Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD lädt zum monatlichen Treffen Ortsverein SPD-Rhade trifft sich

Themenvielfalt auf der Tagesordnung

Christoph Kopp, Vorsitzender der Rhader SPD lädt am Donnerstag (13.10.) zum offenen und öffentlichen Meinungsaustausch ins Gasthaus Pierick, Lembecker Straße. Er hofft, um 19.30 Uhr viele Interessenten begrüßen zu können. Aktuell berichtet er über die Probleme der Flüchtlingsregistrierung aus eigener Erfahrung. Nach einer Zusatzschulung in Berlin gehört er nun zum Mitarbeiterstab der Bundesbehörde, die seit Monaten versucht, mit mehr Personal die aufgelaufenen Probleme bei der Registrierung und Asylbeantragung abzutragen.

Beim bevorstehende nächsten Rhader Bürgerforum am 7.11. wollen die örtlichen Sozialdemokraten gut vorbereitet teilnehmen. Dazu werden sie nochmals den Rhader Rahmenplan durchleuchten,  um entsprechende Vorschläge zur Umsetzung in die Diskussion einzubringen.

Berichte aus dem Rat und den Ausschüssen der Stadt Dorsten runden die geplante Tagesordnung ab, die, so Christoph Kopp, jederzeit auch erweitert werden kann. 

Veröffentlicht am 11.10.2016

 

Jennifer Schug, Dorstener SPD-Vorsitzende, hier nach ihrer Wahl, arbeitet im neuen EU-Arbeitskreis auf Kreisebene mit Europa Europa in der Krise?

SPD-Arbeitskreis will um EU-Bestand kämpfen

25 SPD-Mitglieder aus dem Kreis Recklinghausen, darunter „gestandene“ Genossinnen und Genossen, aber auch junge Interessenten und Neumitglieder, haben aktuell intensiv über den Zustand der EU offen und äußerst engagiert diskutiert. Sie alle eint die Sorge, dass „der Laden über kurz oder lang auseinanderbrechen könnte“. Beeindruckend, dass alle Teilnehmer die Errungenschaft eines dauerhaften Friedens in Europa als das wesentlichste Merkmal der Europäischen Gemeinschaft herausstellten. Aber auch mit Kritik wurde nicht hinter den Berg gehalten. Wirtschaft- und Wertegemeinschaft? Oder doch zunehmend nur Wirtschaftsgemeinschaft? Fragen, über die mit unterschiedlichen Akzenten gerungen wurde. Jennifer Schug, SPD-Stadtverbandsvorsitzende schlug vor, den Bildungsaspekt über Europa und die EU viel stärker als bisher in den Mittelpunkt der Öffentlichkeitsarbeit zu stellen. Uneingeschränkte Zustimmung des neu gebildeten Arbeitskreises, dessen Teilnehmer künftig einmal im Monat zum Meinungsaustausch zusammenkommen werden Am 17. November stehen u. a. auf der Tagesordnung:

- Woher kommen wir – wohin gehen wir?

- Werte und/oder Wirtschaftsgemeinschaft?

- Europa verstehen und erklären

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Eigener Bericht

Veröffentlicht am 10.10.2016

 

Bundespolitik Warum Sigmar Gabriel zu Recht TTIP ablehnt

Vattenfall verklagt Bundesrepublik Deutschland – es geht um 4,7 Milliarden Euro!

Internationale Schiedsgerichte, anstelle von ordentlichen Gerichten, gehen gar nicht. Sigmar Gabriel, SPD-Vorsitzender, Wirtschaftsminister und Vizekanzler hat das erkannt, die Reißleine gezogen und TTIP für „tot“ erklärt. Das aktuelle Beispiel zeigt, worum es geht, wenn „3 Sachverständige“ hinter verschlossenen Türen, ohne eine Einspruchsmöglichkeit des Klägers und Beklagten, eine für alle Seiten verbindliche Entscheidung treffen. Vattenfall fühlt sich durch den demokratisch beschlossenen Atomausstieg in Deutschland geschädigt und verlangt 4,7 Mrd. Euro Schadenersatz. Am 21. Oktober tritt das 3-köpfige Schiedsgericht zusammen, um nichtöffentlich anzuhören und zu beraten. Genau diese undurchsichtigen Verfahren sollen beim geplanten Freihandelsabkommen TTIP mit den USA beschlossen werden. Sigmar Gabriel hat durchgesetzt, dass beim CETA-Abkommen mit Kanada, nicht wie ursprünglich auch vorgesehen, 3-Mann-Schiedsgerichte Streitfälle entscheiden, sondern ordentliche Gerichte. Das Beispiel Vattenfall : Deutschland zeigt wie schnell ein ausländisches Unternehmen den Staat verklagen kann und um welche Summen es dabei geht. Übrigens gibt es inzwischen internationale Kanzleien, die auf nichtöffentliche Schiedsgerichte setzen, potenziellen Klägern das Risiko „abkaufen“, indem sie nur im Erfolgsfall zur Kasse bitten. 30 Prozent des eingeklagten Schadenersatzes sind nicht unüblich. Das wären im aktuellen Verfahren rund 1,4 Mrd. Euro!!!   

