Es geht auch anders. Gülleausbringung muss der Bodenverbesserung dienen, das Grundwasser aber schützen. Umwelt Grund- und Trinkwasserschutz ist alternativlos

Positive Beispiele konkurrieren mit schwarzen Schafen

Dass die Überdüngung auf vielen landwirtschaftlichen Flächen mitverantwortlich für die negative Belastung unseres Grundwassers ist, wird nur noch von ganz wenigen Unverbesserlichen bezweifelt. Dass es aber auch positive Beispiele der Landwirtschaft gibt, wird nicht selten von der kritischen Öffentlichkeit nur beiläufig zur Kenntnis genommen. Dass die „guten Landwirte“ darüber sauer sind, ist verständlich. Wird es doch nur mit ihrem positiven Engagement gelingen, eine flächendeckende Verbesserung der Boden- und Wasserqualität zu erreichen. In Lembeck wurde jetzt öffentlich von einem Landwirt präsentiert, wie das gelingen kann. Die örtliche Presse zeigte sich beeindruckt, die objektiven Leser sicherlich auch. In der gleichen Zeitung wird nur Tage danach berichtet, welche katastrophalen Umweltauswirkungen die schwarzen Schafe unter der erwähnten Berufsgruppe nach wie vor verursachen. „In unseren Flüssen ist der Sauerstoffgehalt weiter gesunken und der Stickstoffeintrag gestiegen. Folgen von Überdüngung, vor allem durch die Landwirtschaft …“, heißt es unmissverständlich in dem Presseartikel. Fazit: Landwirte, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind, müssen mehr als bisher gewürdigt werden, parallel gehören die Unverbesserlichen an den öffentlichen Pranger.  

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 27.02.2016

 

Europa War’s das - Europa gescheitert?

Unwillige bilden Bündnis gegen Berlin und Brüssel

Jetzt ist es doch passiert. Alle Versuche, die EU der 28 als Einheit zu retten, sind gescheitert. Die Fluchtbewegung nach Europa hat zur Entsolidarisierung beigetragen, alleiniger Grund dafür ist sie nicht. Wer wollte, konnte schon früher erkennen, dass die in Verträge gegossene Werte- und Wirtschaftsgemeinschaft zu schnell gewachsen ist. Die Probleme wuchsen deutlich rascher als deren Aufarbeitung. Die noch immer ungelöste Finanzkrise war nur eine Vorstufe des jetzt erkennbaren politischen Desasters. Die Grenzschließungen unserer ehemaligen Partner im Süden und Osten werden auch Deutschland zu ähnlichen Maßnahmen zwingen, die vor einem Jahr keiner für möglich gehalten hat. Jetzt helfen nur noch die klare, schnörkellose Analyse der Regierung und das offene Eingeständnis, die Lage nicht mehr in den Griff zu bekommen, weil schlicht die „Partner“ dazu fehlen. Sehr, sehr bedauerlich und ernüchternd. Für Angela Merkel, Frank-Walter Steinmeier, Martin Schulz und, eingeschränkt, für Teile der Großen Koalition. Eine Gruppe gehört aber zu den größten Verlierern. Es sind die Menschen, die vor Krieg und Elend ihre Heimat verlassen mussten und von der Weltgemeinschaft nun elendig allein gelassen werden. Eine Niederlage und eine Schande, auch für die UNO.

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 26.02.2016

 

Schule und Bildung Schulanmeldezahlen: Was läuft in Dorsten falsch?

Kommunale Schulpolitik gehört auf den Prüfstand

Jetzt liegen sie auf dem Tisch – die Anmeldezahlen für die weiterführenden Schulen in der Lippestadt (Dorstener Zeitung 24.2.2016). Überraschend dabei ist, dass das städtische Gymnasium Petrinum trotzdem an Zustimmung verliert, obwohl es im Rahmen eines Schulversuchs auch in  9 Jahren, so wie die Gesamtschulen, zum Abitur führt. Obligatorisch sind es 8 Jahre an den NRW-Gymnasien.

Ein Trend zur Gesamtschule mit Sekundarstufe 2?

