Klimaschutz in 3 Minuten 20 Sekunden nachhaltig erklärt. Greta Thunberg (15) aus Schweden bewegt die Welt. Sie hat unsere Unterstützung uneingeschränkt verdient. Greta ist das Vorbild unserer Jugend und unser schlechtes Gewissen.
Mit überwiegend lokalen Themen haben sich die Mitglieder der Rhader SPD im Rahmen ihrer monatlichen März-Versammlung beschäftigt. Christoph Kopp, Vorsitzender, zeigte sich sehr zufrieden über den guten Besuch und das Engagement der Rhader Sozialdemokraten. So wird das Vorhaben, den Bürgerpark Stadtkrone in der Innenstadt mit dauerhaftem Leben zu erfüllen, uneingeschränkt unterstützt. Zur Erinnerung: In Rhade wurde die Idee, mit einem stadtweiten Sternlauf Dorsten attraktiver zu gestalten und die Identifikation mit der Lippestadt zu erhöhen, geboren. Um Rhade weiterzuentwickeln ist es nötig, dass sich Rat und Verwaltung auf diese Arbeit zielgerichtet konzentrieren. „Ein Rhade-Jahr““, so die Sozialdemokraten vor Ort, „würde dazu hilfreich sein“. Ein entsprechender Antrag wurde einstimmig verabschiedet und der SPD-Ratsfraktion zugestellt. Dass allgemeine Gesundheitsprävention ebenfalls die Kommunalpolitik tangiert, wird unter anderem auch daran deutlich, dass eine flächendeckende ärztliche Versorgung auch im ländlichen Bereich gewährleistet sein muss. Die Rhader SPD hat hier Zeichen gesetzt, messbare Verbesserungen aber noch nicht festgestellt. Jetzt weisen sie in einem weiteren Antrag darauf hin, dass durch übermäßigen Alkoholgenuss 7 Mal mehr Menschen pro Jahr sterben, als im Straßenverkehr. Grund genug, die Werbung pro Alkohol kritisch zu hinterfragen. Ein Thema, das auch in Dorsten auf die Tagesordnung gehört und von den Selbsthilfegruppen unterstützt wird.
Nur noch 2 Monaten, dann wählt Europa. Die Rhader SPD appelliert vehement dafür, nicht nur zur Wahl zu gehen, sondern mit dem Stimmzettel ein Zeichen gegen die rechten Populisten zu setzen. „Europa hat unübersehbaren Verbesserungsbedarf, aber Europa aufzugeben, wäre die schlechteste Wahl. Großbritannien und der Brexit lassen grüßen“, so der Rhader sozialdemokratische Appell.
SPD, Grüne, Linke und UBP stellen gemeinsamen Antrag
Eine ungewöhnliche Koalition macht jetzt mit einem Antrag zur nächsten Ratssitzung am 20. März darauf aufmerksam, dass eine wichtige Stellenbesetzung einen parteipolitischen Aspekt hat. Kurz und knapp heißt es auszugsweise im Antrag:
Wir beantragen „den Technischen Beigeordneten der Stadt Dorsten, Herrn Holger Lohse, zum Allgemeinen Vertreter des Bürgermeisters (Erster Beigeordneter) zu bestellen.“
Tatsächlich soll die erst vor einigen Tagen von CDU und FDP neu gewählte Beigeordnete aus dem Rechtsamt auch als erste Vertreterin des Bürgermeisters bestellt werden. Das muss als Affront gegenüber dem Technischen Beigeordneten gewertet werden. Nur so ist der Antrag der ungewöhnlichen Oppositionskoalition im Dorstener Rathaus zu werten. Am 20. März wissen wir, ob CDU und FDP mit ihrer Mehrheit im Stadtrat „auf Teufel komm raus“, durchregieren wollen. Und was will der Bürgermeister? Es sieht so aus, als ob er sich hinter der CDU-Fraktion versteckt. Ist wirklich vorstellbar, dass eine Personaalentscheidung dieser Bedeutung gegen den Willen des Bürgermeisters getroffen werden kann? Kein gutes Zeichen für das Arbeitsklima im Rathaus und dem Stadtrat. Handelt es noch um eine fachbezogene Personalentscheidung, oder doch schon um Personalklüngel, wie der Kölner sagen würde?