Allgemein Umweltministerin Barbara Hendricks kommt nach Hervest

Bergbauverein wird für seine engagierte Arbeit belohnt

Eine Zeche gibt’s nicht mehr in Dorsten. Aber jede Menge Erinnerungen. Damit in unserer schnelllebigen Zeit diese wichtige Dorstener Ära nicht vergessen wird, hat sich der Bergbauverein auf seine Fahnen geschrieben, aktiv „Geschichte von unten“ zu pflegen. Mit riesigem Erfolg. Maschinenhalle mit Dampfmaschine, Siedlungsbegehungen, Ausstellungen, Themen-Führungen – das Angebot ist beeindruckend. Am Samstag wird der „Interkulturelle Siedlungsgarten“ eingeweiht. Auf einer Freifläche, umrahmt von sehenswert restaurierten Zechenhäusern, wurden Gartenparzellen angelegt und von den Anliegern aus mehreren Nationen künftig genutzt. Barbara Hendricks (SPD), Umweltministerin in Berlin zeigte sich von der Idee so beeindruckt, dass sie am Samstag, 9. Mai um 14.30 Uhr zur Einweihung persönlich nach Dorsten kommen wird. Der Interkulturelle Garten befindet sich hinter den Häusern der Heinrich Wienke Straße.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 07.05.2015

 

Rhade - Die Selbständigkeit ist seit 1975 dahin. Foto: Jo Gernoth Kommunalpolitik Wie aus Rhade - Dorsten-Rhade wurde

Erinnerungen an 40 Jahre Kommunale Neuordnung

Am 4. Mai 1975, also genau vor 40 Jahren wurde in Dorsten ein neuer Stadtrat gewählt, um die Kommunale Neuordnung, die am 1. Januar bereits in Kraft getreten war, auch formal zu besiegeln. Erstmals dabei: Die bislang selbständigen Gemeinden Rhade, Lembeck, Wulfen mit Barkenberg und Altendorf-Ulfkotte. Mit dabei auch Dirk Hartwich, der für Rhade in den neuen Stadtrat einzog. Seine Erinnerungen sind in einem Aufsatz zusammengefasst, der für den neuen Heimatkalender vorgesehen ist. Die Rhader SPD veröffentlicht ab heute den Text vorab in 4 Teilen.

Teil 2 - Aller Anfang ist schwer:

Veröffentlicht am 06.05.2015

 

Jugend Aktuell: Paul (11) – war was?

Dorsten: Öffentliche Diskussion nötig und nicht abgeschlossen

Die Diskussion über Sinn oder Unsinn, ein Kind allein im Ausland (Ungarn) zu therapieren, ist seit Freitag in vollem Gange. Von „geht gar nicht“ bis „Maßnahme zeigt erste Erfolge“, ist die gewaltige Bandbreite der Meinungen kurz umrissen. Die Pro-Argumente, vom Auftraggeber Stadt vorgetragen und durch Stellungnahmen weiterer Beteiligter begleitet, sind nicht einfach vom Tisch zu wischen. Klar ist aber auch, dass überall dort, wo tiefer gehend diskutiert wird, so gestern sehr ausführlich in der Dorstener SPD-Fraktion, die Anzahl der offenen Fragen die der Antworten deutlich übersteigt. Es ist also viel zu früh, den „Aktendeckel“ zu schließen. Der Ball liegt jetzt im Stadtrat, dem Kontrollorgan der Verwaltung. Wir berichten und kommentieren weiter. 

Veröffentlicht am 05.05.2015

 

Gesellschaft Vergessen? Die Vergangenheit holt uns immer wieder ein

70 Jahre danach – Deutsche Verbrechen erschüttern weiter

Am 8. Mai 1945 wurde Nazi-Deutschland von den Alliierten befreit. Der 2. Weltkrieg war vorbei. Tage vorher erlebten die wenigen Überlebenden in den Konzentrationslagern das Ende des Schreckens. Das Grauen, das die Engländer, Amerikaner und Russen in Auschwitz, Bergen-Belsen, Dachau … vorgefunden haben, sprengt jede Vorstellungskraft. Täter waren gebildete Deutsche. Die Schwarzweißbilder von Leichenbergen machen immer wieder fassungslos. Scham, Mitgefühl und der Versuch von Wiedergutmachung ist das Mindeste was wir Nachgeborenen zur Aufarbeitung leisten können. Die Vergebung dieser Schuld, wenn das überhaupt geht, müssen die Opfer aussprechen.

Es sind aber 70 Jahre danach auch neue Bilder, die sich in unseren Köpfen einbrennen. Die Rede ist von Griechenland. Was haben vor 70 Jahren unsere Vorfahren dort gemordet, geplündert und gebrandschatzt? Wenn Griechenland heute fordert, dass diese Kriegsschuld der Deutschen immer noch nicht beglichen ist, dann sollten wir, diese unglaublichen Bilder vor Augen, ins Nachdenken kommen und über Verhandlungen zur Bildung einer Stiftung zur Wiedergutmachung nachdenken. Bundespräsident Gauck hat auch in dieser Frage einen erfreulichen 1. Aufschlag gemacht und die Bundesregierung an ihre internationale Verantwortung erinnert.

Eigener Bericht

Wichtiger Terminhinweis: Am Freitag, 8. Mai wird es auf dem Marktplatz der Stadt Dorsten, vor dem Alten Rathaus, eine Gedenkveranstaltung zur Beendigung des 2. Weltkrieges um 18 Uhr geben.

Veröffentlicht am 05.05.2015

 

Rhade aus der Luft. Foto: Jo Gernoth Kommunalpolitik Wie aus Rhade - Dorsten-Rhade wurde

Erinnerungen an 40 Jahre Kommunale Neuordnung

Am 4. Mai 1975, also genau vor 40 Jahren wurde in Dorsten ein neuer Stadtrat gewählt, um die Kommunale Neuordnung, die am 1. Januar bereits in Kraft getreten war, auch formal zu besiegeln. Erstmals dabei: Die bislang selbständigen Gemeinden Rhade, Lembeck, Wulfen mit Barkenberg und Altendorf-Ulfkotte. Mit dabei auch Dirk Hartwich, der für Rhade in den neuen Stadtrat einzog. Seine Erinnerungen sind in einem Aufsatz zusammengefasst, der für den neuen Heimatkalender vorgesehen ist. Die Rhader SPD veröffentlicht ab heute den Text vorab in 4 Teilen.

Teil 1- Ein neuer Rat mit konservativer Mehrheit wird gewählt:

Veröffentlicht am 04.05.2015

 

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