Einer, der sich richtig engagiert: Michael Hübner, Landtagsabgeordneter zum Bericht "Etat für 2017 gerettet" vom 17.11.2016 in der Dorstener Zeitung:
"Die Ankündigung des Dorstener Kämmerers Hubert Große-Ruiken im gestrigen Haupt- und Finanzausschuss, einen ausgeglichenen Haushaltsplan der den Vorgaben des Stärkungspaktgesetzes entspricht, im Dezember vorzulegen, ist ein gutes Zeichen für Dorsten. An einem nicht genehmigungsfähigen Haushalt hat schließlich niemand ein Interesse. Investitionen in die Weiterentwicklung der Stadt hätten letztlich dann keine Chance mehr. Durch das Stärkungspaktgesetz sollen ja genau diese ermöglicht werden. Außerdem sollen die teilnehmenden Kommunen in die Lage versetzt werden, den Haushaltsausgleich in einer realistischen Zeit zu schaffen und zugleich dringende benötigte Investitionen in die Zukunftsfähigkeit der Städte zu ermöglichen. Letztlich muss bei diesem Ziel auch die Kostenentwicklung bei den kommunalen Umlageverbänden im Blick bleiben. Wir gehören alle zu einer kommunalen Familie: Der LWL, der Kreis und die Stadt. Gut ist nun die gedämpfte Kostenentwicklung beim LWL und dem Kreis, die nun den Haushaltsausgleich ermöglicht. Deshalb freue ich mich sehr, dass auch meine vielen Gespräche mit dem Kreis (unter anderem bei der Etatberatung der Kreis-SPD) und dem LWL, am Ende zum Erfolg für Bürger und Wirtschaft in Dorsten geführt haben."
www.spd-dorsten.de
Veröffentlicht am 24.11.2016
Geschichten und Geschichte von unten
Langweilige Routine kommt nicht auf. Obwohl jetzt bereits der 76. Jahrgang des Heimatkalenders der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten präsentiert wurde. Es ist in jedem Jahr spannend und hochinteressant, dabei zu sein und zu hören (und sehen), was die vielen Autoren ihrer Leserschaft an Geschichten und Geschichte diesmal zu bieten haben. Und was sich auf den über 300 Seiten findet, ist absolut lesenswert. Das Inhaltsverzeichnis verrät eine gelungene Mischung aus Gedichten, Fotos, Zeitgeschehen, Geschichte, Natur und Umwelt, literarischen Texten, Brauchtum und interessanten Begebenheiten in unserer Stadt. Ein Einstieg, der Lust auf mehr macht.
Zwei Schwerpunktthemen sind erkennbar: Die Reformation vor 500 Jahren mit all ihren Aspekten der Gegenwart, auch in der Lippestadt, hier ist Dietmar Cudaska, Superintendent des ev. Kirchenkreises Gladbeck – Bottrop – Dorsten, einer der Verfasser, sowie die dramatische Flüchtlingskrise, die die Lippestadt vor außergewöhnliche Herausforderungen stellte und stellt, die sie, so Dorothee Feller, Regierungsvizepräsidentin der Bezirksregierung Münster, hervorragend gemeistert hat. Es sind aber nicht nur die „Offiziellen“, die in dem Heimatkalender zu Wort kommen, sondern es sind überwiegend Menschen „wie du und ich“ aus unserer Stadt, die aus der Liebe zum Schreiben und Fotografieren der engagierten Redaktion, alle ehrenamtlich unterwegs, ihre Beiträge für das Jahrbuch kostenlos anbieten. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Leser wird feststellen, dass die Qualität dieses außergewöhnlichen Buches von Jahr zu Jahr zunimmt. Bei einem Preis von 10 Euro sollte es vielen Menschen nicht schwerfallen, zuzugreifen, zu verschenken und – zu lesen. Es lohnt sicht wirklich.
Dirk Hartwich
Eine persönliche Anmerkung: Der Unterzeichner ist mit zwei Beiträgen an dem Buch beteiligt:
- Prima Klima? Was Dorsten mit dem Weltklima zu tun hat – Ein Erklärungsversuch
- Die Rennpferde des kleinen Mannes. Eine Geschichte über den Brieftaubensport – weltweit und in unserer Stadt.
Wird fortgesetzt
Veröffentlicht am 23.11.2016
In eigener Sache: Mach’ mit in der SPD
Die Welt gerät aus den Fugen. Demokratische Strukturen wackeln. Weltweit und bei uns.
Jetzt aufstehen! Jetzt gegenhalten! Jetzt Gesicht zeigen!
Die SPD hat in mehr als 150 Jahren vorbildlich bewiesen, dass es der Gesellschaft gut tut, sich für Freiheit und Toleranz einzusetzen.
- Wir in Rhade sind einer von 10.000 SPD-Ortsvereinen in Deutschland.
- Wir in Rhade sind eine aktive und freundschaftlich miteinander verbundene Gruppe
- Wir in Rhade mischen uns ein
- Wir in Rhade brauchen Dich und Sie!
Kontakt:
Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader Sozialdemokraten, Büdericher Straße 24, Telefon: 02866-188232, Mobil: 0160-91958670, E-Mail: chkoppsw2000@aol.com
Veröffentlicht am 22.11.2016
Die SPD kann selbstbewusst der Wahl 2017 entgegensehen
„Keiner kann es alleine schaffen“, so die Kanzlerin gestern bei ihrer Pressekonferenz, noch einmal anzutreten. Wenn sie ganz offen gewesen wäre, hätte sie eingeräumt, dass es fast ausschließlich die SPD-Ministerinnen und Minister sind, die die GroKo zum Erfolg geführt haben und noch führen. Sie wird also mit einer SPD zu tun haben, die selbstbewusst auch den Kanzler im September 2017 stellen will. Nicht aus dem Bauch heraus, sondern weil die Sozialdemokraten viel besser inhaltlich und personell breiter aufgestellt sind, als die Konkurrenz der CDU. Zur Erinnerung:
- Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender, Wirtschaftsminister und Vizekanzler
- Frank-Walter Steinmeier, Außenminister und bald Bundespräsident
- Andrea Nahles, Arbeits- und Sozialministerin
- Manuela Schwesig, Familienministerin
- Barbara Hendricks, Umweltministerin
- Heiko Maas, Justizminister
„Angela Merkel ist nicht unschlagbar“, so gestern Abend ohne jede Überheblichkeit, Thomas Oppermann, Fraktionsvorsitzender der SPD.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 21.11.2016
Nun ist die SPD am Zug
Das war vor einigen Monaten nicht zu erwarten. Die Umfragewerte unten, die Kritik wachsend, die innerparteilichen Querelen, insbesondere durch Seehofer und die CSU, unverhohlen direkt. Jetzt hat sie sich entschieden, nochmals anzutreten. Ob es ein kluger „Schach“zug war, wird sich in Kürze zeigen, wenn die SPD am Zug ist. Die K-Frage soll hier Anfang 2017 öffentlich beantwortet werden. Ob es jetzt bei dieser Terminierung bleibt? Sigmar Gabriel entscheidet als Parteivorsitzender, ob er selbst gegen Angela Merkel antreten wird, oder Martin Schulz die Kandidatur antragen will. Egal wie, oder wer – Angela Merkel bekommt einen sozialdemokratischen Konkurrenten, der klar auf Sieg im September nächsten Jahres setzt.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 20.11.2016