Europa Mit gelben Westen zum Erfolg?

Ratlosigkeit nicht nur in Frankreich

Um öffentliche Aufgaben wie Schule, Gesundheit, Sicherheit und vieles mehr zu bewerkstelligen, sind Abgaben aller Bürgerinnen und Bürger nötig. Letztlich kommen ihnen die genannten staatlichen Leistungen direkt oder indirekt zugute. Die Akzeptanz, Steuern zu zahlen, steht und fällt mit der Gerechtigkeitsfrage. Werden alle gleichmäßig und fair belastet? Der Versuch der Macron-Regierung die Steuern zu erhöhen, scheint aber weder gerecht noch fair gewesen zu sein. Die Quittung kommt einer Revolution gleich. Mit gelben Warnwesten ausgerüstet, legten unzufriedene Bürgerinnen und Bürger das Land kurzfristig lahm und die Regierung aufs Kreuz. Die Ankündigung nach den Protesten auf die Steuererhöhungen zu verzichten, ist ein Offenbarungseid. Der Senkrechtstarter Macron ist hart auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Obwohl die Franzosen ihn mit überwältigender Mehrheit wegen seiner Reformvorstellungen gewählt haben, sperren sie sich vehement gegen, aus ihrer Sicht, ungerechte Veränderungen. Nicht ausgeschlossen, dass Macron vom Druck der Straße weggefegt wird. Und dann? Vor der Tür wartet schon Marine Le Pen. Dann hätten die Gelbwesten einen Pyrrhussieg erzielt. Europa steht am Scheideweg. England raus, Italien zeigt die lange Nase, Polen, Ungarn und Co. pfeifen auf die europäischen Werte, die sie unterschrieben haben. Die Gemeinschaftswährung EURO wackelt. Und nun Frankreich nach rechts? Wenn Deutschland auch in den Abwärtssog gerissen wird, ist die fantastische europäische Idee gescheitert.

Eine kritische Einschätzung zur aktuellen Lage der EU aus Rhade 

Veröffentlicht am 06.12.2018

 

Global denken - lokal handeln. In Dorsten gibt es dazu einen Leitfaden, der aber auch umgesetzt werden muss. Umwelt Ist das noch Wetter oder doch schon Klimawandel?

Konferenz in Polen sucht nach Antworten

 

20.000 Delegierte versuchen in Polen die Welt zu retten. Zum wiederholten Mal. Dabei läuft ihnen die Zeit weg. Einigen Ländern steht das Wasser inzwischen bis zum Hals. Im wahrsten Sinne des Wortes. Der Anstieg des Meeresspiegels wächst unaufhaltsam. Die Ursachen sind klar. Zuviel CO2 in der Atmosphäre. Zuviel Verbrennung fossiler Rohstoffe. Dazu gehört die Kohle. Besonders die Braunkohle. Der gefühlte Weltmarktführer in Sachen Umwelt- und Klimaschutz war mal Deutschland. Heute sitzen wir auf der Anklagebank. Klar, andere auch. Das ist aber kein Grund, nicht endlich selbst aus der Braunkohleförderung und Verbrennung auszusteigen. Sozial verträglich. Das sollten wir eigentlich schaffen. Wir sind nach wie vor eines der reichsten Länder der Welt. Leider bieten wir in Polen kein gutes Beispiel für andere Länder. Das Klima stimmt nicht. Weder auf der Mammutkonferenz, noch auf unserer Welt. Wir dürfen aber nicht resignieren, sondern müssen den Regierenden „Feuer unterm Hintern“ machen. Überall. (Sinngemäß - nicht mit Braunkohle!)

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 05.12.2018

 

Kommunalpolitik Sind die Dorstener Mercaden noch zu retten?

Umfrage der Dorstener Zeitung

 

Als 1982 das neue Dorstener „Lippetor-Centrum am Kanal gebaut wurde, ahnte keiner, dass es nach nur gut 30 Jahren wieder abgerissen wurde. Obwohl das Warensortiment beeindruckend breit gefächert war, blieben nach und nach die Kunden aus. Die Folge: Ein Geschäft nach dem anderen schloss die Pforten. Und irgendwann war dann endgültig Schluss. Die neue Planung wurde von den Bürgern sehr kritisch begleitet. Als der Ratsbeschluss für einen Neubau in der jetzigen Form getroffen wurde, hoben nicht wenige Dorstener warnend den Finger. Besonders, dass die Öffnung zum Kanal im wahrsten Sinne des Wortes verbaut wurde, wollte und will bis heute nicht einleuchten. Nun steht er da, der neue Einkaufstempel. Ein Klotz. Architektonisch sehr fragwürdig. Die Vorschusslorbeeren und Lobeshymnen aus dem Rathaus, wohlwollend begleitet von der örtlichen Presse, sind verstummt. Die potenziellen Kunden wollen nicht so, wie es sich die Investoren und Planer vorgestellt haben. Nun wird wieder umgebaut, um mehr Atmosphäre zu schaffen. Der Stadt, den Unternehmern vor Ort und besonders den Mitarbeitern ist zu wünschen, dass es nach dem holprigen Start bergauf geht. Aber die nüchterne Analyse des Käuferverhaltens lässt eher darauf schließen, dass Einkaufszentren, wie die Dorstener Mercaden, keine Zukunft haben. Die Konkurrenz des Onlinehandels mit seinen jährlichen Zuwachsraten wird „als Sieger vom Platz gehen“, lauten nicht wenige Kommentare. Gespannt warten wir nun auf die Ergebnisse der Dorstener Zeitungsumfrage.

