Dorstener Bürgerpark nimmt Formen an
Der besonderen Atmosphäre konnte sich kein Besucher entziehen. Neben den elektronischen Klängen, Erinnerungen an die Band „Tangerine Dream“ werden wach, ist es in erster Linie das funkelnde Licht in vielen Blautönen, das gefangen nimmt. Eine Aktion, genau 1 Jahr nach dem Startschuss, da war „Strahlen“ in weiß angesagt, um ein Projekt auf den Weg zu bringen, das mit dem Begriff Bürgerpark gut beschrieben ist. Marion Taube, kreative Ideengeberin sieht sich am Ziel. Aus der Idee ist eine Bewegung entstanden, die nicht nur die Stadtverwaltung faszinierte, sondern in erster Linie Bürger wie Du und ich. Nun gilt es, den Park in den nächsten Monaten noch mit stärkerer Einbeziehung von Lippe und Kanal, entsprechend zu gestalten. „Aber“, so Bürgermeister Tobias Stockhoff in seiner Ansprache, „ich bitte sie um persönliches Engagement, damit unser Park auch lebendig bleibt“. Mit dem ehemaligen Leiter der Wulfener Gesamtschule, Johannes Kratz, konnte er einen ehrenamtlichen Mitstreiter finden, der die Ideen aus allen 11 Stadtteilen künftig versucht zu bündeln und konzeptionell umzusetzen. „Ein Glücksgriff“, so ein Besucher zur der überraschenden Mitteilung des 1. Bürgers unserer Stadt, oder wie Marion Taube ihn gerne nennt, den Meister-Bürger. Noch ein Blick in das weite dunkle Rund der Fläche, auf der die vielen Besucher mit ihren mitgebrachten Laternen und bläulich schimmernden Lampen bewegliche Punkte setzen. Ein Symbol für die Zukunft Dorstens? In einem Jahr, wieder am 17. November, werden wir wissen, ob nach der Idee und der in Gang gekommenen Bewegung, Nachhaltiges entstanden ist. Dann nämlich soll nach WEIß und BLAU, die Stadtkrone in ROT zum Glühen gebracht werden.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 19.11.2018
Rhader Sonntagsgedanken
Wer wollte das nicht unterstützen? Das, was plakativ auch Dorstener Appell genannt wird. Ein Bekenntnis zur Demokratie, für Menschenwürde und Respekt. Weitere Schlagworte sind die Freiheit, das Ehrenamt, die Toleranz und das Engagement. Blicken wir heute besonders auf das Engagement und das damit verbundene Ehrenamt. Alle Bürgerinnen und Bürger, das sind in Rhade und Dorsten nicht wenige, die sich in Vereinen, Initiativen, Schulen, Kirchen, Parteien, Nachbarschaften, … einbringen, kennen das Gefühl, manchmal mehr zu geben als leistbar ist. Sie haben sicherlich auch schon erlebt, dass freiwilliges Engagement nicht nur auf Zustimmung stößt. Kritik ist nicht immer konstruktiv, sondern auch verletzend. Und genau jetzt stößt das Ehrenamt an seine Grenzen. Es geht um Respekt, der allen gegenüber aufgebracht werden muss, die sich mit guter Absicht dort einbringen, wo Hilfe und Unterstützung nötig ist. Aktuell berichte ich von einem Bürger, der anklingelte um Fragen loszuwerden, die er im gleichen Atemzug selbst beantwortete, garniert mit Wertungen, die beleidigend waren und Sachverhalten, die nicht stimmten. Alle Versuche, mäßigend und beruhigend einzuwirken, verpufften. Zurück blieb die Frage, wann und wo die Sollbruchstelle beginnt, das freiwillige Engagement für unseren Lebensmittelpunkt einzuschränken oder gar einzustellen. Der Dorstener Appell mit seinen uneingeschränkt zu unterstützenden Zielsetzungen, muss aber auch in unserem Alltag vor Ort gelten. In der Familie, den Parteien, der Nachbarschaften. Eigentlich Selbstverständlichkeiten.
