Gesellschaft Heute vor 100 Jahren: Völkermord in Armenien

Wussten sie,

  • dass dabei ca. 1 Million Menschen vom Osmanischen Reich umgebracht wurden?
  • dass die heutige Türkei Rechtsnachfolger des Osmanischen Reichs ist?
  • dass die Türkei den Begriff „Völkermord“ immer noch mit „allen Mitteln“ verhindert?
  • dass der Papst sich davon nicht beeindrucken lässt und Völkermord sagt, wo Völkermord war
  • dass unsere Bundesregierung aus diplomatischer Rücksicht gegenüber Ankara bis gestern um den Begriff Völkermord rumeierte?
  • dass Deutschland im 1. Weltkrieg mit dem Osmanischen Reich verbündet war?
  • dass der Hauptverantwortliche des Völkermords in Deutschland 1919 „Asyl“ erhielt?
  • dass das der ehemalige Großwesir des Osmanischen Reichs war und Talat Pascha hieß?
  • dass er am 15.3.1921 in Berlin durch einen armenischen Studenten auf offener Straße „hingerichtet“ wurde?
  • dass dadurch die Gräuel des Völkermords an den Armeniern erstmals richtig von der Öffentlichkeit wahrgenommen wurden?

Eigener Bericht. Grundlage: Die ZEIT Nr. 16 vom 16. April 2015, „Völkermord an den Armeniern: Deutsche Mitwisser“

Veröffentlicht am 24.04.2015

 

Bundespolitik Wer wird den Dreck (end)lagern und bezahlen?

Atomkraft – eine saubere Energie? Der Mythos ist endgültig dahin

Strom aus Atomkraft zu gewinnen und sich dabei über Jahrzehnte eine goldene Nase zu verdienen, war für EON, Vattenfall, RWE und ENBW einfach. Den hochradioaktiven Restmüll nach der Abschaltung zu entsorgen, entwickelt sich aber zur Jahrtausendaufgabe. Eine von der Bundesregierung eingesetzte Kommission kommt jetzt zu folgenden vorläufigen Ergebnissen:

  • Ein Endlager wird es wahrscheinlich erst in 100 Jahren geben
  • Die Rückstellungen der o. a. Konzerne reichen bei weitem nicht aus
  • Da die verantwortlichen Unternehmen planen, die „Altlast ATOM“ aus dem eigenen Konzern auszulagern, muss die Rückstellungssumme sofort in einen öffentlich kontrollierten Fonds überstellt werden

Fazit: Die Energiekonzerne sind bereits jetzt nicht in der Lage, die vereinbarten Rückstellungen in Höhe von ca. 36 Milliarden Euro bereitzustellen, da sie sich auch in vielen Unternehmensbeteiligungen „verstecken“. Die Kommission geht von mindestens 70 Milliarden Euro Endlagerkosten aus. Also wird der Steuerzahler einspringen müssen. Die Atomenergie war eine einzige Kalkulationslüge. Von wegen billig und sauber.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 23.04.2015

 

Auch die SPD tagte schon im Creativ-Quartier. Hier mit dem NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans Veranstaltungen Wiederbelebung oder Schicht im Schacht?

Creativ Quartier Fürst Leopold erfüllt die Erwartungen nicht

An Superlativen mangelte es nie. Dort wo früher hunderte „Kumpels“ arbeiteten, sollten nun, nach dem Aus der Zeche, die mindestens gleiche Anzahl Kultur- und Eventbesucher das Areal an der Halterner Straße bevölkern. Die Macher um den Investor Tempelmann ließen mahnende Stimmen nie gelten. Jetzt, so die örtliche Presse, soll es (wieder) einen Neuanfang geben. Die Programmvorstellung ähnelt den vorherigen. Trotzdem kann man allen Beteiligten nur wünschen, dass da „endlich kontinuierlich Leben in die Bude kommt“. Da mit dem Bergbauverein aber ein agiler Kultur-Konkurrent in direkter Nachbarschaft auftritt, und die Stadt mit ihrem Polderprojekt ebenfalls die gleiche Zielgruppe anziehen will, ist Skepsis für das Creativ-Quartier angesagt. Eine lebendige Kulturlandschaft gehört zu den wichtigen Standortfaktoren einer Stadt. Dorsten lebt, aber die Gefahr sich zu verzetteln, schwebt über den gutwilligen Akteuren. Vielleicht wäre ein Kulturbeauftragter der Stadt, der ein unverwechselbares Gesamt-Lippestadtkonzept mit allen Beteiligten entwerfen könnte, eine Überlegung wert.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 22.04.2015

 

Bundespolitik TTIP – Was läuft da falsch?

Zehntausende protestieren auf den Straßen

Eine Exportnation ist darauf angewiesen, weltweit zu verkaufen und ständig neue Märkte zu erschließen. Das, was in den letzten Jahrzehnten (fast) problemlos funktioniert und zu unserem Wohlstand geführt hat, wackelt jetzt bedenklich. Neue Handelsabkommen mit Übersee (TTIP und CETA) sollen den größten Weltmarkt zwischen USA/Kanada einerseits, und der EU auf der anderen Seite erschließen. Der Protest dagegen, erst vereinzelt, jetzt nicht mehr zu überhören, richtet sich vor allem gegen die Verhandlungen hinter geschlossenen Türen, gegen möglichen Sozialabbau, gegen den erwarteten Verlust von Verbraucherrechten, gegen Schiedsgerichte, die nichts mit einem demokratischen Justizwesen zu tun haben. Und, und, und. Die Rhader SPD hat zusammen mit dem Dorstener Stadtverband im letzten Monat darüber informiert und sich entsprechend positioniert. Gestern fand eine weitere wichtige Informationsveranstaltung zum Thema im Jahrhunderthaus Bochum statt. Thema: „Jenseits von Clorhühnchen und Arbeitsplatzwunder“.  Wir berichten in den nächsten Tagen.

Eigener Bericht

Veröffentlicht am 21.04.2015

 

Gesellschaft Europa, warum lässt du Menschen ertrinken?

Ein Kommentar von Philip Grabowski und Tim Klose ,Jusos-Dorsten

Schon wieder sind 700 Menschen im Mittelmeer vermisst und wahrscheinlich tot. Wann hat diese fortwährende humanitäre Katastrophe ein Ende?

Getrieben von Krieg, Armut, Verfolgung oder Angst um das eigene Leben begeben sich hunderttausende Menschen auf eine ungewisse Reise über das Mittelmeer. In der Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa betreten sie - teilweise seeuntaugliche - überfüllte Boote und Schiffe. Skrupellose Schlepperbanden nutzen die letzte Hoffnung der Menschen aus und lassen sie in die Todesfalle „Offenes Meer“ fahren.

Die ewigen heuchlerischen erschütterten Beileidsbekundungen der Spitzen der europäischen Staaten und der EU helfen nicht weiter!

Es müssen dringend folgende Dinge passieren:

Veröffentlicht am 20.04.2015

 

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