Eine kritische Einschätzung aus Rhade

Veröffentlicht am 04.12.2018

 

Gut gelaunt wird an der Zukunft Rhades weiter gearbeitet Stadtentwicklung Mein Freund der Baum …

Arbeitskreis Bürgerforum Rhade pflanzt 4 Bäume

Die Idee, Rhade attraktiver zu gestalten, nimmt weiter Formen an. Nicht wenige Radler, die die südlich gelegenen Rhader Wiesen queren, haben die neue Schutzhütte schon angenommen. Sie ist Teil einer Radspange, die 2 überregionale Radwege, nämlich die 100-Schlösser-Route im Norden und die Römer-Lippe-Route im Süden, miteinander verbindet. Jetzt wurden in direkter Nachbarschaft der „Rhader Radlerraststätte“ 4 Bäume als Ausgleich für die in Anspruch genommene Bodenfläche gepflanzt. Dazu trafen sich die Mitglieder des agilen Arbeitskreises, um mit Unterstützung der Stadt Dorsten (Hans Rommeswinkel), die Vorgaben des Landschaftsschutzes zu erfüllen. 4 Obstbäume können nun Wurzeln schlagen und in den nächsten Jahren die Radwanderer mit Äpfel und Birnen erfrischen. „Passt“, so der kurze Kommentar nach der Pflanzaktion beim Betrachten des Geschafften. Und während die neuen Bäume gewässert wurden, konnten sich die ehrenamtlichen Arbeitskreismitglieder ebenfalls mit warmen und kühlen Getränken stärken. Nach der Routenfestlegung des neuen Radweges, der ausschließlich über (fast) verkehrsfreie und vorhandene Wege führt, und der fertig gestellten Schutzhütte, folgt nun die Ausschilderung in den nächsten Monaten. „Dann“, so der Sprecher des Rhader Teams, Burkhard Averkamp, „werden Radwanderer nicht nur zielgerichtet von A nach B geführt, sondern erfahren auch das Wichtigste über Rhade und Umgebung“. Ein Ansatz, um auch zur längeren Pause in unserem Ort zu motivieren und zur Wirtschaftsförderung beizutragen.

Eigener Beitrag

 

Dazu ein Gedicht von Max Brewer (Deutscher Schriftsteller)

Pflanze einen Baum

Und kannst du auch nicht ahnen,

Wer einst in seinem Schatten tanzt,

Bedenke Mensch:

Es haben deine Ahnen,

Eh' sie dich kannten,

Auch für dich gepflanzt!

Veröffentlicht am 03.12.2018

 

Allgemein Schluss mit lustig …

 

Sonntagsgedanken aus Rhade

  • Ukraine/Russland: Nur ein Funke fehlt noch, um es explodieren zu lassen. Diplomatie ist alternativlos.
  • USA: General Motors muss Personal entlassen. Trump schlägt vor, ein Auto zu bauen, das sich verkaufen lässt. Der Präsident ist schlicht gestrickt, lügt ständig, bricht Verträge – und wird wiedergewählt?
  • Leverkusen: Bayer hat seine Produktionspalette um GIFT erweitert. Endlich Weltmarktführer! Den Preis, sprich die Zeche, zahlen die Mitarbeiter. Eine große Entlassungswelle droht.
  • Frankfurt: Wieder die Deutsche Bank. Selbst Strafzahlungen in Milliardenhöhe (!) scheinen kein Rechtsbewusstsein herzustellen. Wenn Geldstrafen absolut nicht helfen, dann sind vielleicht empfindliche Haftstrafen eine wirksame Abschreckung.
  • Dorsten: „Dä Prinz kütt“. Das war einmal. Die Lippestadtnarren finden kein Prinzenpaar für die neue Session. Schluss mit lustig – auch hier.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 02.12.2018

 

RSS-Nachrichtenticker

RSS-Nachrichtenticker, Adresse und Infos.

 

WebsoziCMS 3.9.9 - 008314423 -