Kritische Fragen werden lauter
- Europa gibt ein jämmerliches Bild ab. 28 Staaten, aber keine Gemeinschaft. Präsident Juncker wirkt wie ein Frühstücksdirektor ohne Verantwortungsbereich. Der „Laden“ droht wegen kompletter Uneinigkeit auseinanderzubrechen, da wird über die Neuaufnahme der Türkei schwadroniert. Wollen wir das wirklich?
- EU-Ratspräsident Tusk, Polen, greift die deutsche Regierung wegen ihrer humanen Flüchtlingspolitik frontal an und stärkt so die rüde Ablehnungsfront der neuen EU-Mitglieder aus Osteuropa. Die, die alles bekommen und genommen haben, zeigen jetzt brutalen Egoismus. Müssen wir das wirklich als gegeben hinnehmen?
- Die uneingeschränkte Solidarität mit Frankreich nach dem verheerenden Terroranschlag in Paris, zwingt uns in eine neue kriegerische Auseinandersetzung im Ausland. Afghanistan hat gezeigt, dass alle Anstrengungen umsonst waren. Der Terror dort ist nicht nur zurück, sondern stärker als zuvor. Syrien wird so nicht zu befrieden sein. Und der Terror auch nicht. Müssen wir da wirklich mit Militär mitmachen?
- Die Nato spielt mit ihren Muskeln und verschiebt durch die Neuaufnahme von Mazedonien ihren Einflussbereich wieder weiter in Richtung Russland. Einer, der immer davor gewarnt hat, war Helmut Schmidt. So bekommt der Kalte Krieg zwischen West und Ost neue Nahrung. Wollen wir das wirklich?
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 04.12.2015
Welchen Wert haben unsere Grundschulen?
Die engagierte und kontroverse Diskussion und Abstimmung über den Bestand der Wichern-Grundschule zwingt parallel dazu, grundsätzlich über die Wertschätzung einer Grundschule, der dort unterrichtenden Pädagogen und besonders der Kinder nachzudenken.
- Grundschulen dienen der wohnungsnahen Beschulung unserer Kinder zwischen 6 und 10 Jahren. Kurze Beine, kurze Wege – Punkt!
- „Die Besten sind gerade gut genug“, so muss die Anforderung an alle Lehrerinnen und Lehrer in der Grundschule lauten. Hier wird nämlich in den ersten Jahren entschieden, ob Schule Spaß macht oder dauerhafte Misserfolgserlebnisse mitgeschleppt werden.
- „Kinder sind unsere Zukunft – Kein Kind zurücklassen!“ Hannelore Kraft, unsere Ministerpräsidentin, hat es so auf den Punkt gebracht.
Alles klar! Wirklich? In Dorsten scheint aber nicht das Kind im Mittelpunkt zu stehen, sondern die Haushaltslage. An der Wichernschule soll ein Exempel statuiert werden. Das ist nicht gut für unsere Stadt und alle anderen Grundschulstandorte. Ist nämlich der erste Stein gefallen, reißt er in der Regel weitere mit sich. Und dass die OECD in ihrem aktuellen Bericht „Bildung auf einen Blick“ Deutschland bescheinigt, zu wenig Bildungsausgaben für Grundschulen im internationalen Vergleich bereitzustellen, zeigt, dass nicht nur die Stadt Dorsten gefragt ist, wenn es um die Zukunft unserer Grundschul-Kinder geht.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 03.12.2015
Die SPD hat es nicht einfach. Obwohl in der großen Koalition messbare (SPD)-Erfolge erzielt wurden, hält sich innerparteilich hartnäckig die Skepsis, ob die Regierungszusammenarbeit mit Angela Merkel, der CDU und CSU sich am Ende in Wählerstimmen auszahlt. Zur Erinnerung: Am Anfang stand eine Mitgliederbefragung, die als absolut basisdemokratisch zu bewerten ist. Das Ergebnis: Bei 78% (!) Wahlbeteiligung sprachen sich 75% (!) aller SPD-Mitglieder für die GroKo aus.
Jetzt zeigen 5 starke SPD-Frauen, dass neben der Tagespolitik der Blick nach vorn nicht zu kurz kommt.
„Integrationsplan Deutschland“
Der Plan für große Gesellschaftspolitik
Für kräftige Investitionen in Deutschlands Zukunft: in Wachstum, neue Chancen am Arbeitsmarkt, mehr bezahlbare Wohnungen, Bildung, Kinderbetreuung und Integration. Vier SPD-Bundesministerinnen und eine Ministerpräsidentin fordern ...
Veröffentlicht am 02.12.2015
Aufruf zeigt große Resonanz
Es war eine kleine Notiz in der Dorstener Zeitung. Die Anregung eines Lesers, für zusätzliche VHS-Sprachkurse, die den in Dorsten untergebrachten Asylbewerbern mit Bleibeperspektive zugute kommen sollen, einen Spendenaufruf zu veröffentlichen. Die Rhader SPD zeigte sich davon sehr angetan, machte sofort 1000 Euro „locker“ und warb weiter im Freundes- und Bekanntenkreis. Mit Erfolg. Auf Nachfrage teilt die Verwaltung aktuell mit:
Frage SPD-Rhade: Wie hoch ist die derzeitige Spendensumme
Verwaltung (Auszug): Die Spendensumme für Sprachkurse der Flüchtlingshilfe beträgt/betrug 17.230 Euro. Aktuell stehen noch 5.900 Euro zur Verfügung.
Frage SPD-Rhade: Wie viele Ausländer/Flüchtlinge werden über das „normale“ VHS-Programm unterrichtet?
Verwaltung (Auszug): 2015 werden/wurden 82 Teilnehmer unterrichtet.
Frage SPD-Rhade: Wie viele Personen kamen bisher in den Genuss, über Spenden unterrichtet zu werden?
Verwaltung (Auszug): Seit Sommer 2015 bis jetzt 72 Flüchtlinge.
Spendenkonto der Stadt Dorsten: Volksbank Dorsten
DE06 4266 2320 0100 0125 00
BIC: GENODEM1DST
Veröffentlicht am 01.12.2015
Heute beginnt die Weltklimakonferenz in Paris. In einem Namensbeitrag für spd.de sagt Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, warum die Weltgemeinschaft nur einen möglichen Weg einschlagen kann:
Vierzehn der fünfzehn wärmsten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnung liegen im noch jungen 21. Jahrhundert. 2014 war das wärmste Jahr überhaupt. Im gleichen Zeitraum haben Extremwetterereignisse in allen Teilen der Erde zugenommen: Stürme, Hurrikans, Hitzewellen, Überschwemmungen und Dürren. Bei einem weiteren Anstieg der Erderwärmung wären die Folgen noch weitaus verheerender. Eine Erhöhung um mehr als zwei Grad, so sagt es die weltweite Klimaforschung, würde das Leben auf der Erde ernsthaft bedrohen. Schon heute erleben wir ein großes globales Gerechtigkeitsproblem. Für viele Menschen ist der Klimawandel bereits eine unmittelbare Bedrohung. Trinkwasser wird knapp, Böden vertrocknen und Wüsten breiten sich aus. Menschen verlieren ihre Heimat.
Weltgemeinschaft muss umsteuern
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Veröffentlicht am 30.11.2015