Foto: privat Umwelt Es stinkt gewaltig

Güllediskussion bleibt auf der Tagesordnung

Da können sich die „Guten“ noch so anstrengen, die „Beratungsresistenten“ machen alles wieder kaputt. Die Guten, das sind mindestens ein Drittel der Fleisch, Milch und Energie produzierenden Landwirte. Die Beratungsresistenten machen aber auch ein Drittel aus. So Angela Herzberg, Wasserexpertin des örtlichen Wasserversorgers RWW vor dem Dorstener Fachausschuss. Jetzt berichtet die Dorstener Zeitung wieder über eine heftige Beschwerde einer Rhaderin. Wochenlang seien Felder mit Gülle „bearbeitet“ worden. „Wir müssen verhindern, dass die schwarzen Schafe unseren Ruf ständig kaputtmachen“, so sinngemäß der Vertreter der Rhader Landwirte und die zuständige Landwirtschaftskammer. Und weiter: „Bitte Ross und Reiter nennen“.

Eine Anregung von außen: Die schwarzen Schafe sind bei der überschaubaren Anzahl Rhader Landwirte mit Sicherheit bekannt oder einfach zu ermitteln. Fakt ist nämlich nach wie vor, dass die Nitratwerte im Dorstener Norden und Richtung Schermbeck/Gahlen die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwerte deutlich übersteigen. „Und“, so die RWW-Vertreterin, „sie steigen nach einer Phase der Stagnation wieder an“. 

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 03.05.2015

 

Jugend Dorsten – Skandal im Jugendamt?

ARD-Monitor mit unglaublicher Recherche – Kind (11) wird nach Ungarn verfrachtet

Entsetzen, ungläubiges Staunen, fassungslose Kommentare. Es sind nicht wenige Dorstener, die am Donnerstagabend den Monitor-TV-Bericht gesehen haben, in dem Dorsten eine negative Hauptrolle spielt.

Die Geschichte in Kurzform: Ein 11jähriger Junge wird vom Dorstener Jugendamt aus der Familie geholt, um das Beste für das Kind, so der Amtsleiter Dietmar Gayk gegenüber den Reportern, einzuleiten. Ein nicht unüblicher Vorgang bei unüberwindbaren Problemen in der Familie. Die Unterbringung in Pflegefamilien oder ortsnahen Heimen war bislang, so die Annahme der Öffentlichkeit, die Regel. Dass aber ein 11-jähriger Dorstener Junge  in ein Heim in Ungarn (!), das eher den Namen Bruchbude verdient, mit einem Erzieher, der diese Berufsbezeichnung weder verdient, noch zu Recht trägt, für 8.000 (!) Euro pro Monat untergebracht wird, das „schlägt dem Fass den Boden aus“. Dietmar Gayk, der verantwortliche Amtsleiter im Dorstener Rathaus, kennt das Heim auf Befragen nicht, sondern hat sich auf die Firma blind verlassen, die für die katastrophale Unterbringung verantwortlich zeichnet. Und jetzt wird es ganz „spannend“. Monitor deckt nämlich auf, dass es mehrere Unternehmen gibt, die z. B. nach Ungarn vermitteln. Darunter das Gelsenkirchener Jugendamt in Person des Leiters und seines Stellvertreters, die eine private Firma (Neustart) in Nebentätigkeit managen und an den Deals mit Ungarn vermutlich nicht schlecht verdienen. Dorsten zahlt an die selbst ausgewählte Vermittlungsfirma für die katastrophale Unterbringung des 11-Jährigen und den Schulbesuch, 2 mal in der Woche, je 2 Stunden, knapp 8.000 (!) Euro monatlich. Es reicht! Wenn sich dieser Bericht so bestätigt, dann ist der Begriff SKANDAL nicht nur gerechtfertigt, sondern es müssen Konsequenzen gezogen werden. Welche? Das ist Aufgabe des Stadtrates, des Kontrollorgans der Verwaltung.

