Landwirte werben für artgerechte Haltung neben Fastfood-Restaurant
Die direkte Nähe zu Mc Donalds in Lembeck/Rhade ist bewusst gewählt. Eine mobile Werbetafel will aufklären und werben. Für artgerechte Haltung von Schlachtvieh. Für mehr Tierwohl in der Zucht. Das ist gut und dringend nötig. Die letzten TV-Bilder (Hart aber fair) zeigten, dass da noch viel Luft nach oben ist, um vom Tierwohl zu sprechen.
Veröffentlicht am 20.06.2015
Alles richtig gemacht? Verwaltung steht unter Druck
Gestern berichtete der WDR zum wiederholten Mal über „Paul“ (11), der aus pädagogischen Gründen in Ungarn in einer 1:1- Betreuung auf den richtigen Weg gebracht werden sollte. Auf rund 7000 Euro pro Monat beliefen sich die Kosten. Beliefen, weil das Erziehungsprojekt im Ausland, „Hals über Kopf“ abgebrochen werden musste. „Das Geschäft mit schwierigen Kindern“ fand so den Weg in die öffentliche Berichterstattung. „Wir vertrauen dem Unternehmen, das Paul in pädagogische Betreuung übernommen hat, wie das Unternehmen uns vertrauen kann, dass wir dafür zahlen“. So sinngemäß der Amtsleiter relativ unkritisch gegenüber Monitor. Kontrolle? War nicht vorgesehen und auch nicht im Programm des Jugendamtes und des Dezernenten. Jetzt scheint aber auch langsam im Rathaus vorsichtige Selbstkritik Einzug zu halten. So der Eindruck von Beobachtern der Ratssitzung am Mittwoch. Ein aktuelles Interview mit dem WDR wurde zwar abgelehnt, dafür konnte Friedhelm Fragemann, Fraktionsvorsitzender der SPD vor der Kamera verdeutlichen, dass es weiter viele offene Fragen gibt. Die wichtigste sicherlich, wie das pädagogische Konzept überhaupt aussah. Vorwürfe, dass der 11-Jährige unter Langeweile gelitten hat, deuten eher darauf hin, dass es hier erhebliche Defizite gegeben haben müsste. Die inzwischen gewonnenen Erkenntnisse zur Qualifikation und Bezahlung des Betreuers vor Ort differieren aber so gewaltig, dass das ebenfalls zur lückenlosen Aufklärung gehört. An dieser Stelle wurde schon einmal klar gestellt, dass die Verantwortung der gesamten Maßnahme bei der Verwaltung liegt. Sie muss lückenlos aufklären. Der Rat hat diese Aufklärungspflicht zu kontrollieren. Und das WDR-Fernsehen lässt nicht locker. Das ist gut so und hilft den kontrollierenden Ratsmitgliedern.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 19.06.2015
Meckerschecks von Rhader Bürgern (1)
Bereits vor einigen Wochen erhielten wir einen fast gleichlautenden Meckerscheck mit Foto, den wir der Stadt zur Verfügung stellten. Die Antwort damals: Wir schalten den zuständigen Kreis RE ein. Ergebnis: Der Müll verschwand, neue Container wurden aufgestellt.
Heute handelt es sich wieder um das gleiche Haus Am Stuvenberg 51 in Dorsten-Rhade.
Der Briefschreiber bittet darum, dass die Bewohner dieses Hauses betreut, beraten und verbindlich angehalten werden, ihren Müll nicht aus dem Fenster zu werfen, sondern Mülltonnen/Müllcontainer zu nutzen. (Foto) Abschließend heißt es: „Einerseits ist eine Willkommenskultur gut und richtig, andererseits müssen „Spielregeln“ eingehalten werden, die zur Kultur der Gastgeber gehören“.
Die Rhader SPD unterstützt diese Einwendung und bittet die Dorstener Verwaltung, nachdrücklich tätig zu werden.
Letzte Meldung:
Veröffentlicht am 18.06.2015
Sehr geehrter Herr Abgeordneter,
lieber Michael,
der Vorsitzende der Deutschen Kinderhilfe, Rainer Becker, fordert zum besseren Schutz der Kinder umfassende Konsequenzen, darunter auch schärfere Strafen bei Mord und Totschlag, sexueller Gewalt und Kinderpornographie.
Konkret schlägt er eine Mindeststrafe von einem Jahr bei vorsätzlicher Gewalt gegen Kinder vor. Zudem setzt er sich dafür ein, den Begriff "Kindesmißbrauch" durch "sexuelle Gewalt gegen Kinder" zu ersetzen und die Position eines unabhängigen Kinderschutzbeauftragten einzurichten. Darüber hinaus sollte auch der Bereich der Prävention ausgebaut werden.
Dem kann sich die SPD-Ratsfraktion Dorsten vor dem Hintergrund der Tatsache, dass täglich etwa 40 Kinder Opfer sexueller Gewalt werden uns insgesamt über 14.000 Fälle allein im Jahr 2014 zu verzeichnen waren, nur voll inhaltlich anschließen.
Ich bitte Dich daher, in der SPD-Bundestagsfraktion dieses Thema zur Sprache zu bringen und Dich für eine entsprechende Lösung einzusetzen.
Mit freundlichem Gruß
Friedhelm Fragemann.
www.spd-dorsten.de
Veröffentlicht am 17.06.2015
Ein kleiner Kommentar aus Rhade
Schade, die Idee ist eigentlich alternativlos. Ein Europa, eine Währung, eine Wertegemeinschaft, eine Wirtschaftsunion. Anfangs waren es 6 Länder, jetzt sind es 28. Die Griechenlandkrise zeigt gnadenlos, dass die Idee, möglichst schnell alle Aufnahmekandidaten zu integrieren, gescheitert ist. Egal, ob es einen Kompromiss gibt oder nicht. Die EU und die Eurogruppe sind hart auf dem Boden der Realität gelandet. Verlierer, wohin man blickt. Was nun? Die EU wird sich reformieren müssen. Reformieren heißt, alles auf Anfang. Oder anders ausgedrückt: Alles auf den Prüfstand. Ein Blick auf die 28. Deutschland ist das wirtschaftliche Schwergewicht, aber heillos überfordert, die restlichen 27 zufriedenzustellen. Die Südschiene mit Griechenland, Italien, Malta, Spanien, Portugal, … - an der Krücke gehend. Frankreich wackelt bedenklich. England wird das Volk befragen, ob es überhaupt noch will. Ungarn tritt die demokratischen Werte mit den Füßen, Rumänien ist nicht nur das Armenhaus der EU, sondern unfähig, die unterschiedlichen Volksgruppen zu integrieren und menschenwürdig zu behandeln. Usw, usw. So wird der schöne Traum platzen. Nicht heute – aber morgen bestimmt. Schade, die Idee, alle mitzunehmen, ist eigentlich alternativlos. EIGENTLICH!
Veröffentlicht am 16.06.2015