Sebastian Hartmann neuer Landesvorsitzender
80,3% der Delegierten haben gerade in Bochum Sebastian Hartmann zum Nachfolger von Michael Groschek, der nach der verlorenen NRW-Wahl das Amt von Hannelore Kraft übernommen hat, gewählt. Seine ersten Worte nach der Abstimmung: „Ja, ich nehme die Wahl an und sage: Auf nach vorne mit der NRWSPD.“
Veröffentlicht am 23.06.2018
Die Mannschaft ist keine
So wird das nichts. Der Auftakt ist daneben gegangen. Die Körpersprache lässt erahnen, dass das Ausscheiden schneller als gedacht kommen kann. Der Mannschaft fehlt der Wille, gemeinsam erfolgreich zu sein. Erschreckend die rechte Außenbahn. Eigensinnig werden beste Chancen versiebt. Zur fehlenden Taktik kommt die Unfairness. Kein Teamplayer erkennbar. Ständige Gefahr, Selbsttore zu schießen. Auswechseln zwecklos, da erfolgversprechender junger Nachwuchs kaum, oder viel zu spät unterstützt wurde. Damit nicht genug. Das Publikum, jahrzehntelang treuer Begleiter der Spieler aus allen Regionen, wendet sich ab. Schadenfreude auf vielen europäischen Plätzen. Das bevorstehende Wochenende und die Tage danach werden zeigen, ob sich die Akteure aus dem selbst geschaffenen Schlamassel ziehen können, oder absteigen. Dann werden Rücktritte unvermeidlich. Sicherlich schlaflose Nächte nicht nur bei Angela Merkel, die es nicht geschafft hat, die rechte Flanke der GroKo in ein tragfähiges Regierungskonzept einzubinden.
Dirk Hartwich - Wochenendgedanken aus Rhade
Veröffentlicht am 22.06.2018
„Die SPD muss wieder Orientierung geben, wenn wir Wahlen gewinnen wollen“
Mit Selbstbeschäftigung gewinnt man keine Wahlen. Es wird Zeit, neue sozialdemokratische Antworten zu liefern, die die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen nicht nur ganz sympathisch, sondern auch überzeugend finden. Auf ihrem Landesparteitag am 23.6. in Bochum setzt die NRWSPD dafür personell und thematisch den Startschuss.
Zur Neubesetzung der wichtigsten Ämter haben Sebastian Hartmann (40) für den Landesvorsitz und Nadja Lüders (47) für die Aufgabe als Generalsekretärin ihren Hut in den Ring geworfen. Beide haben sich zuletzt von Minden-Lübbecke über Bochum und Essen bis Uedem in ganz Nordrhein-Westfalen auf mehr als 30 Veranstaltungen vorgestellt und dabei mit frischen Ideen die dortigen Mitglieder überzeugen können. Hartmann und Lüders wollen ein neues Team formen, das NRW in Zukunft besser macht. Marc Herter, Elvan Korkmaz, Veith Lemmen, Sören Link und Dörte Schall wollen nach der Parteitagswahl als stellvertretende Landesvorsitzende Akzente setzen. In der weiteren Parteispitze kandidieren André Stinka und Ibrahim Yetim um das Amt des Schatzmeisters.
„Der Altersdurchschnitt dieses Teams ...
Veröffentlicht am 21.06.2018
Der SPD-Generalsekretär zum Unionszerwürfnis: Das muss jetzt aufhören!
Wir haben gemeinsam beschlossen eine Bundesregierung zu bilden, um den Alltag der Menschen in Deutschland zu verbessern und gleichzeitig einen Aufbruch für ein starkes Europa zu organisieren. Dafür arbeitet unser Team in der Regierung. Mit der Durchsetzung der Brückenteilzeit oder der Wiedereinführung der paritätischen Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung haben wir bereits große Erfolge erzielt. Leider erleben wir in diesen Tagen einen Koalitionspartner, der tief zerstritten ist und seine internen Konflikte nicht geklärt bekommt. Die CSU scheint aus panischer Angst vor einer Niederlage in Bayern bereit das ganze Land in Mithaftung zu nehmen. Ich habe gemeinsam mit Andrea CDU und CSU heute aufgefordert dieses Schauspiel zu beenden und zu einer vernünftigen Sacharbeit zurückzukehren. Wir haben im Koalitionsvertrag zur Einwanderung und Flüchtlingspolitik umfangreiche und klare Vereinbarungen getroffen, die im Kern zwei Dinge miteinander verbinden. Schutz für Menschen, die vor Krieg und Vertreibung fliehen. Und eine deutliche Verbesserung der Verfahren in enger europäischer Abstimmung. Darüber wurde nächtelang und haarklein verhandelt. Die SPD steht zu diesen Verabredungen. Es nicht akzeptabel, dass das CSU-geführte Bundesinnenministerium bis jetzt nicht in der Lage war, aus diesen Vereinbarungen konkrete Maßnahmen umzusetzen. Stattdessen werden immer neue Forderungen erfunden. Das muss aufhören.
Veröffentlicht am 20.06.2018
Am 1. Juli ist es soweit. Aus 11 Dorstener Stadtteilen machen sich dann Bürgerinnen und Bürger, jung und alt, auf den Weg zur „Stadtkrone Maria-Lindenhof“. Idyllisch zwischen Lippe und Kanal gelegen wartet ein Park, der vor 40 Jahren gestaltet wurde, und dann in einen bis heute andauernden Dornröschenschlaf gefallen ist, endlich wach geküsst zu werden. Marion Taube, bekannte Künstlerin und Kuratorin, suchte nach pfiffigen Vorschlägen, um aus dem sanft geschwungenen Gelände einen Bürgerpark mit aktivem Leben zu entwickeln. Auf dem letzten Rhader Bürgerforum wurde angeregt, Rhade mit Dorsten symbolisch zu verbinden, um die Einheit unserer Stadt zu stärken. Dass Rhade ein Juwel in Dorstens Stadtkrone ist, soll mit der Teilnahme am sogenannten Sternlauf am 1. Juli nachhaltig und unübersehbar dokumentiert werden. Große Plakate, siehe Foto, werben inzwischen in Rhade zum Mitmachen. „Wir Rhader radeln gemeinsam und setzen so ein unübersehbares Zeichen der Verbundenheit mit unserer Stadt“, so ein Mitglied des Teams Bürgerforum, das den 12 Kilometer langen Weg geplant hat. Inzwischen wurde die Rhader Idee in allen 11 Dorstener Stadtteilen positiv aufgegriffen. So wird es am 1. Juli ein gemütliches Treffen unter Nachbarn.
Eigener Beitrag
Veröffentlicht am 19.06.2018