Opposition ist Mist – aber unausweichlich
Martin Schulz war der beste Kanzlerkandidat, den die SPD seit langer Zeit „ins Rennen“ schickte. An ihm lag es nicht, dass auch diese Bundestagswahl verloren wurde. „Keine Experimente wagen“, mit diesem Slogan hat sich auch Konrad Adenauer mehrfach durchgesetzt. Eine Wechselstimmung, Voraussetzung für die Ablösung der Amtsinhaberin, fehlte. Willy Brandt benötigte 3 Anläufe, um dann mit überwältigender Mehrheit doch noch Bundeskanzler zu werden. Die SPD ist gut beraten, nicht, wie im Fußball, nach jeder Niederlage den Trainer zu wechseln, sondern Martin Schulz jetzt so zu unterstützen, dass die nächste Bundestagswahl einen ganz anderen Ausgang nimmt. Das schwarze Wahljahr begann mit der verlorenen Saarwahl, setzte sich in Schleswig Holstein fort, hatte seinen ersten wirklich negativen Höhepunkt in NRW, und, wenn alles schlecht läuft, wird in einigen Tagen auch Niedersachsen verloren gehen. Nach den Tränen, muss mit der schonungslosen Aufarbeitung begonnen werden. Nicht hektisch, sondern nach einem klaren Plan. Martin Schulz muss Parteivorsitzender bleiben und Oppositionsführer werden. Heute gratulieren wir den Wahlgewinnern. Morgen stehen wir ganz oben auf dem „Treppchen“.
Ein Kommentar aus Rhade
Veröffentlicht am 24.09.2017
Entweder „Weiter so“ oder „Zeit für mehr Gerechtigkeit“
Um 18 Uhr wissen wir, wie Deutschland gewählt hat. Martin Schulz hat mit seinem Engagement, seinen klaren Argumenten und seinem kämpferischen Einsatz, über Monate hinweg, deutliche Zeichen gesetzt. Die Parteikonkurrenz hat sich daran passiv orientieren müssen. Die Wahl ist so zu einer Auswahl geworden. Rücken wir jetzt einmal alle Spitzfindigkeiten beiseite und legen die Parteibrille ab. „Ein Wechsel an der Spitze ist immer auch ein Neuanfang. Er setzt kreatives Engagement frei und bringt frischen Wind in unser Land“. Und darum geht es heute.
Eigener Bericht
Die Dorstener SPD trifft sich heute, ab 19.30 Uhr (oder auch früher) in Rhade im Gasthaus Pierick, um das Wahlergebnis frisch und aktuell zu diskutieren.
Jennifer Schug
Veröffentlicht am 24.09.2017
Verantwortlich ist die CDU - Anträge der SPD wurden immer abgelehnt
Die öffentliche Kritik von Eltern, deren Kinder in Dorstener Schulen gehen, und die den Zustand der Gebäude und Klassenzimmer beklagen, zeigt plötzlich Wirkung. Bürgermeister und CDU, im übrigen immer eine Einheit, wollen sich auf einmal kümmern. Dabei kennen sie den Sachverhalt ganz genau und seit langer Zeit. Die Dorstener SPD zeigt in einer deutlichen Presseerklärung den Sachverhalt schonungslos auf:
Der Zustand Dorstener Schulen - ein Trauerspiel
Wer am vergangenen Dienstag die morgendliche Zeitung aufschlug, der konnte das ganze Desaster der Dorstener Schullandschaft auf zwei Seiten nachlesen. Da werden Grund- und Hauptschulstandorte aufgegeben und geschlossen, weil uns der demographische Wandel angeblich sinkende Schülerzahlen prognostiziert. Im nächsten Moment wird die Agathaschule umgesiedelt, ein ganzer Stadtteil seines Schulstandortes beraubt, weil dessen Zügigkeit für eine künftig steigende Schülerzahl vergrößert werden muss. Hauptschulen laufen aus und deren übrige Jahrgänge dürfen sich damit zufrieden geben, in seit Jahren stillgelegten (teils Grundschul-) Schulgebäuden ihr Dasein zu fristen und dort ihren Schulabschluss zu absolvieren. Und auch hier steht noch in den Sternen, inwieweit zugunsten der Schüler eine Sanierung eben dieser Gebäude vorgenommen wird.
Aktuell beschweren sich Eltern über den Zustand der Klassenräume im Petrinum, in denen ihre Kinder unterrichtet werden: verschmutzte Teppiche, kaputte Jalousien und defekte Steckdosen. Zu Recht! Aber das ist nur der Gipfel des Eisbergs!
Die Stadt hat ...
Veröffentlicht am 23.09.2017
Noch 2 Tage - Gelegenheit, mit dem SPD-Kandidaten zu sprechen
Michael Gerdes und Martin Schulz haben etwas gemeinsam. Sie rackern unermüdlich, um die Bundestagswahl zu gewinnen. Wer Martin Schulz als Bundeskanzler will, muss am Sonntag mit der Zweitstimme SPD wählen. Michael Gerdes benötigt die Erststimme. Nur so ist gewährleistet, dass Dorsten und natürlich Rhade, direkt in Berlin vertreten sind. Wer noch Fragen an die SPD und Michael Gerdes hat, trifft ihn am heutigen Freitag um 13 Uhr vor dem EDEKA-Honsel Geschäft in Rhade. Mit dabei: Unter anderem, Hans-Willi Niemeyer und Dieter Neumann von der Rhader SPD.
Veröffentlicht am 22.09.2017
Kämpferisch, argumentierend, überzeugend - Schulz kann Kanzler
Viele Zuhörer haben sich in Gelsenkirchen versammelt, um Martin Schulz live zu erleben. Sie erleben den SPD-Kandidaten in Bestform. Er stellt klar, dass nur mit ihm und der SPD ein Neuanfang in der bundesdeutschen Politik möglich ist, die jetzt unter Stillstand leidet. Martin Schulz wirbt für seinen Deutschlandplan und greift Angela Merkel frontal an, in dem er ihr unter dem Jubel der Zuhörer vorwirft, alles nachzuplappern, anstatt eigene Ideen zu präsentieren. 4 Tage vor der Wahl bekräftigt er überzeugend, warum er Bundeskanzler werden will. Viel Beifall, große Zufriedenheit und Zustimmung der vielen Menschen vor Ort.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 21.09.2017