Schule und Bildung Dorsten: Die Schulanmeldungen laufen – Ein Blick auf das Angebot

Bildungseinrichtungen gehören zu wichtigen Standortfaktoren einer Stadt

Eine Stadt lebt von qualifizierten Arbeitsplätzen vor Ort und Unternehmen, die diese anbieten. Dass der gravierende Strukturwandel im Revier auch an Dorsten nicht spurlos vorübergegangen ist, gehört zum Allgemeinwissen der Lippestädter. Wirtschaftsförderung, sprich das Werben um Neuansiedlung von Unternehmen, muss also ganz oben auf dem Pflichtenheft der Verwaltung stehen. Entscheidend sind die Standortfaktoren einer Kommune. Neben dem Flächenangebot und attraktiver Verkehrsanbindungen gehören gute Bildungseinrichtungen gleichwertig dazu. Und ob die Stadt Dorsten da bestens aufgestellt ist, sollte ohne ideologische, parteipolitische Scheuklappen mal selbstkritisch geprüft werden. Die Schullandschaft (Sek. 1 und 2) sieht aus wie ein bunter Flickenteppich. 4 städtische Schultypen (Haupt-, Realschule, Neue Schule, Gesamtschule, konkurrieren „gegeneinander“ um Schüler. Hinzu kommen die Privaten mit Realschule, Gymnasium und Montessorischule. Jetzt müssen die Schülerinnen und Schüler (Klasse 4 Grundschule), sowie deren Eltern entscheiden. Die Abstimmung mit den Füßen läuft. Wenn Dorsten den Standortfaktur Bildung – Weiterbildung verbessern will, müssen alle an einen runden Tisch. Wie gesagt, ohne ideologische, parteipolitische Scheuklappen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 21.02.2018

 

Bundespolitik Die „Schweiglinge“ in der CDU

Noch ballen die Merkel-Kritiker nur die Faust in der Tasche

Während die Diskussion in der SPD über die Erneuerung der Partei offen, respektvoll und kontrovers geführt wird, wächst in der CDU der Unmut über die Parteiführung der Vorsitzenden Merkel. Statt offen zu kritisieren, dominiert hier (noch) das Prinzip hinterrücks zu agieren. Dazu wurde sogar ein neuer Begriff in Berlin erfunden. Es sind die sogenannten Schweiglinge, die ihre Unzufriedenheit im Hinterzimmer formulieren und dann an die Medien „durchstechen“. Dabei handelt es sich nicht nur um Hinterbänkler aus der letzten Reihe, sondern vermehrt um Akteure, die als „Zukunft der Partei“ gehandelt werden. Vor lauter Angst, das Schicksal von Friedrich Merz, Roland Koch, Norbert Röttgen und Co. zu teilen, ist der neue Kunstbegriff, Schweiglinge wie Feiglinge, bestens gewählt. Kurz: Die CDU hat ein Problem, das in Kürze aufbrechen wird.

Eigener Bericht SPD-Rhade

Veröffentlicht am 20.02.2018

 

Ortsverein Notfall in Rhade – Rettungswache Wulfen zu weit weg

Dorstener Zeitung berichtet über alarmierende Fristüberschreitungen

Es geht um Menschenleben und Minuten. Bei einem Drittel der Rettungseinsätze in Rhade wird aber die maximale 12-Minutenfrist vom Anruf bis zum Eintreffen überschritten! So die Statistik des Kreises RE, über die die DZ am 10. Februar berichtete. Der Standort der Wulfener Rettungswache scheint nicht optimal zu sein. Dass sofortiger Handlungsbedarf besteht, zeigen die folgenden Überlegungen des Kreises:

  • Die Rettungswache Wulfen wird in Richtung Lembeck/Rhade verlegt
  • Eine zusätzliche Rettungswache wird vor Ort (Rhade/Lembeck) eingerichtet
  • Eine Zusammenarbeit mit den Rettungswachen in den nördlichen Nachbarkommunen wird vereinbart.

Eine Entscheidung, welche der 3 Alternativen umgesetzt wird, soll in der 2. Jahreshälfte fallen. Die Meinung der Rhader SPD: Der ländliche Bereich Dorstens muss gleichrangig wie der Kernbereich der Stadt behandelt werden. Hier treffen die Retter, per Notruf angefordert, bereits nach 8 Minuten ein.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 19.02.2018

 

Bundespolitik SPD: Bauchgefühl und Kopfsache

Ich bin hin- und hergerissen 

  • Mein Bauchgefühl sagt, auf keinen Fall weiter so. Die SPD darf nicht wieder Juniorpartner einer Union sein. Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass, trotz guter Regierungspolitik der SPD-Minister, die Ernte von der Union eingefahren wurde. Außerdem konnten sich die engagierten SPD-Minister, die auch die Führungsebene der Partei bilden, nicht parallel mit der dringend nötigen Parteierneuerung beschäftigen. Ein Riesenfehler. Daher meine klare Meinung – aus dem Bauch heraus: NoGroKo!
  • Wenn da nicht auch der Kopf noch wäre. Tatsächlich ist es doch etwas komplizierter. Die SPD muss jetzt aufpassen, nicht in die Bedeutungslosigkeit zu versinken. Die Delegierten auf 2 Parteitagen haben mit überwältigender Mehrheit grünes Licht für Verhandlungen mit der Union zur Bildung einer neuen GroKo gegeben. Das Ergebnis liegt auf dem Tisch. Und das ist beeindruckend gut – aus sozialdemokratischer Sicht. Jetzt trotzdem nein zu sagen, versteht vielleicht die eine Hälfte der SPD-Mitglieder, aber die breite Öffentlichkeit, darunter natürlich auch die bisherigen SPD-Wähler, würde sich kopfschüttelnd abwenden. Daher meine klare Meinung – nach langem Überlegen: Ja zur GroKo!

Fazit: Ich ringe mit 2 widersprüchlichen Meinungen und muss mich für eine entscheiden. Damit bin ich aber nicht allein. 460.000 Sozis stehen vor der gleichen Frage. Verantwortung pur!

Sonntagsgedanken eines Rhader Sozialdemokraten

Veröffentlicht am 18.02.2018

 

Alle Plätze besetzt. Die SPD diskutiert in RE. Foto: Jürgen Heinisch Bundespolitik Wohin gehst du – SPD?

Kevin Kühnert trifft Torsten Schäfer-Gümbel in RE

Das Interesse der SPD-Mitglieder und der Medien ist gewaltig. Der Juso-Vorsitzende und der stellvertretende SPD-Vorsitzende diskutieren in Recklinghausen über die Zukunft der SPD und das bevorstehende Mitgliedervotum. Beiderseits äußerst respektvoll! Die ARD und das ZDF berichten in ihren wichtigsten Nachrichtensendungen. Kevin Kühnert ist stolz über die lebendige SPD, wirbt aber eindringlich, nicht wieder in eine GroKo zu gehen. Torsten Schäfer-Gümbel vertritt engagiert die gegenteilige Meinung. Was letztlich mehrheitsfähig ist, entscheiden die Mitglieder. Mehr Basisdemokratie war in der SPD noch nie. Die anderen Parteien blicken neidisch auf eine lebendige Partei, die dennoch vor einer Zerreißprobe steht. Das Mitgliedervotum schwebt wie ein Damoklesschwert über der deutschen Sozialdemokratie. Wir berichten weiter.

SPD-Rhade

Veröffentlicht am 17.02.2018

 

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