70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg ist die Diskussion über Schuld und Verantwortung nicht abgeschlossen
Es gab beim 1. Rhader SPD-Stammtisch keine weichen Themen. Die Erinnerung an die Gräuel des 2. Weltkriegs, insbesondere die Schuld Deutschlands daran, ließ keinen Teilnehmer kalt. Unfassbar viele (Millionen) Tote auf allen Seiten. Egal ob beim Aggressor (Deutschland) oder den Verteidigern des eigenen Territoriums und der Freiheit (Alliierte). Das heutige Deutschland kann nicht erwarten, dass der Massenmord an Juden, Sinti und Roma, Behinderten und Kriegsgefangenen und vielen Zivilisten in den besetzten Gebieten auch 70 Jahre danach nicht einfach vergessen oder verdrängt werden kann. Die Rhader Teilnehmer am „runden Stammtisch“ waren ganz still und hoch konzentriert als über das Leid der Menschen in einem Krieg gesprochen wurde. „Hat die Welt etwas daraus gelernt?“, so die Schlussfrage eines Anwesenden. Die Antwort: Betrachtet man die vielen aktuellen Konfliktherde in aller Welt, dann lautet die deprimierende Antwort: Eher nicht!
Veröffentlicht am 21.05.2015
Auf Anfrage unserer Mitglieder im Wirtschaftsausschuss erklärten uns die Mitarbeiter von Windsor, dass die Angelegenheit in Bearbeitung ist.
Der jetzige Nutzer ist aufgefordert zeitnah die auf der Fläche verbrachten Bauschuttabfälle Abzufahren.
Es soll in den nächsten Tagen mit den Arbeiten begonnen werden.
Wir werden weiter berichten.
Veröffentlicht am 20.05.2015
Wahlbeteiligung macht Sorge
Eine Gesprächsrunde, initiiert von der Rhader SPD, um die aktuellen Probleme in Politik und Gesellschaft ohne feste Tagesordnung zu diskutieren, hatte Premiere. Ein Themenblock: Die Bürgerschaftswahl in Bremen. Hier ging es aber nicht nur um das Abschneiden der Parteien, sondern in erster Linie um die niedrige Wahlbeteiligung von 50%. „Eine Katastrophe für unsere demokratischen Strukturen“, so ein Diskutant. An der Suche nach Lösungswegen beteiligten sich alle Anwesenden überaus lebendig. „Einen Königsweg zur schnellen Veränderung gibt es wohl nicht“, so das Fazit des Vorsitzenden Hans-Willi Niemeyer. Klar war aber der Runde, dass gute politische Ergebnisse (Mindestlohn …) und bestens formulierte Absichtserklärungen (Parteiprogramme) nicht ausreichen, um eine Trendwende herbeizuführen. „Ohne charismatische Persönlichkeiten geht es nicht“, so die einhellige Meinung. Interessante Anmerkung aus der Runde: Die Strategie der FDP (Bremen), auf junge, blonde, gut gelaunte Frauen zu setzen, mag für die 5%-Hürde reichen, nicht aber für eine seriöse und zukunftsausgerichtete Politik.
Veröffentlicht am 19.05.2015
Offener Stammtisch animiert zum Mitmachen
- Die Straße Am Hünengrab ist in der Regel so zugeparkt, dass für Rettungsfahrzeuge, Schulbusse und größere Fahrzeuge kaum ein Durchkommen ist. Anregung: Abwechselndes, halbseitiges Parkverbot.
- Schnelles Internet für Dorsten – aber nicht für Rhade. So die Meldung aus dem Umwelt- und Planungsausschuss. Frage: Was heißt das konkret für Rhades Zukunft?
- Eine Tankstelle für Rhade. Die gut besuchte Informationsveranstaltung der Raiffeisen eG und der Rhader SPD ließ offene Fragen erkennen. Gibt es inzwischen Antworten? Wird es, wie versprochen, eine weitere öffentliche Infoveranstaltung geben?
- Die „Bausschuttdeponie“ am Bahnhof und die Fragen nach dem Verursacher haben für Aufregung und öffentliches Interesse gesorgt. Ein Anlieger fragt: War es das? Da tut sich ja nichts.
Achim Schrecklein und Hans-Willi Niemeyer werden in den nächsten Tagen Kontakt mit der Verwaltung aufnehmen, um auf die Fragen und Anregungen verlässliche Antworten zu erhalten.
Veröffentlicht am 18.05.2015
Mit Martin Schulz hat zum ersten Mal ein deutscher Sozialdemokrat den Aachener Karlspreis erhalten. „Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind stolz darauf“, gratuliert der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel. Das Engagement von Schulz für die europäische Idee und Einigung sei „außergewöhnlich und beispielgebend".
Die Minute, in der Martin Schulz von seiner Auszeichnung erfuhr, soll einer der wenigen Momente der Sprachlosigkeit in seinem Leben gewesen sein. Schulz ist der erste Sozialdemokrat, der den Karlspreis, eine der bedeutendsten politischen Ehrungen überhaupt, erhalten hat. Nun steht der EU-Parlamentspräsident im Krönungssaal des Aachener Rathauses „tief berührt, demütig und auch ein wenig stolz als Kind dieser Region diese wichtige Auszeichnung der Aachener Bürger verliehen zu bekommen.“
Großer Rahmen für Verleihung:
Veröffentlicht am 17.05.2015