielleicht geht der Bürgermeister ja auch mit gutem Beispiel voran und sucht demnächst andere Möglichkeiten der Anerkennung als ein Alkoholpräsent.
Mit freundlichen Grüßen
Berthold John
Ruhrstr. 104
46286 Dorsten
Veröffentlicht am 12.03.2019
Das Rhader Bürgerforum lädt ein
Wir laden Sie herzlich ein, am Montag, 18. März 2019, 19:30 Uhr, an der nächsten Versammlung des Bürgerforums Rhade im CMH Rhade teilzunehmen.
Der Arbeitskreis „Rahmenplanung/Verkehr“ hat mit dem überdachten Rastplatz „Zum Vorwerk“ einen wichtigen Schritt im Rahmen ihres Projektes „Fahrradspange Rhade/Lippe“ getan. Es bleibt spannend zu erfahren, welche nächsten Ziele erreicht wurden und wie es weitergehen soll. Die Arbeitsgruppe wird dazu ihren Bericht vorstellen.
Die ersten Mitnahmebänke stehen, auch dieses Projekt hat somit einen wichtigen Meilenstein erreicht. Wie geht es weiter? Kommt noch eine weitere Mitnahmebank im Dorf und wo wird sie stehen? Die Arbeitsgruppe Demografie wird dazu ihren Bericht präsentieren.
Der Bürgermeister persönlich will eine Diskussion mit dem Titel „Dorsten steht für Menschenwürde, Demokratie und Respekt“ in alle Gesellschaftsschichten tragen. Wir als Organisationsteam unterstützen diesen Gedanken und freuen uns auf seine Ausführungen und Anregungen, gemeinsam zu erarbeiten, was uns wirklich wichtig ist.
Der Klimaschutz ist in aller Munde und betrifft uns und unseren Lebensraum. Auf vielen Ebenen wird diskutiert, wie wir gemeinsam Beiträge zum Schutz des Klimas und der Umwelt leisten können. Dabei müssen verschiedenste Interessen wie Wirtschaft, Umwelt, Natur und Bürgerinteressen beachtet werden in oft emotional geführten Diskussionen.
Was eine Kommune zu dieser wichtigen Frage beisteuern kann und will, wird uns der Klimaschutzmanager der Stadt Dorsten –Herr Sebastian Cornelius - präsentieren.
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können sich auf der Internetseite „Rhade.de“ unter „Rhade / Bürgerforum Rhade“ zusätzlich informieren und ggfs. auch weitere Vorschläge zu künftigen Arbeitsthemen des Bürgerforums einreichen.
Wir hoffen erneut auf eine gute Resonanz und einen interessanten und spannenden Abend. Wir bitten Sie daher, auch Freunde, Nachbarn und Bekannte auf diesen Termin aufmerksam zu machen.
Dorsten, Organisationsteam Bürgerforum Rhade
i.A. Hans-Peter Steffens
Veröffentlicht am 11.03.2019
Sonntagsgedanken aus Rhade
Die Dorstener CDU hat ein Problem. Sie schafft es einfach nicht, ihrer Landesregierung mit deutlichen Worten zu vermitteln, dass die kommunalen Straßenausbaubeiträge, zu denen nur die Anlieger herangezogen werden, ungerecht sind und abgeschafft gehören. So wie in anderen Bundesländern, müssen auch hier die städtischen Einnahmeausfälle vom Land NRW übernommen werden. Stattdessen eiert sie rum und lässt vom Pressesprecher einen Leserbrief verfassen, der an Peinlichkeit und Hochmut nicht zu überbieten ist. Soll er doch mal in die eigenen Ortsverbände hineinzuhorchen. Da wird er nämlich keinen finden, der für die ungerechten Beiträge die Hand hoch hält. Das Verhalten zeigt, dass das eigenständige Denken zugunsten einer blinden Parteitreue geopfert wird. Und was sagt unser Bürgermeister? Auch er versucht mit nicht nachvollziehbaren öffentlichen Stellungnahmen Verständnis für die Abgabe zu erzielen. Erfolglos, wie alle öffentlichen Antworten zeigen. Anstatt einfach zu sagen, ja, auch ich finde, dass das Kommunale Abgabengesetz dringend geändert werden muss, ja, auch ich werde mich künftig dafür einsetzen, dass das Land NRW und meine CDU-Regierung umsteuert, ja, auch ich unterstütze den Bund der Steuerzahler, der mit 350.000 Unterschriften beeindruckend zeigt, wie die NRW-Bevölkerung über diese Berechnungsgrundlage denkt – nämlich ablehnend! „Wir haben verstanden“, das wäre die einzige Positionierung, die bürgernah und gerecht wäre. CDU und, nicht zu vergessen, die FDP, werden diesen Satz erst dann sagen, wenn die berechtigten Bürgerproteste nicht nachlassen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 10.03.2019
Aus Anlass des Internationalen Frauentages am 8. März erklären Meike Jensen, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD (AfB) und die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF), Maria Noichl:
Gute Bildung ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben, nicht nur im Beruf. Sie ist notwendige Voraussetzung, um gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Bildungsinvestitionen sind Zukunftsinvestitionen! Daher fordern wir mehr Investitionen in die Bildung. Kaum ein Land in der Welt investiert gegenwärtig weniger für Bildung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, als Deutschland.
Quelle: https://www.spd.de/presse/pressemitteilungen/
Nr. 033/19 vom 08.03.2019
Veröffentlicht am 09.03.2019
In den letzten Jahren ist es zu beobachten, dass die Blumengeschäfte aus dem 8. März, dem Internationalen Frauentag, am liebsten einen zweiten Valentinstag machen würden. Blumen für Frauen sind das Ziel vieler Werbeschilder und natürlich Umsatz in den Kassen. Als Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) stellt Maria Noichl für die SPD Frauen klar:
Der Internationale Frauentag ist ein weltweiter Aufruf zum Kampf für die rechtliche und tatsächliche Gleichstellung der Geschlechter. An alle Männer: Pralinen, Gedichte oder Blumen sind an diesem Tag völlig unangemessen.
Quelle: spd.de/presse vom 07.03.2019
Veröffentlicht am 08.03.2019