Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 3)

5.Mein Wunschstudium war Jura. Aber man hörte überall von den hohen Abbruch- und Durchfaller-Quoten. Davor hatte ich Angst. Das konnte ich mir nicht leisten, am Ende ohne Abschluss dazustehen! Ich habe dann Wirtschaftswissenschaften studiert.

Heute bin ich energische Gegnerin der Studiengebühren. Ich weiß wirklich nicht, wie ich die auch noch hätte schultern sollen. Es war alles so schon schwer genug. Nochmals 500 Euro pro Semester dazu – also mindestens 4000-5000 Euro insgesamt plus Zinsen – unmöglich! Ich bin davon überzeugt: Ohne die SPD hätte ich weder Abitur gemacht noch studiert. Es war ihre Politik der Durchlässigkeit im Bildungssystem, die mich gefördert hat. Auch wenn ich das erst später richtig begriffen habe.

Veröffentlicht am 14.04.2017

 

Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD zum Nachfolger von Hans-Willi Niemeyer gewählt Ortsverein Heute 17 Uhr – SPD-Rhade trifft sich

„Wir blicken nach vorn“ 

Christoph Kopp lädt ein

Heute, am Donnerstag, 13. April, treffen 2 „wichtige“ Ereignisse zusammen. Schalke spielt und die Rhader SPD trifft sich zur monatlichen Versammlung. Christoph Kopp, Vorsitzender, hat vorausschauend auf die Terminkollision hingewiesen und das SPD-Treffen auf 17 Uhr vorverlegt. Das hat auch besonders den bekennenden Schalke-Fan Hans-Peter Müller gefreut, der aber seine Teilnahme für die Versammlung im Gasthaus Pierick so oder so zugesagt hatte. Müller (SPD) ist bekanntlich Landtagsabgeordneter für Rhade und weitere nördliche Stadtteile von Dorsten und wird über seine bisherige Arbeit im Landtag berichten und für seine erneute Kandidatur werben. „Unsere Unterstützung ist ihm sicher“, so Christoph Kopp im Vorfeld.

Veröffentlicht am 13.04.2017

 

Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 2)

3.Das Gymnasium lag nicht nur weit weg, es befand sich auch in einer „besseren Gegend“. Wir waren vielleicht sechs Arbeiterkinder in einer Klasse von 40. Bei manchen Lehrer hat man klar gespürt, dass der Sohn von Herrn Doktor oder die Tochter von Herrn Professor einfach keine schlechtere Note bekommen konnte, als die Hannelore aus Dümpten.

Mir wurde in dieser Zeit zum ersten Mal richtig bewusst, wie wenig Geld wir eigentlich hatten. Denn natürlich musste ich die Kleider meiner älteren Schwester auftragen. Später hatten wir „Jinglers“ Jeans, während die anderen in Wrangler oder Levi’s rumliefen. Und: Im Gegensatz zu mir lasen die anderen schon recht früh und wie selbstverständlich den Spiegel. Aber unterkriegen lassen war natürlich auch nicht. Also biss ich mich durch. Nicht brillant. Aber immerhin. 1980 machte ich Abitur und war das erste Mädchen in unserer großen Familie mit einer „Hochschulzugangsberechtigung“ in der Tasche. 

Veröffentlicht am 12.04.2017

 

Allgemein Mein Name ist Hannelore Kraft - Ein ganz persönliches Portrait (Teil 1)

1.Mein Vater war gelernter Schuhmacher. Doch davon konnte man nicht wirklich leben. Er arbeitete dann als Straßenbahnfahrer und später als Verkehrsmeister. Auch meine Mutter war bei der Straßenbahn beschäftigt: Als Schaffnerin.

Meine Eltern arbeiteten in Wechselschicht. Dass die Familie Külzhammer gemeinsam am Sonntagstisch saß, war eine Ausnahme. Für mich sind gemeinsame Sonntage mit der Familie heute auch deshalb wirklich wichtig. Wir sind von unserer ganzen Geschichte her eine wirkliche Ruhrgebiets-Familie. Mein Vater hatte acht Geschwister und irgendwann habe ich mal 36 Cousins und Cousinen gezählt. Mit Papa und Mama waren wir fast jede Woche auf einer anderen Familienfeier irgendwo im Ruhrgebiet. Viel weiter sind wir nicht gekommen.  

Veröffentlicht am 11.04.2017

 

Michael Baune, SPD-Fraktion Dorsten, will endlich, dass die Verwaltung tätig wird Schule und Bildung SPD: Unser Zukunftsthema heißt BILDUNG! - Harsche Kritik an Verwaltung

SPD-Fraktion will endlich Taten sehen - Bürgermeister und Verwaltung in der Kritik

Die Rot-Grüne Landesregierung hat sich mit dem Programm „Gute Schule 2020“ zum Ziel gesetzt, dass die Schulinfrastruktur bis 2020 mit insgesamt 2 Milliarden Euro des Landes besser aufgestellt wird.
Damit die Umsetzung auch in Dorsten an den Start geht, stellte die SPD-Fraktion im Dezember 2016 einen Antrag im Bauausschuss der Stadt Dorsten, um über die Verwendung der Fördermittel informiert zu werden. Michael Baune, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, beklagt: „Das Land bietet mit dem Programm „Gute Schule 2020“ unseren Schulen eine echte Chance, um Modernisierungsmaßnahmen umzusetzen. Es ist ein Unding, dass Bürgermeister Stockhoff bisher keine sichtbaren Anstrengungen unternimmt, Fördergelder abzurufen. Wir müssen die Möglichkeiten nutzen und unseren Kindern gute Bildungsmöglichkeiten bieten.“

Veröffentlicht am 10.04.2017

 

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