Dirk Hartwich
Veröffentlicht am 18.11.2018
Am 3.8.2018 hat Rhader SPD mit folgendem Bericht Gefahren aufgezeigt: Die Rechte organisiert sich – Gefahr nicht unterschätzen – Gesicht zeigen - Stephen Bannon jetzt in Europa unterwegs
Er war der Chefstratege von Donald Trump. Erst im Hintergrund, dann sogar Sicherheitsberater. Stephen Bannon ist der Rechtsaußen der USA mit riesigem Einfluss. Unterstützer und Geldgeber sind milliardenschwere US-Familien. Nun, den Chefposten im Weißen Haus hat er verloren, ist er auf Europatournee, um den nationalistischen, rechten Parteien zu vermitteln, wie sogar ein Donald Trump Präsident werden konnte. Sein Ziel: Das europäische Establishment zu destabilisieren, liberale Parteien zu schwächen, politische Konkurrenten zu Feinden zu erklären. Seine Strategie: Unterstützende Medien berichten nur noch in Form einer Hofberichterstattung, andere Meldungen werden unterdrückt oder als Fake-News (Lügenpresse) mit großem Aufwand verbreitet. Rechte, nationalistische Parteien und ihr Personal werden ideell und finanziell unterstützt. Das anvisierte Ergebnis: Machtübernahme! Wer glaubt, dass Europa mit seinen demokratischen Strukturen gegen die plumpe Rhetorik von rechts immun ist, muss nur einen Blick auf die Reiseroute und die Gesprächspartner von Stephen Bannon richten.
- Deutschland: AfD Alice Weidel
- Frankreich: Marine Le Pen
- Ungarn: Victor Orban
- Polen: PiS-Partei
- Österreich: FPÖ – Heinz Christian Strache
- Schweiz: Christoph Blocher und Roger Köppel
Quelle: Eigener Bericht auf Grundlage des ZEIT-Berichts „Kitsch und Kampf“ vom 26. Juli 2018
Veröffentlicht am 17.11.2018
Wir Dorstener stehen für:
- Menschenwürde
- Toleranz
- Engagement
- Demokratie
- Respekt
- Freiheit
- Ehrenamt
Und wir Rhader Sozialdemokraten fügen hinzu:
- Solidarität
- Gerechtigkeit
Veröffentlicht am 16.11.2018
Die Lage der SPD und was jetzt getan werden muss
Michael Gerdes, Bundestagsabgeordneter nutzte sein Grußwort, um den 43 Delegierteen aus den 8 Ortsvereinen zu verdeutlichen, dass trotz guter inhaltlicher Arbeit der GroKo, die Wahrnehmung „draußen“ ganz anders ist. Die Streitigkeiten in der Union überlagern alle Erfolge, insbesondere die der SPD. Gerdes, der ernst und hoch konzentriert auftrat, forderte die SPD auf, künftig mit mehr Optimismus und positiver Ausstrahlung in der Öffentlichkeit aufzutreten. Michael Hübner, Landtagsabgeordneter in Düsseldorf, griff den Faden auf und informierte über eine aktive und konstruktive Oppositionspolitik. Als Beispiel stellte er den SPD-Gesetzentwurf für ein zeitgemäßes Kommunalabgabegesetz vor, das besonders die Streichung der Straßenanliegerbeiträge bei Erneuerung und Umbaumaßnahmen vorsieht. „Gut so und lange überfällig“, so ein Kommentar aus den Zuhörerreihen. Friedhelm Fragemann, Fraktionsvorsitzender der Dorstener SPD-Ratsfraktion, der das 3. Grußwort sprach, hob einerseits die unübersehbaren Erfolge der SPD im Bund und Land hervor, „… haben eine Menge richtig gemacht“, kritisierte andererseits, dass „... aber Probleme auch liegen gelassen wurden“. So eingestimmt, konnten sich die Vertreter der Dorstener SPD auf die inhaltlichen Positionen der Stadtverbandsvorsitzenden Jennifer Schug konzentrieren, die in einem genauen Fahrplan „Dorsten 2020“ aufzeigte, wo, was, wie, mit wem künftig besser gemacht werden soll. Ihre Zusammenfassung trägt die Überschrift „Die richtigen Menschen – zur richtigen Zeit – am richtigen Ort“. Einer, der die Lippestadt-SPD in den letzten Jahrzehnten besonders geprägt hat, Friedhelm Fragemann, wird dann nach eigener Information in der Fraktion, nicht mehr für den Stadtrat kandidieren.
Wird in Kürze mit Teil 3 fortgesetzt
Veröffentlicht am 15.11.2018