Bundespolitik Die Meinungsmacher sind gestartet – gegen die SPD

Die Sucht nach Schlagzeilen verführt nicht selten zur Unfairness

Eine wichtige Personalie der SPD sorgt für große Aufmerksamkeit. Martin Schulz wird, wie mit den Konservativen in Brüssel fest abgesprochen, zur Mitte der EU-Legislaturperiode das Amt des wichtigen Parlamentspräsidenten abgeben. Jetzt hat er diese Vereinbarung eingehalten und seinen Wechsel nach Berlin mitgeteilt. So weit so gut. Was will er werden? Auch diese, absolut berechtigte Frage der Journalisten, ist nicht zu beanstanden. Was aber nicht geht, sind die, damit sofort verbundenen mehr oder weniger verdeckten Unterstellungen und Herabsetzungen der SPD und ihres Spitzenpersonals. „Ist Sigmar Gabriel der Richtige? Kann er das überhaupt? Will Martin Schulz Kanzler werden? Machtkampf in der SPD?“, so die meinungsmachenden Schlagzeilen mit Fragezeichen. Als Peer Steinbrück 2012, auf Druck von außen, frühzeitiger als vorgesehen, zum Kanzlerkandidaten der SPD ausgerufen wurde, konnte sich eine bestimmte Presse monatelang an ihm abarbeiten. Das Ergebnis ist bekannt. Den gleichen Fehler macht man in der Regel nicht zweimal. So ist aus Sicht der sozialdemokratischen Basis dem Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel nur zu raten, sich nicht von denen treiben zu lassen, die alles daran setzen, heute eine Schlagzeile zu haben und morgen eine am Boden liegende SPD.

Ein Zwischenruf aus Rhade

Veröffentlicht am 26.11.2016

 

Friedhelm Fragemann: Fraktionsvorsitzender der SPD stützt die Forderungen des Personalrates Kommunalpolitik Dorsten: Wer gute Arbeit will, muss auch das Personal dazu bereitstellen!

SPD-Fraktion beantragt neue Arbeitsstellen im Rathaus

Die schwierige Haushaltslage hat bisher verhindert, auf gestiegene Anforderungen und erweiterte Pflichtaufgaben auch personell zu reagieren. Im Gegenteil: Immer wieder wurde stolz darauf hingewiesen, mit deutlich weniger Personal als vergleichbare Städte auszukommen. Was vielleicht kurzfristig funktioniert, ist langfristig kontraproduktiv. Höherer Krankenstand, Frust und Überarbeitung führen zu Unzufriedenheit und im schlimmsten Fall zu reduzierter Leistung. Das hat jetzt die SPD-Fraktion zum Anlass genommen, neue Stellen zu beantragen. Die SPD-Forderung im Wortlaut:

Veröffentlicht am 25.11.2016

 

Achim Schrecklein (rechts) gratuliert Michael Hübner zu seiner erneuten Landtagskandidatur Landespolitik Michael Hübner: "Richtige Einschätzung des Dorstener Kämmerers"

Einer, der sich richtig engagiert: Michael Hübner, Landtagsabgeordneter zum Bericht "Etat für 2017 gerettet" vom 17.11.2016 in der Dorstener Zeitung:

"Die Ankündigung des Dorstener Kämmerers Hubert Große-Ruiken im gestrigen Haupt- und Finanzausschuss, einen ausgeglichenen Haushaltsplan der den Vorgaben des Stärkungspaktgesetzes entspricht, im Dezember vorzulegen, ist ein gutes Zeichen für Dorsten. An einem nicht genehmigungsfähigen Haushalt hat schließlich niemand ein Interesse. Investitionen in die Weiterentwicklung der Stadt hätten letztlich dann keine Chance mehr. Durch das Stärkungspaktgesetz sollen ja genau diese ermöglicht werden. Außerdem sollen die teilnehmenden Kommunen in die Lage versetzt werden, den Haushaltsausgleich in einer realistischen Zeit zu schaffen und zugleich dringende benötigte Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Städte zu ermöglichen. Letztlich muss bei diesem Ziel auch die Kostenentwicklung bei den kommunalen Umlageverbänden im Blick bleiben. Wir gehören alle zu einer kommunalen Familie: Der LWL, der Kreis und die Stadt. Gut ist nun die gedämpfte Kostenentwicklung beim LWL und dem Kreis, die nun den Haushaltsausgleich ermöglicht. Deshalb freue ich mich sehr, dass auch meine vielen Gespräche mit dem Kreis (unter anderem bei der Etatberatung der Kreis-SPD) und dem LWL, am Ende zum Erfolg für Bürger und Wirtschaft in Dorsten geführt haben."

