"Tour de Buur“ – eine Attraktivitätssteigerung für Rhade und Lembeck
Im Rhader Bürgerforum wurde mehrfach konstruktiv darüber diskutiert, wie der Rhader Rahmenplan, ein exzellentes Zukunftspapier zur Entwicklung unseres Lebensmittelpunktes, Zug um Zug umgesetzt werden kann. Ein gleichnamiger Arbeitskreis entwickelte dazu viele Ideen, überraschte mit konkreten Vorschlägen und tatkräftigem Zupacken. Neben einer neuen Radwegeverbindung mit Schutzhütte, die die überörtlichen Radrouten miteinander verbinden wird, elektrisierte auch der Vorschlag, eine Themenroute „Landwirtschaft“ für Radler zu planen. „Tour der Buur“, also entlang der Bauernhöfe in Rhade und Lembeck, so die plattdeutsche Bezeichnung. Hier wird sich die örtliche Landwirtschaft ganz neu präsentieren. Hubert Krampe, Landwirt und aktives Arbeitskreismitglied konnte seine Berufskollegen schnell überzeugen mitzumachen und die Idee, u. a. mit Unterstützung der Verwaltung, dem landwirtschaftlichen Kreisverband RE, und dem Land NRW zu einer Erfolgsgeschichte umsetzen. Dass unsere Landwirtschaft etwas zu bieten hat, wird deutlich, wenn die Präsentationsschwerpunkte aufgeführt werden: Milch, Obst, Technik, Wurst und Fleisch, Energie, Käse, Holz und Fisch. Fazit: Das Rhader Bürgerforum ist eine Ideenschmiede, die dazu anregt, mit eigenem Engagement Rhade noch lebens- und liebenswerter zu entwickeln. „Geht doch“, so ein knapper und anerkennender Kommentar zur Tour de Buur. „Rhade hat was“, so eine Ergänzung, die Mut macht, sich einzubringen. Das nächste Bürgerforum findet übrigens am Montag, 18. März um 19.30 Uhr um Carola Martius-Haus statt.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 28.01.2019
Wir dürfen nie vergessen!
Veröffentlicht am 27.01.2019
Sonntagsgedanken aus Rhade
Nein, hier kommt nicht der moralische Zeigefinger. Aber eine kurze Notiz zum Nachdenken. Ist Alkohol ein Genuss- oder Suchtmittel? 3 angesehene Wissenschaftler – 3 unterschiedliche Meinungen. Sicher ist, dass Alkohol gesundheitsschädlich ist. „Es kommt auf die Menge an“, sagt einer der drei und verweist auf die Empfehlung der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen und risikoarmen Alkoholkonsum. Diese Empfehlung hält Wissenschaftler 2 für völlig falsch und viel zu hoch und rät dringend zu völliger Abstinenz. Ein Risikoforscher aus England bemüht die Statistik und hält die britischen Empfehlungen für angemessen. Die sind aber deutlich höher als die deutschen. Betrachten wir noch 3 weitere Zahlen: Nach jüngsten Berechnungen des Münchener Instituts für Therapieforschung starben 2012 ca. 21.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Alkohols. 1,8 Millionen sind vom Alkohol abhängig, also süchtig. 2,65 Millionen Kinder leiden unter Eltern, die vom Alkohol nicht mehr lassen können. 2,65millionenfaches Leid! Warum, so haben wir an dieser Stelle schon einmal gefragt, wird die offensive und öffentliche Werbung für Alkohol nicht gesetzlich untersagt? Was beim Nikotinwerbeverbot richtig war, kann doch beim möglichen Alkoholwerbeverbot nicht falsch sein. Wir werden diesen Bericht wieder an die SPD-Bundestagsfraktion senden. Vielleicht gibt es diesmal eine Rückmeldung, die mehr ist, als nur Verständnis für unsere Forderung aus Rhade.
Eigener Bericht auf Grundlage des Titelthemas "Zum Wohl?" der Wochenzeitung DIE ZEIT Nr. 4 vom 17.01.2019
Veröffentlicht am 27.01.2019
Spitzenkandidatin für Europawahl am 23. Mai – Ein Portrait in mehreren Folgen
Katarina engagiert
Nur wer sich engagiert, kann die Welt verändern und besser machen. Die ehrenamtliche Arbeit ist in unserer Gesellschaft besonders wichtig. Wer sich engagiert, leistet einen Beitrag zum Gemeinwohl. Mein Dank gilt deshalb allen, die sich in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen einsetzen.
Die Verbundenheit mit meiner Heimat ist mir wichtig. Deshalb bin ich Mitglied …
Veröffentlicht am 26.01.2019
Probleme werden eingeräumt
Der Pressesprecher der Stadtverwaltung, Ludger Böhne, hat mit einigen Hinweisen zu unserem Bericht über mangelhaft gesicherte Baustellen in Rhade verdeutlicht, bei wem die Verantwortlichkeiten liegen. Auszüge aus dem Statement:
- Auftraggeber der Tiefbauarbeiten ist nicht die Stadt Dorsten, sondern Deutsche Glasfaser (DG)
- Die Stadt Dorsten ist Genehmigungsbehörde
- Verantwortlich für Baustellensicherung ist der Auftraggeber, also Deutsche Glasfaser
- Die vor Ort arbeitende Tiefbaufirma wurde von DG beauftragt
- Verzögerungen im Baufortschritt durch neue Bauleiter bei DG und der Tiefbaufirma
- Es soll bereits Gespräche zur Mängelbeseitigung vor Ort gegeben haben
- Mit dem Beginn, so DG, soll noch in dieser Woche begonnen werden
- Das Frostwetter kann aber zu weiteren Verzögerungen führen
- Die wichtige Infrastrukturverbesserung für Rhade ist mit Bautätigkeit und Einschränkungen verbunden, die mit „verringertem Komfort“ einhergehen
- Baustellenkontrollen finden fortlaufend statt
- Die Lembecker Straße ist eine Kreisstraße. Die Zuständigkeit ist klar geregelt. Die Stadt Dorsten unterstützt den Kreis bei der Baustellenüberwachung
Die Rhader SPD nimmt die Stellungnahme entgegen, bleibt aber dabei, dass die Baustellensicherungen nicht fortlaufend kontrolliert werden/wurden und das es dabei zu akuten Verkehrsgefährdungen, insbesondere für die „schwächeren“ Verkehrsteilnehmer kommt. Dazu zählen Fußgänger und Radfahrer. Der SPD-Vorschlag: Ein gemeinsamer Ortstermin mit Stadt, DG, Tiefbaufirma und Presse, um die Situation zu klären.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 25.01.2019