Achim Schrecklein geht am Montag mit klarem Auftrag in die Sondersitzung der SPD-Fraktion Ortsverein SPD-Rhade: Premiere gelungen

Engagierte Diskussionen beim 1. offenen Mitgliederstammtisch

Der Termin war nicht besonders glücklich gewählt. Freitag und dazu ein Brückentag. Dennoch zeigte sich Hans-Willi Niemeyer am Ende eines spannenden Treffens unter Freunden mehr als zufrieden. Es ging um ein neues Format, die monatliche Versammlung attraktiver, lebendiger und aktueller durchzuführen. Mehrere Themen wurden mit einem kurzen Statement „angerissen“. Dann wurde jeweils die Diskussion eingeläutet. Dass der „Fall Paul“ ganz oben auf der Wunschliste stand, verwundert nicht. Zu viele offene Fragen, eine Verwaltung, die alles richtig gemacht haben will, ein Kind, das einem nur noch leid tun kann. Achim Schrecklein, Ratsmitglied wurde gebeten, den Widerspruch einer Langzeittherapie, die vom Wohl eines einzigen „Therapeuten“ abhängig ist, zu hinterfragen. „Hat das Jugendamt seine Kontrollpflicht in allen Punkten wahrgenommen?“ Die Diskutanten waren sich einig, dass das niemals sein kann. „Gut, dass die SPD-Fraktion als einzige Partei reagiert hat und mit einem berechtigten Fragebogen die Verwaltung zum Handeln zwingt“, so das Fazit.

Einmal in Fahrt, wollten sich die Anwesenden auch über die weiteren Themenvorschläge unterhalten.

  • Nitrat im Trinkwasser – Massentierhaltung – Multiresistente Keime
  • 70 Jahre nach Ende des 2. Weltkriegs (Schuld – Scham – und Verantwortung)
  • Dorstener  Kredite in Schweizer Franken. (Risiken und Nebenwirkungen)
  • Die Wahl in Bremen (Was sagt uns die niedrige Wahlbeteiligung?)

Dazu in den nächsten Tagen mehr. 

Veröffentlicht am 16.05.2015

 

Ich hoffe, dass wir eine angeregte Diskussion führen werden, so Hans-Willi Niemeyer, Vors. der Rhader SPD Ortsverein Heute offene Mitgliederversammlung

Freitag, 15. Mai, 19.30 Uhr Gasthaus Pierick

Mögliche Themen:

- Der Fall "Paul"

- Wahl Bremen

- 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg

- Unser Trinkwasser ist in Gefahr (Nitratproblematik)

- Oder ein Wunschthema aus der Mitte der Versammlung

Veröffentlicht am 15.05.2015

 

Familie und Jugend Dorsten: Der Fall Paul (11)

Therapie und Geschäftsidee – Eine kritische Einschätzung

Wer eine Dienstleistung anbietet muss dafür entsprechend bezahlt werden. Das gilt für das Transportgewerbe genau so wie für den Gesundheitssektor. Wenn also ein 11jähriges Kind eine Gesundheits-Therapie benötigt und ein privater Dienstleister ein passendes Angebot bereit hält, gehört das zur bundesdeutschen Normalität und ist daher nicht zu kritisieren. Wenn aber wie im „Fall Paul“, die 1:1-Therapie abgebrochen werden muss, weil die alleinige Betreuungs- und Bezugsperson durch Krankheit ausfällt, und der Dienstleister keinen sofortigen Ersatz vor Ort stellen kann, dann sind Fragen nach dem Therapiekonzept nicht nur erlaubt, sondern zwingend. Das lässt nämlich den Verdacht aufkommen, dass die Geschäftsidee höher gewertet wurde als ein in sich schlüssiges und stabiles Therapiekonzept. Wenn sich jetzt aber der Therapieanbieter im „Fall Paul“ auch noch zu der Aussage hinreißen lässt, dass die öffentliche Aufmerksamkeit vermutlich für die Erkrankung des „Therapeuten vor Ort“ verantwortlich sei und somit für den Therapieabbruch, und der zuständige Dezernent das unkritisch wiederholt, dann deutet das auf „Nebelkerzen werfen“ hin. Und noch etwas zum Abschluss: Die Gesamtverantwortung liegt von Anfang an und nach wie vor bei der Dorstener Verwaltung und beim Jugendamt. Der „Fall Paul“ ist noch lange nicht abgeschlossen.