www.spd-dorsten.de

Veröffentlicht am 24.11.2016

 

Allgemein Der Buchtipp des Monats: Heimatkalender 2017

Geschichten und Geschichte von unten

Langweilige Routine kommt nicht auf. Obwohl jetzt bereits der 76. Jahrgang des Heimatkalenders der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten präsentiert wurde. Es ist in jedem Jahr spannend und hochinteressant, dabei zu sein und zu hören (und sehen), was die vielen Autoren ihrer Leserschaft an Geschichten und Geschichte diesmal zu bieten haben. Und was sich auf den über 300 Seiten findet, ist absolut lesenswert. Das Inhaltsverzeichnis verrät eine gelungene Mischung aus Gedichten, Fotos, Zeitgeschehen, Geschichte, Natur und Umwelt, literarischen Texten, Brauchtum und interessanten Begebenheiten in unserer Stadt. Ein Einstieg, der Lust auf mehr macht.

Zwei Schwerpunktthemen sind erkennbar: Die Reformation vor 500 Jahren mit all ihren Aspekten der Gegenwart, auch in der Lippestadt, hier ist Dietmar Cudaska, Superintendent des ev. Kirchenkreises Gladbeck – Bottrop – Dorsten, einer der Verfasser, sowie die dramatische Flüchtlingskrise, die die Lippestadt vor außergewöhnliche Herausforderungen stellte und stellt, die sie, so Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin der Bezirksregierung Münster, hervorragend gemeistert hat. Es sind aber nicht nur die „Offiziellen“, die in dem Heimatkalender zu Wort kommen, sondern es sind überwiegend Menschen „wie du und ich“ aus unserer Stadt, die aus der Liebe zum Schreiben und Fotografieren der engagierten Redaktion, alle ehrenamtlich unterwegs, ihre Beiträge für das Jahrbuch kostenlos anbieten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Leser wird feststellen, dass die Qualität dieses außergewöhnlichen Buches von Jahr zu Jahr zunimmt. Bei einem Preis von 10 Euro sollte es vielen Menschen nicht schwerfallen, zuzugreifen, zu verschenken und – zu lesen. Es lohnt sicht wirklich.

Dirk Hartwich

Eine persönliche Anmerkung: Der Unterzeichner ist mit zwei Beiträgen an dem Buch beteiligt:

  • Prima Klima? Was Dorsten mit dem Weltklima zu tun hat – Ein Erklärungsversuch
  • Die Rennpferde des kleinen Mannes. Eine Geschichte über den Brieftaubensport – weltweit und in unserer Stadt.

Wird fortgesetzt  

Veröffentlicht am 23.11.2016

 

Wir sind eine starke Mannschaft. Wir von der Rhader SPD. Ortsverein Gesellschaftspolitisch engagieren und Rechtsruck aufhalten

In eigener Sache: Mach’ mit in der SPD

Die Welt gerät aus den Fugen. Demokratische Strukturen wackeln. Weltweit und bei uns.

Jetzt aufstehen! Jetzt gegenhalten! Jetzt Gesicht zeigen!

Die SPD hat in mehr als 150 Jahren vorbildlich bewiesen, dass es der Gesellschaft gut tut, sich für Freiheit und Toleranz einzusetzen.

  • Wir in Rhade sind einer von 10.000 SPD-Ortsvereinen in Deutschland.
  • Wir in Rhade sind eine aktive und freundschaftlich miteinander verbundene Gruppe
  • Wir in Rhade mischen uns ein
  • Wir in Rhade brauchen Dich und Sie!

Kontakt:

Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten, Büdericher Straße 24, Telefon: 02866-188232, Mobil: 0160-91958670, E-Mail: chkoppsw2000@aol.com 

Veröffentlicht am 22.11.2016

 

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