Rhade: Anonyme Umfrage zu möglichem Bürgerforum gestartet
Es ist ein Uraltanliegen der Rhader SPD: Mehr Bürgerbeteiligung. Das ist besonders wichtig, seit Rhade 1975 seine Selbständigkeit verloren hat und ein Teil Dorstens geworden ist. Übrigens heute vor 40 Jahren! Jetzt besteht die Möglichkeit, einen „Runden Tisch“ von Rhadern für Rhader unter der Geburtshilfe der Stadtverwaltung zu bilden. Dazu hat der Bürgermeister, auf entsprechende Anregung, siehe oben, eine Umfrage in Rhade unter allen Vereinen, größeren Unternehmen, Kirchen, usw. gestartet. 3 Fragen: Ist Idee sinnvoll? Willst du mitmachen? Bringst du dich aktiv ein? sind zu beantworten. Dass die Abfrage anonym erfolgt, wurde bereits bei Bekanntwerden von den Rhader Sozialdemokraten kritisch hinterfragt. „Vielleicht erhalten wir die Antwort wenn die Verwaltung nach Ostern das Ergebnis der Umfrage öffentlich bekannt gibt“, so Hans-Willi Niemeyer, Vorsitzender der Rhader SPD. Und weiter: „Wir begrüßen aber ausdrücklich, dass jetzt Bewegung in den Bürgerbeteiligungsprozess gekommen ist.“
Veröffentlicht am 25.03.2015
Gute Nachrichten aus Düsseldorf
Dorstens Landtags-Abgeordneter Michael Hübner, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, teilt mit:
Das Bundessozialgericht hat entschieden: Der Bund muss insgesamt 284 Millionen Euro für Bildung und Teilhabe an die Länder und Kommunen zurückzahlen. Davon alleine an die Kommunen in NRW rund 70 Millionen Euro. Nordrhein-Westfalen hatte im August des vergangenen Jahres Klage gegen das Vorgehen des Bundes eingereicht, der nicht verausgabte Gelder aus dem Jahr 2012 rückwirkend im Jahre 2014 von den NRW-Kommunen einbehielt.
„Das war ein rechtswidriger Eingriff des Bundes in die Finanzhoheit der Kommunen. Ich bin sehr zufrieden, dass das Bundessozialgericht dies nun korrigiert hat“, teilt der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Michael Hübner nun in einer Stellungnahme mit.
Zum Hintergrund:
Veröffentlicht am 24.03.2015
Sonntag, 22. März 2015, 14 Uhr: Sirenen zerreißen die Stille in Dorstens Altstadt. Junge Menschen malen mit Kreide Menschenkörper auf den Marktplatz. Ein Symbol für Tod und Kriegselend.
22. März 1945: 46 Tage vor Ende des 2.Weltkriegs werfen britische Kampfflugzeuge eine riesige Menge Bomben über der Lippestadt ab. Vergeltung für die Nazigräuel in ganz Europa. Die Altstadt ist nicht wieder zu erkennen. Viele Tote sind zu beklagen.
Daran erinnern eindrucksvoll Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Petrinum 70 Jahre danach. Viele Dorstener sind zum Marktplatz gekommen, um den jungen Menschen für ihr Engagement zu danken und still über den Irrsinn eines Krieges zu nachzudenken.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 22.03.2015
Jetzt informierten die Landwirte
In der Januar-Sitzung des Umwelt- und Planungsausschusses (UPA) informierte das RWW über die zu hohe Nitratbelastung im Grundwasser. Entsprechende Messwerte hatten am Ende des letzten Jahres für Beunruhigung gesorgt. Nun kam in der jüngsten Sitzung des UPA die Landwirtschaft zu Wort. Mathias Krampe lud den UPA auf seinen Rhader Bauernhof ein. Obwohl die Zeit knapp war, schaffte es Bauer Krampe, eine Fülle von Informationen mitzuteilen:
Veröffentlicht am 22.03.2015
Parallelen und Unterschiede
- sie treten in unregelmäßigen Abständen auf – immer!
- sie können den (Durch)Blick verhindern
- sie bringen Abkühlung
- sie sind von unterschiedlichen Standorten nicht immer zu erkennen
- Sonnenfinsternis: in einigen Stunden vorbei
- Krisen: können Jahre andauern
- Sonnenfinsternis: Der Mond schiebt sich zwischen Sonne und Erde
- Krisen: Hass, Missgunst und Überheblichkeit schieben sich zwischen Vernunft und Humanität
- Sonnenfinsternis ist nicht von Menschen zu beeinflussen
- Krisen können nur durch Menschen und verantwortungsvolle Politik verhindert werden
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 21.03.2015