Drängende Fragen an die Dorstener Verwaltung:

  • Wurde das geschilderte Verfahren im Jugendausschuss und/oder dem Rat beschlossen?
  • Sind es finanzielle oder pädagogische Gründe?
  • Wer kannte die Vermittlungsfirma und wer hat sie empfohlen?
  • Sind weitere Dorstener Kinder im Ausland untergebracht?
  • Gibt es eine vertragliche Kooperation mit dem Gelsenkirchener Jugendamt und/oder der in der Reportage genannten Firma Neustart?
  • Was ist geplant, um das Kind sofort aus Ungarn abzuholen?
  • Wer trägt im Rathaus die Gesamtverantwortung?
  • …

Eigener Bericht, Grundlage:

http://www.ardmediathek.de/tv/Monitor/Mit-Kindern-Kasse-machen-Wie-Heimkinder/Das-Erste/Video?documentId=28028224&bcastId=438224

Veröffentlicht am 02.05.2015

 

Arbeit und Wirtschaft Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Tag der Arbeit

Seit 125 Jahren demonstrieren die Gewerkschaften am 1. Mai für die Rechte der arbeitenden Menschen. Wir haben viel erreicht – und noch viel vor. Wir haben den Mindestlohn von 8,50 Euro durchgesetzt, der seit Januar gilt und mit dem Rentenpaket mehr soziale Gerechtigkeit erreicht. Doch das ist nicht genug. Wir stellen uns den neuen Fragen! Denn die Arbeitswelt ändert sich rasant, mit neuen Chancen, aber auch neuen Unsicherheiten. Wir wollen diesen Wandel gemeinsam angehen – für mehr gute Arbeit, damit alle etwas davon haben.

Gute Arbeit für eine gute Zukunft!

Was wir wollen:

Veröffentlicht am 01.05.2015

 

Bundespolitik Tag der Arbeit - Die Richtung stimmt

Mindestlohn, Rentenpaket, Stärkung der Tarifautonomie und vieles mehr. „Die Gewerkschaften und die SPD haben vieles erreicht, für das wir lange gemeinsam gekämpft haben“, zieht SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi zum Tag der Arbeit eine positive Bilanz. 2015 sei ein gutes Jahr für gute Arbeit. „Die Richtung stimmt. Wir machen weiter so!“

Die SPD hat zentrale Wahlversprechen umgesetzt und viel für eine gerechte Ordnung auf dem Arbeitsmarkt erreicht. Arbeit erhält wieder den Stellenwert, den sie verdient. Doch wir ruhen uns auf diesen Erfolgen nicht aus. 

Weiter heißt es: 

Veröffentlicht am 30.04.2015

 

Eine deutsche Bank Gesellschaft Die Bankdrücker

Lug, Betrug und Trickserei bei der Deutschen Bank

Sie waren angesehen und als regelmäßige Gesprächspartner auch der Kanzlerin begehrt. Jetzt sitzen sie auf der gerichtlichen und öffentlichen Anklagebank. Sie, das sind Ackermann, Fitschen und Co. Vorstandsvorsitzende des größten deutschen Geldinstituts. Der Vorwurf: Gelogen (Fall Kirch), betrogen (Zinsmanipulationen), getrickst (Immobiliengeschäfte). Der Schaden: Mehrere Milliarden (!) Euro. Der aufmerksame Betrachter registriert, dass die hiesige öffentliche Empörung, geht es um die griechischem Steuer- und Finanzmanipulationen, ungebrochen ist. Dagegen wird die „kriminelle Energie“ unserer Topmanager in der genannten Bank fast nur achselzuckend zur Kenntnis genommen. Vergleiche dazu die ungebrochene Diskussion um den Mindestlohn. Zeit, dass sich was dreht.

Ein kleiner Kommentar aus Rhade

Veröffentlicht am 29.04.2015

 

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