Fahrradstraßen, wie hier im benachbarten Erle, fehlen in unserer Stadt. Noch. Der Trend pro Rad ist aberunübersehbar. Finanzen Sparen um jeden Preis? Dorsten macht bittere Erfahrungen

Michael Baune (SPD) legt Finger in die Wunde – sieht aber auch positiven Effekt

Dorsten geht am Stock. Finanziell gesehen. Dass Sparen ein Weg zur finanziellen Gesundung ist, versteht sich von selbst. Sparen um jeden Preis führt aber nicht selten in die Sackgasse. „Kleinvieh macht auch Mist“. So sind viele vom Rat verabschiedete Sparmaßnahmen zu erklären. Auch die Idee, das Parken in unserer Stadt kostenpflichtig neu zu organisieren. Unabhängig davon, ob dadurch nicht Verluste, zum Beispiel durch Abfluss der Kaufkraft in umliegende Städte, die mit kostenlosem Parkraum werben, verbucht werden müssen, hieß es in Dorsten, „Augen zu und durch“. Jetzt hat Michael Baune nachgehakt, weil schon die erhofften Einnahmen weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Seine kritischen Anmerkungen wurden sogar von der Verwaltungsspitze bestätigt, eine Abkehr von der kontraproduktiven Sparmaßnahme ist aber weiter nicht vorgesehen. Michael Baune sieht aber durch die finanziell sich nicht rechnende Parkraumbewirtschaftung in der Stadt dennoch einen positiven Effekt. Zwar unbeabsichtigt, aber nicht unwichtig. Tatsächlich nutzen jetzt nicht wenige Bürgerinnen und Bürger das Fahrrad, um den gestiegenen Parkgebühren zu entgehen. Michael Baune schlägt vor, Parkplätze in Fahrradstationen umzuwandeln, um dem neuen Trend Rechnung zu tragen. „Wenn jetzt noch ein Fahrradbeauftragter im Rathaus ernannt würde, wären die Zeichen der Zeit komplett erkannt“, urteilt die Rhader SPD.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 15.09.2018

 

Kommunalpolitik Aktuell: Kreishaus RE - Teile der SPD ziehen Reissleine und Notbremse gleichzeitig

Kommunalpolitischer Scherbenhaufen ist nicht zu übersehen

Spät, aber vielleicht nicht zu spät scheint die SPD im Kreis RE die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Jetzt wird das 130 Millionen Projekt, Abriss des erst 38 Jahre alten Kreishauses und dafür ein Neubau, Stück für Stück infrage gestellt. Frühzeitig hatte die Rhader SPD gezweifelt, ob der Landrat und die Mehrheit im Kreistag es geschafft haben, die Bürger von der Maßnahme zu überzeugen. Eher wohl nicht. Nun scheinen die Karten neu gemischt zu werden. Gut so.

Eigener Beitrag

Veröffentlicht am 14.09.2018

 

Brigitte Hartwich hat den Staffelstab des traditionellen Kasperletheaters in Rhade weitergereicht. Allgemein 3 Fragen an ... Heute: Brigitte Hartwich

Brigitte Hartwich ist Mitglied der Rhader SPD und fungierte 10 Jahre als Organisatorin des Ferienspaßes „Kasperle“ in Rhade

  1. Frage: Warum ist ein Kinder- oder Puppentheater vor Ort für Rhade ein Gewinn?

Brigitte Hartwich: Für die Entwicklung und Kreativität sind Anregungen „von außen“ unverzichtbar. Das Gemeinschaftserlebnis Figurentheater bleibt unvergessen. Daher darf Rhade kein „weißer Fleck“ in der Kulturarbeit für Kinder sein.

  1. Frage: Was sagt uns und unseren Kindern der Kasper heute?

Brigitte Hartwich: Die Kasperle-Figur zeigt den Kindern spielend und sofort erkennbar den Unterschied zwischen Gut und Böse. Ohne Schnörkel. Ohne erhobenen Zeigefinger. Es sind spannende und lustige Geschichten, die darüber pädagogisch wertvoll und eine wichtige Alternative zum TV-Programm sind.