Tatsächlich ist die einzige Dorstener Gesamtschule in Wulfen wieder komplett „ausgebucht“. Und es wandern immer mehr Schüler in die Gesamtschulen der Nachbarkommunen ab. Das führte dann vor einiger Zeit sogar dazu, dass der zuständige Dorstener Dezernent die Schermbecker öffentlich rügte, mit ihrer Gesamtschule Abwerbung zu betreiben. Es ist aber nicht nur Schermbeck, sondern jetzt auch die nördliche Nachbarkommune Borken, die mit einer 2. Gesamtschule, voraussichtlich mit einer Nebenstelle in Raesfeld, an den Start gehen wird. Das vorhersehbare Ergebnis lautet: Weitere Schüler werden „auswandern“. Dorsten ist gut beraten, die gesamte Schulentwicklung vorurteilsfrei auf den Prüfstand zu stellen. Ein Lösungsansatz: Wahlfreiheit G8 oder G9 für die Gymnasien, hier ist das Land gefragt, und die Einrichtung einer 2. Gesamtschule (Sek. 2 mit Abschluss Abitur) in der Lippestadt, statt einer neuen Sekundarschule (Sek.1 mit Abschluss Mittlere Reife), wie geplant.

Eigener Bericht 

Veröffentlicht am 25.02.2016

 

Veranstaltungen TTIP-Veranstaltungen: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen

Ev. Männerkreis Wulfen will es genau wissen

Es waren Bürgerinitiativen, die vor ca. 3 Jahren die Öffentlichkeit über Geheimverhandlungen zwischen der EU und den USA informierten. Vertragsgegenstand: Ein neues Freihandelsabkommen, das die noch vorhandenen Handelsbarrieren abbauen und parallel den Wohlstand steigern soll. So die Zielsetzung in Kurzfassung. Aber es gibt auch immer noch drängende Fragen: Warum muss hinter verschlossenen Türen verhandelt werden? Warum wurden selbst unsere gewählten Abgeordneten in Berlin und Brüssel „auf dem falschen Fuß“ erwischt? Warum wird der Vertragsentwurf nicht öffentlich vorgelegt? Warum …? Die Liste könnte um viele Fragen verlängert werden. Jetzt will der Evangelische Männerkreis Wulfen, der sich bereits mehrfach mit der Themenstellung befasst hat, noch einmal nachhaken. Am Montag, 29. Februar wird um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Barkenberg, Talaue 70 eine öffentliche Informations- und Diskussionsrunde eröffnet. 

Drei Tage später hochkarätige SPD-Veranstaltung in Gladbeck 

Nur 3 Tage später, am 3. März 2016 findet ebenfalls eine Veranstaltung zum gleichen Thema, die der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Gerdes in Zusammenarbeit mit der SPD-Bundestagsfraktion organisiert hat, in Gladbeck, Fritz-Lange Haus, Friedrichstraße 7, um 17.30 Uhr statt. Eine gute Gelegenheit, erst in Wulfen, dann in Gladbeck zuzuhören und sich aktiv einzumischen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 24.02.2016

 

Bundespolitik Sigmar Gabriel: „AfD ist offen rassistisch

Die AfD nutzt den Flüchtlingszuzug für ihre hetzerische Politik. Sie setzt auf Ausgrenzung und schürt Hass. Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel bezeichnete die rechtspopulistische Partei in einem Interview mit der Zeitung „Die Rheinpfalz“ (Mittwoch) als „offen rassistisch“. Für Menschen, die sich über die Politik allgemein ärgerten, zeigte der Vizekanzler Verständnis.
Am 13. März wird in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gewählt. Und die AfD legt laut jüngster Umfragen in allen drei Ländern zu. Die meisten von denjenigen, die bei der AfD ihr Kreuz machen wollen, seien keine Rechtsradikale, betonte SPD-Chef Gabriel gegenüber der Rheinpfalz in einem am Mittwoch erschienenen Interview. „Sie müssen bei uns offene Ohren finden und auch Antworten auf ihre Fragen“, mahnte der Vizekanzler.

Krude Vorstellungen der AfD

Veröffentlicht am 23.02.2016

 

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