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 09.10.2016

 

Die Urbanusschule muss jetzt ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, fordert die Rhader SPD Schule und Bildung Rhader Schulsanierung muss nun (endlich) durchgeführt werden

SPD-Fraktion im Stadtrat ist am Ball  

Michael Baune, Stellv. SPD-Fraktionsvorsitzender begrüßt die für Dorsten veröffentlichten Zahlen des milliardenschweren Investitionspakets „Gute Schule 2020“. „Die Landesregierung ermöglicht es uns mit 7,5 Millionen Euro, unsere Schulen in Dorsten wieder auf Vordermann zu bringen und gleichzeitig den digitalen Aufbruch Schule 4.0 weiter voranzutreiben“, so Baune.
Das von der SPD-geführten Landesregierung entwickelte Programm „Gute Schule 2020“ soll die Schulen bis 2020 fit für die Zukunft machen. „Die nun veröffentlichten Zahlen stellen für unsere Kommune eine enorme finanzielle Entlastung dar. Durch das Geld werden wir in die Lage versetzt, unsere Schulen zu sanieren und sie digital auszubauen“, so Baune weiter. "Wi
r als Kommune müssen lediglich gute Pläne liefern, die eine Finanzierung durch das Programm rechtfertigen. Mit unserem diesbezüglichen Antrag für den nächsten Schulausschuss wollen wir dafür den Grundstein legen. Besonders begrüßenswert ist es, dass kein finanzieller Mehraufwand für die Kommunen besteht, da das Land die Tilgung des Kredites übernehmen wird“, so der schulpolitische Sprecher der SPD Fraktion, Dirk Groß. Berechnungsgrundlage für die Zuweisung der finanziellen Mittel ist einerseits die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Dorsten und andererseits die Höhe der an die Kommune gewährten Schlüsselzuweisungen des Landes. „Das Land NRW gewährleistet so, dass die zur Verfügung stehenden zwei Milliarden Euro gerecht verteilt werden. Nun liegt es an uns, ausgehend vom SPD Antrag eine zielführende Debatte im Rat zu führen, um ein förderungsfähiges Programm auf den Weg zu bringen. 

www.spd-dorsten.de

Veröffentlicht am 08.10.2016

 

Strommasten, die abgebaut werden - anders als in Rhade. Hier: Raesfeld Stadtentwicklung Nun geht es doch – Stromtrassen werden in den Boden gelegt

Forderungen aus Rhade wurden noch abgelehnt

In Raesfeld sind die Arbeiten abgeschlossen, nördlich von Marbeck sind sie im vollen Gange. Es geht um Strommasten, die gegen Erdkabel ausgetauscht werden. 2007/2008 löste die Nachricht der RWE, alte Strommasten der Trasse von Hervest über Rhade ins Münsterland, gegen neue, höhere auszutauschen, Alternativvorschläge der Rhader SPD aus. Gerade im Bereich Rhade hätte dann die Lücke zwischen den Siedlungsbereichen Stuvenberg und Rhade-Mitte, die eine „runde“ Stadtteilentwicklung verhindert, kreativ geschlossen werden können. Obwohl das Planungsamt die Anregung „Erdverkabelung“ unterstützte, gelang es nicht, RWE zum Einlenken zu bewegen. „Ein Eilantrag der Stadt Dorsten vor dem Verwaltungsgericht in Münster, die Erdverkabelung zu „erzwingen“, wurde abgelehnt, kam auch viel zu spät“, so die aktuelle Kritik aus Rhade. Heute wird Erdverkabelung im großen Stil bundesweit geplant und umgesetzt. Bürgerinitiativen haben die Entscheidungsträger der Politik davon überzeugt, dass Stromtrassen nicht nur die Landschaft beeinträchtigen, sondern auch in direkter Nähe zur Wohnbebauung stören. Ob sie auch die Gesundheit beeinträchtigen können, wird seit Jahrzehnten mit unterschiedlichen Erkenntnissen heftig diskutiert. Der Zug für Rhade ist (leider) abgefahren. Mit mehr Weitsicht, Hartnäckigkeit und Durchsetzungsvermögen, hätte es auch hier eine andere Lösung geben können. Nun wird eine neue Nord-Süd-Stromtrasse im Boden gesucht. Nicht ausgeschlossen, so die veröffentlichte Grobplanung, dass auch Dorsten dabei in den Fokus der Planer rückt. Dann wäre aber 2007/2008 wirklich etwas schiefgelaufen.  

Dirk Hartwich

Veröffentlicht am 07.10.2016

 

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