Unterschriften und Informationsveranstaltungen: Die Dorstener Stopp-Fracking-Bewegung hat nie aufgegeben Landespolitik Fracking in NRW vom Tisch

Hannelore Kraft hält Wort – Ein guter Tag für politisches Engagement

Am Anfang stand das ungläubige Staunen über eine neue Gasgewinnungstechnologie aus USA. FRACKING! Dann folgte das blanke Entsetzen über die Umweltschädigung über und unter Tage. Die Nachricht, dass auch bei uns „gefrackt“ werden soll, brachte viele Bürger auf Trapp und die Palme. Rhade wurde zum Zentrum der Dorstener Antifracking-Bewegung. Mit beeindruckenden Informationsveranstaltungen gelang es, die Politiker auf die tickende Zeitbombe Umweltzerstörung aufmerksam zu machen. Der „Gegner“, eine mächtige Lobby der Öl- und Gasindustrie, arbeitete mit allen Tricks, Unwahrheiten und Verunsicherungskampagnen. Vergeblich! Das Wort der NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), „solange ich Ministerpräsidentin bin, wird es in NRW kein Fracking geben“, war stärker. Im neuen NRW-Landesentwicklungsplan, Laufzeit ca. 15 Jahre, ist Fracking nicht zulässig. Gut so!

Fazit: Bürgerliches Engagement lohnt sich, aber ohne aufgeschlossene Parteien und Regierungen, läuft jede noch so gut gemeinte Initiative von außen ins Leere. Die SPD in NRW hat ihr Versprechen gehalten. Dafür ist sie zu loben. Dafür hat sie Unterstützung verdient.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 03.02.2016

 

Hans-Willi Niemeyer schreibt, erhält sofort eine Antwort und dankt der Verwaltung Ortsverein Verwaltung greift Rhader SPD-Vorschläge auf

Flüchtlinge sicher und dezentral unterbringen

Zwei Anregungen aus der Mitte der Rhader SPD hat Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, veranlasst, der Verwaltung zu schreiben. Die Dorstener Zeitung hat darüber berichtet. „Wenn bis zu 100 Flüchtlinge im Michaelisstift wohnen, muss es einen sicheren Fußgängerüberweg der Rhader Straße (Autobahnzubringer) geben“, so die Forderung. Ja, sagt die Verwaltung, und teilt mit, dass es eine Querungshilfe mit entsprechender Beschilderung geben wird. Vorgesehen ist auch, die dort jetzt im Übergangswohnheim untergebrachten Menschen in normale Wohnungen mittelfristig zu vermitteln. „Ja“, sagt dazu die SPD-Rhade, „nur so kann Integration als Gemeinschaftsaufgabe aller funktionieren. Das heißt aber auch, dass eine Verteilung über ganz Dorsten organisiert werden muss“. Die Verwaltung stimmt zu und verspricht hierzu eine städtische Zielplanung. „Danke“, sagt Hans-Willi Niemeyer, und verspricht weitere Unterstützung der Rhader SPD.

Veröffentlicht am 02.02.2016

 

Kommunalpolitik Heute vor 1 Jahr: Stockhoff legt Dorstener CDU-Vorsitz nieder

Ein Kommentar aus Rhade zum "Jahrestag"

Sein Versprechen vor der Wahl war eindeutig. Sollte ich zum Bürgermeister gewählt werden, trete ich vom Amt des CDU-Vorsitzenden zurück, um mich ganz der neuen Aufgabe zu widmen. Es dauerte dann aber doch noch einige Monate und freundlicher Erinnerungen von außen, bis am 1. Februar 2015 der Lippestadt-CDU-Vorsitz in andere Hände ging. Was für die Stadt richtig und wichtig war, scheint für die CDU ein Problem zu sein. Seit 12 Monaten ist es nämlich erstaunlich ruhig, andere sprechen von langweilig, in der Dorstener CDU. Ob Tobias Stockhoff aber weiterhin im Hintergrund als parteipolitischer Strippenzieher tätig ist, wissen wir nicht. Solange sich alle Bevölkerungsgruppen unserer Stadt uneingeschränkt vom Bürgermeister und Verwaltungschef vertreten fühlen, sollte das auch egal sein. Ein Bürgermeister ist immer nur der Erste unter Gleichen. Die Zugehörigkeit zu einer Partei ist weder für ihn, noch für andere Verwaltungsmitarbeiter zu beanstanden. Nur „frei“ im Denken und Handeln müssen sie bleiben. Obwohl das eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, gehört das höfliche Erinnern daran, zu den Aufgaben aller Parteien und kritischer Bürger. 

