Gesellschaft Heute einfach mal innehalten – 80 Jahre nach der Pogromnacht in Deutschland

Kollektivschuld? Nein – Kollektivscham? JA

Wenn Du Deine Eltern, Deine gesamte Familie durch grausamen Mord verloren hättest, würdest Du vergessen können? Nazi-Deutschland hat ein Verbrechen begangen, das nie vergessen werden darf. Auch 80 Jahre nach dem Beginn der öffentlichen Schmähungen, Verfolgungen, Vertreibungen, Ermordungen unserer jüdischen Landsleute nicht. In Berlin, Köln, in Dorsten – überall. Von wegen, wussten wir nicht. Viele haben aktiv mitgemacht, andere haben weggesehen. Die Reichspogromnacht am 9.11.1938 konnte nicht übersehen werden. Das bittere Ergebnis: Die Bundeszentrale für Politische Bildung nennt 6 Millionen (!) Menschen, die wegen ihres jüdischen Glaubens und ihrer Herkunft von Deutschen umgebracht wurden. Da können wir auch 80 Jahre danach nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.

  • Heute, am 9. November erinnern wir an das einzigartige Verbrechen unserer Landsleute 
  • Heute am 9. November bitten wir um Vergebung
  • Heute am 9. November versprechen wir: NIE WIEDER!
  • Heute am 9. November treffen wir uns um 17 Uhr am Jüdischen Museum in Dorsten 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.11.2018

 

Ortsverein Heute: SPD-Rhade trifft sich

Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, 18.30 Uhr

Sich informieren, kritisieren, mitdiskutieren, Anregungen geben!

 

Veröffentlicht am 08.11.2018

 

Veranstaltungen „Volles Haus“ beim 9. Bürgerforum Rhade

Informationsinteresse ungebrochen (Teil 1)

Wilhelm Loick, Sprecher des Rhader Bürgerforums zeigte sich zufrieden über den nach wie vor ungebrochenen großen Zuspruch der Rhaderinnen und Rhader beim zwei bis 3 drei Mal im Jahr stattfindenden Informations- und Meinungsaustausch. Mehr als 80 Bürger hatten den Weg ins Carola Martius-Haus gefunden, um 2 ½ Stunden zuzuhören, Fragen zu stellen und mitzudiskutieren. Neben Berichten von freiwillig gebildeten Arbeitsgruppen, dazu später mehr im Teil 2, wurde von der Dorstener Verwaltung über den Bebauungsplan „Alter Sportplatz“ an der Lembecker Straße und über die im Bau befindliche Tankstelle in unmittelbarer Nähe der ausgewiesenen Baufläche in unterschiedlicher Intensität informiert. Josef Haddick, Geschäftsführer der Windor, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Dorsten, übernahm den Part „Bebauungsplan Alter Sportplatz“. Ausführlich erläuterte er die Planung und das Verfahren für 13 Einfamilien (EFH)- und 2 Mehrfamilienhäuser (MFH). „Rhade für Rhader“, so lässt sich auf den Punkt bringen, was Stadtrat und Planungsamt vorgegeben haben. Interessant war, dass sich 113 Interessenten für die 13 EFH gemeldet haben, aber nur 8 übrig blieben, die alle Kriterien erfüllten. Nun kommen für die restlichen Bauplätze Dorstener außerhalb Rhades zum Zug. Ähnlich die Situation bei den MFHn. Nur 2 von 9 Interessenten werden in Kürze das OK der Windor erhalten, um im Jahr 2019 mit dem Bau beginnen zu können. Fragen zu den Baulandpreisen, eine „Hausnummer“ lautet 200 Euro pro qm, dem Klimaschutz und der Integration von z. B. Behinderten im Baugebiet, rundeten die Erläuterungen ab. Ganz anders die Verwaltungspositionierung zum Tankstellenneubau. Das existierende Baurecht verhindere, so der zuständige Amtsleiter, eine eigene Vorstellung der Planung. Das sei Sache des Investors. Punkt! Verwundert wurde nachgefragt. Insbesondere interessierte die Verkehrsplanung rund um die beiden Bauvorhaben im Kreuzungsbereich der Lembecker-/Erler Straße. Auch hier keinerlei Aufklärung. Ein Hinweis, dass das aber durch den einstimmig verabschiedeten Rhader Rahmenplan gedeckt sei, wurde nur schulterzuckend kommentiert. „Völliges Unverständnis und eine absolute Enttäuschung“, so ein Zuhörer und Diskutant.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 08.11.2018

 

Allgemein Aktuell: Schildaufstellung wurde bereits korrigiert

Das kritisierte Informationsschild wurde bereits um 40 cm abgesenkt, so die Mitteilung der Stadt Dorsten. Danke für die schnelle Reaktion - sagt die Rhader SPD.

Veröffentlicht am 07.11.2018

 

Allgemein Der Rhader Schildbürgerstreich

Infotafel für Radfahrer und Wanderer nur mit Leiter zu lesen

Was haben sich die Aufsteller dieses wichtigen Schildes am Rhader Bahnhof wohl dabei gedacht, als sie es so weit oben montiert haben? Gut, dass es das Schild gibt. Es soll die Bemühungen unterstützen, die Naherholung und den sanften Tourismus in Rhade zu fördern und zu unterstützen. Nur lesbar müsste es sein. Ein Appell an die Stadt Dortsen: Bitte tiefer hängen!

Veröffentlicht am 07.11.2018

 

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