Stadtverband Die Dorstener SPD präsentiert sich neu und sorgt für große öffentliche Aufmerksamkeit
Veröffentlicht am 20.05.2017
Veröffentlicht am 20.05.2017
Zeit für mehr Gerechtigkeit – in Deutschland und Europa
Machen wir uns nichts vor. Die SPD hat wichtige Landtagswahlen und danach eine gehörige Portion Selbstbewusstsein verloren. Vielleicht wäre der Begriff der Selbstzweifel besser. Zweifel, ob es gelingt, die GroKo zu beenden und im September als stärkste Partei den Bundeskanzler zu stellen. In 4 Wochen wird sich die SPD in der Herzkammer der Sozialdemokratie, in Dortmund, zum Bundesparteitag treffen und zeigen, dass die Verunsicherung einem realistischen Optimismus weichen wird. Sie hat einen ausgezeichneten Kandidaten und ein Programm, das den Begriff der Gerechtigkeit in vielen Facetten buchstabiert.
Mehr Gerechtigkeit und Respekt vor der Lebensleistung aller Menschen stärken unsere Demokratie und den Zusammenhalt in unserem Land. Gerechtigkeit ist die zentrale Voraussetzung für Zusammenhalt und Wohlstand.
2017 ist ein entscheidendes Jahr. Die SPD tritt an, um mit Martin Schulz als Bundeskanzler die Weichen für die Zukunft Deutschlands und Europas zu stellen. Die Wahlen in diesem Jahr sind grundsätzliche Entscheidungen darüber, in welcher Gesellschaft wir leben wollen. Werte, die als selbstverständlich galten, stehen auf dem Spiel. Für diese Werte kämpfen wir, wie wir es in unserer langen Geschichte immer getan haben.
Viele sagen, dass …
Veröffentlicht am 19.05.2017
Bei Juniorwahl liegt die SPD vorn
Die Enttäuschung über das Landtagswahlergebnis sitzt bei den Dorstener Sozialdemokraten tief. Die Suche nach den Gründen ist gerade angelaufen, da lässt eine Information des städtischen Gymnasiums Petrinum aufhorchen. Erstmals haben dort Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8, 10, EF und Q1 an der so genannten Juniorwahl teilgenommen. Bevor sie aber den „Wahlzettel“ am PC angekreuzt haben, informierten sie sich eingehend über die Parteiprogramme, die Kandidaten, die Bedeutung der Erst- und Zweitstimme und testeten sich am „Wahl-O-Mat“ der Landes- und Bundeszentrale für politische Bildung. Das Ergebnis: Die SPD liegt bei den Zweitstimmen deutlich vor der CDU. Grüne, FDP, Piraten und Linke folgen mit Abstand. Die AfD erreicht keine 5%!
Ein Blick auf die Erststimmen: Auch hier liegt Michael Hübner (SPD) vor seinem christdemokratischen Konkurrenten, aber deutlich knapper. Alle anderen Kandidaten folgen weit abgeschlagen. WAHLBETEILIGUNG: 96,1%!
Fazit: Die Juniorwähler wussten durch intensive Vorbereitung genau was und wen sie wählen. Natürlich war das eine Testwahl, die aber zeigte, dass die SPD bei jungen Menschen in der Lippestadt attraktiv ist. Übrigens bestätigt die Juniorwahl die Erkenntnisse der letzten Wahlen, dass gerade Erstwähler sich mit Mehrheit für die SPD entschieden haben. Aus Sicht der SPD ein Lichtblick, ein Hoffnungsschimmer, ein Ansporn, die Erwartungen der jungen Menschen nicht zu enttäuschen.
Eigener Bericht; Quelle und Grafikbild - www.petrinum-dorsten.de
Veröffentlicht am 18.05.2017
„Wer die Schmerzen noch spürt, lebt noch“
Bei früheren Landtagswahlen hat die SPD in Rhade fast immer sehr gut abgeschnitten. Vergleicht man aber 2012 mit 2017 bleibt festzustellen, dass auch hier, wie im gesamten Land NRW, deutlich schlechtere Zahlen notiert werden mussten. Der Trend nach unten hat in den letzten Tagen vor dem 14. Mai eine Eigendynamik entwickelt, die nicht mehr zu korrigieren war. Hat die Rhader SPD gravierende Fehler gemacht? Obwohl die hier ehrenamtlich agierenden Akteure sich in erster Linie Rhade verantwortlich fühlen, sind sie auch die Vertreter der sozialdemokratischen Landes- und Bundespolitik. „Wir gewinnen gemeinsam – wir verlieren gemeinsam“, so ein geflügeltes Wort fast aller Politiker nach einer verlorenen Wahl. Das gilt auch für den hiesigen SPD-Ortsverein. Christoph Kopp, Vorsitzender, wird aber zeitnah dazu einladen, gemeinsam eine Analyse zu erarbeiten, um letztlich mehr Klarheit über die bittere Landtagsniederlage zu gewinnen. Und der Satz des Dorstener SPD-Fraktionsvorsitzenden Friedhelm Fragemann am Abend des 14. Mai kann auch als Mutmacher interpretiert werden: „Wer die Schmerzen noch spürt, lebt noch!“
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 17.05.2017
Der Landesvorstand der NRWSPD hat bei seiner heutigen Sitzung (15. Mai) im Nachgang der Landtagswahl den folgenden Beschluss gefasst:
Das Wahlergebnis ist eine bittere Niederlage für die NRWSPD. Wir haben unser Wahlziel, stärkste Fraktion zu werden und erneut die Landesregierung anzuführen, klar verfehlt. Die CDU hat nun den Auftrag, eine Landesregierung zu bilden. Und sie hat gemeinsam mit der FDP eine Mehrheit dafür. Wir akzeptieren diese Niederlage. Angesichts dieser klaren Mehrheitsverhältnisse stehen wir für eine große Koalition nicht zur Verfügung. Vielmehr bedarf es einer schonungslosen aber auch gründlichen Analyse für die Ursachen dieses Wahlergebnisses. Hierfür benötigen wir einen geordneten Prozess, in den die gesamte NRWSPD einbezogen wird. Deshalb können und werden wir heute nur erste Hinweise für die Ursachen unserer Wahlniederlage ausmachen:
Veröffentlicht am 16.05.2017
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