Veröffentlicht am 01.02.2016

 

Allgemein Die Woche ist um …

USA: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Donald Trump könnte der nächste US-Präsident sein. Nicht drüber nachdenken.

Europa: 28 Länder bilden eine Wirtschafts- und Wertegemeinschaft. Bildeten – muss es heißen.

Berlin: Holocaust – Gedenktag im Reichstag. 84jährige Überlebende Ruth Klüger berichtet erschütternde Details ihres Martyriums, das ihr von Deutschen angetan wurde. Heute spricht sie, wegen der humanitären Hilfe der Deutschen den Flüchtlingen gegenüber, von Verwunderung, die in Bewunderung umgeschlagen ist. 

Berlin/GroKo: War was? Alles gut? Scheidung vertagt.

Genf: Die UN-Syrienkonferenz beginnt nach jahrelangen Vorbereitungen. Werden sich die ungleichen Verhandlungspartner endlich dazu durchringen, den Irrsinn zu beenden? Übrigens wurden bisher ca. 45.000 (!) Lufteinsätze der "Assat-Regierung" und der „Alliierten“ in Syrien und Umgebung geflogen! Bilanz des Schreckens: Mehr als 200.000 Tote, Millionen Flüchtlinge.

Dorsten: Der „Fall Paul“ ist nicht vom Tisch. Der Stadtrat beschließt auf Antrag der SPD, das nicht weisungsgebundene Rechnungsprüfungsamt zu beauftragen, unabhängig und vorurteilsfrei den Fall zu untersuchen. CDU diffamiert Kritiker der bisherigen „Aufarbeitung“ als „Oberaufklärer“. Grüne scheinen, wie CDU und FDP, ebenfalls zum verlängerten Arm der Verwaltung zu mutieren.

Rhade: Jetzt sind auch Flüchtlinge in größerer Zahl in Rhade angekommen. Die Informationsveranstaltung der ehrenamtlichen Lembecker Helferinitiative war beeindruckend. „Ärmel aufkrempeln, mitmachen, das macht uns reicher“, so die Botschaft. Der Beifall in der Kirche zeigte Zustimmung.

Zu guter Letzt: Die Handballer sind im Endspiel der Europameisterschaft. Team- und Kampfgeist haben Berge versetzt. Wenn das die SPD aufgreift und umsetzt, wird sie auch wieder mal im Endspiel stehen – und möglicherweise gewinnen!

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 31.01.2016

 

Kommunalpolitik Ratssitzung vom Besucherplatz kommentiert

Rainer Walter hört zu, staunt und ist empört

Nach langer Zeit habe ich wieder einmal eine Ratssitzung besucht. Sie versprach interessant zu werden, war ich doch beim Zustandekommen eines SPD-Antrages in dieser Sitzung selber beteiligt. Es drehte sich um das Pflegekind „Paul“, das, während es vom Dorstener Jugendamt betreut war, zur Therapie (Eins-zu-Eins-Betreuung) nach Ungarn gebracht wurde. Jeder interessierte Bürger weiß mittlerweile, dass diese Maßnahme als gescheitert angesehen werden kann und dem Jungen nicht wirklich geholfen wurde, wenn nicht sogar die Gefahr einer Schädigung des Jungen bestand. So verwunderte es den Zuhörer, der die Diskussion um diesen Tagesordnungspunkt verfolgte, wie und besonders worüber diskutiert wurde. Mit keinem Wort wurde Selbstkritik geäußert, kein Wort des Bedauerns dem Jungen gegenüber, der aus seinem gewohnten Umfeld gerissen und nach Ungarn gebracht wurde. Ein Junge, der bis zu seiner Ausreise ...

Veröffentlicht am 29.01.2016

 

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