Letzte Meldung: Paul soll inzwischen in einer deutschen Pflegefamilie untergebracht worden sein. 

Eigener Bericht

Siehe auch www.spd-dorsten.de  - Fragen der SPD -

 

Veröffentlicht am 13.05.2015

 

Ortsverein Rhader SPD mit neuem Versammlungsformat

Diskussionsthema wird gemeinsam festgelegt

Seit Jahrzehnten treffen sich die Rhader Sozialdemokraten einmal monatlich zur offenen Mitgliederversammlung. Eine Erfolgsgeschichte. Damit das so bleibt, soll mit einem geänderten Format, frischer Wind, neue Ideen und größere Diskussionsfreude erzielt werden. „Wir hoffen“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender, „dass sich davon aber auch neue Interessenten für eine lebendige Dorstener Kommunalpolitik angesprochen fühlen“.

Das Treffen am kommenden Freitag (15.Mai), um 19.30 Uhr im Gasthaus Pierick, Lembecker Straße, trägt erstmals den Namen „Stammtisch“. Den Besuchern werden zu Beginn mehrere aktuelle Themen vorgeschlagen, über die, nach einem Eingangsstatement, gemeinsam diskutiert werden kann. Hans-Willi Niemeyer: „Ich werde vortragen, dass wir über

  • den „Fall Paul“, den das Jugendamt mit 11 Jahren zur Langzeittherapie allein nach Ungarn vermittelt hat (Stichwort TV-Bericht Monitor),
  • die Wahlen in Bremen (Wahlbeteiligung),
  • sauberes Trinkwasser (Nitrat, Massentierhaltung, Antibiotika),
  • das Kriegsende vor 70 Jahren (Was haben wir gelernt?),
  • oder ein aus der Mitte der Versammlung kommendes Thema

diskutieren könnten.

Veröffentlicht am 13.05.2015

 

Wahlen Bremen: SPD hat gewonnen – aber irgendwie doch verloren

Nichtwähler werden immer stärker

Demokratische Wahlen? Interessiert mich nicht! Die Hälfte aller Wahlberechtigten denkt inzwischen so und verändert die politische Landschaft gravierend. Es sind insbesondere die kleinen Parteien, die von der Enthaltung profitieren. Das macht verantwortliches Regieren, egal wer den Auftrag erhalten hat, immer schwerer. Und die Ratlosigkeit in den Zentralen der so genannten Volksparteien wird immer größer. Es scheint wohl 2 „Problemgruppen“ bei den Wahlberechtigten zu geben, die „verantwortlich“ für die Dominanz der Nichtwähler sind. Auf der einen Seite die „Satten“, die alles haben und den Politikbetrieb nur noch von außen beobachten und besserwisserisch negativ kommentieren, andererseits die „Abgehängten“, die Verlierer , das so genannte Prekariat. Und noch etwas: Den Parteien geht das Personal aus. Jetzt hat Jens Böhrnsen enttäuscht hingeschmissen. Wir steuern langsam aber sicher auf eine Krise unserer demokratischen Strukturen hin.

Ein Kenner der Szene sarkastisch: „Wenn es heute schon reicht, Frau, jung, blond, einigermaßen aussehend, gute Laune versprühend und PR-Kenntnisse zu haben, um mindestens 6% zu gewinnen, dann sollten die Volksparteien mit PRO7, Sat1 und RTL mal Kooperationen bilden, um Nachwuchs zu gewinnen. Vermutlich nur hier scheint es ausreichend Kandidaten und Kandidatinnen zu geben, die vielleicht die Sehnsüchte der Nichtwähler abdecken können“.

 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 12.05.2015

 

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