  1. Frage: Hat der Rhader Ferienspaß mit einem Kindertheaterangebot in der bisherigen Form Zukunft?

Brigitte Hartwich: Ich hoffe, dass das Kasperletheater ein traditionelles Ferienspaßangebot in Rhade bleibt. Wichtig: Für alle Kinder offen. Der kostenlose Zugang, durch Spenden ermöglicht, hat sich über Jahre bewährt. Meine Übergabe nach 10 erfolgreichen Jahren im Interesse der Rhader Kinder ist eingeleitet. Ich bin sicher, dass durch ehrenamtliches Engagement auch weiter so ein Zeichen in unserem Ort für unsere Kinder gesetzt werden kann. Kinder sind unsere Zukunft. Daran zu erinnern, ist in unserer schnelllebigen Zeit manchmal hilfreich. Ich sage abschließend DANKE für die tolle Erfahrung.

Veröffentlicht am 14.09.2018

 

Christoph Kopp, Rhader SPD-Vorsitzender ist heute wieder der Gastgeber Ortsverein Heute: Rhader Sozialdemokraten treffen sich

Mitglieder und Freunde der SPD informieren sich, tauschen sich aus und mischen sich ein

Christoph Kopp, Vorsitzender hat wieder eine interessante Tagesordnung aufgestellt, die neben wichtigen Informationen aus dem Partei- und Stadtleben, viel Raum zur Diskussion untereinander bietet.

- Bericht des Vorsitzenden

- Berichte der Mandatsträger

- Zukunftswerkstatt Stadtkrone und Apfelbaumpflanzung in Rhade

- Bericht vom Kasperle-Theater zum 10. Mal, am 22.08.2018

- Info-Veranstaltung im Forum der VHS Dorsten am 17.09.2018 mit der KVWL

- Terminbesprechungen

Die Ortsvereinsversammlung ist, wie bereits in der Vergangenheit auch, öffentlich. Es wäre schön, wenn nicht nur viele Genossinnen und Genossen teilnehmen, sondern auch deren Verwandte, Freunde und Bekannte.

Donnerstag, 13. September, 18.30 Uhr, Gasthaus Pierick

Veröffentlicht am 13.09.2018

 

Ratsfraktion Arbeit im Dorstener Jobcenter ist beispielhaft

SPD-Fraktion vor Ort

In der vergangenen Woche führten der SPD-Fraktionsvorstand und die SPD-Teilfraktion Soziales ein Gespräch mit Klaus Lammers, dem Leiter des örtlichen Job-Centers. Arbeit und Funktion des Jobcenters wurden von verschiedenen Seiten beleuchtet und damit auch die Vielfalt der betreuten Personengruppen und das differenzierte Projektangebot. Besonders positiv aufgenommen wurde von den Teilnehmern der Runde die seit kurzem praktizierte aufsuchende sozialpädagogische Arbeit. Dabei werden nicht nur Personen zu Terminen eingeladen, sondern, wenn – wie in einigen Fällen – nötig, auch im Wortsinne vor Ort abgeholt, um den Einstieg in einen strukturierten Arbeitstag nachhaltig zu unterstützen. Sanktionen würden nur in ca. 10 % der Fälle in Betracht kommen und dann auch umgesetzt werden, so Klaus Lammers. In einigen wenigen Fällen stellte sich auch das Problem, dass Schulabgänger alle Chancen auf einen Arbeitseinstieg liegen ließen, sich schlichtweg verweigerten, obwohl ihnen vielfache Möglichkeiten und Wege aufgezeigt würden. Für solche Fälle könnte die Problemlösung in der Einführung einer Berufspflicht liegen, wurde in der Runde diskutiert. Ein großes Problem für viele Menschen sei aber im Übrigen, dass der Mindestlohn in der Regel nicht mehr auskömmlich sei. Dies müsse auf Bundesebene entsprechend neu geregelt werden. Am Ende dankte der Fraktionsvorsitzende, Friedhelm Fragemann, Klaus Lammers und seinen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit und bemerkte schlussendlich: „Ihre erfolgreiche Arbeit im Jobcenter-Standort Dorsten ist beispielhaft und unverzichtbar für den Kreis Recklinghausen“.

www.spd-dorsten.de

 

Veröffentlicht am 12.09.2018

 

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