Heute öffentliches Thema im Umwelt- und Planungsausschuss - 16 Uhr RWW-Wasserwerk Dorsten, Kreskenhof 66
Trinkwasser in Dorsten - Kooperation zwischen Landwirtschaft und Wasserwirtschaft zum Schutz des Grundwassers
Grundwasserressourcen in landwirtschaftlich genutzten Gebieten sind aufgrund der intensiven Bodennutzung häufig hohen Belastungen ausgesetzt. Die wieder ansteigenden Nitratwerte im Grundwasser stellen ein zunehmendes Problem für die Wasserwirtschaft dar. Bereits 1993 hat die RWW auf kooperativen Gewässerschutz gesetzt und finanziert seitdem umfangreiche Aktivitäten in der Kooperation mit Landwirtschaft und Gartenbau im gesamten Wasserschutzgebiet Holsterhausen / Üfter Mark. Damals wie heute ist das gemeinsame Ziel eine wasserverträgliche Landwirtschaft, die vor allem den Eintrag von Nitrat und Pflanzenbehandlungsmitteln in das Grund- und Oberflächenwasser vermeiden soll. Mit Zustimmung des Ausschusses stellt Frau Herzberg in ihrem Vortrag die Situation im Wasserschutzgebiet Holsterhausen / Üfter Mark aus Sicht des regionalen Wasserversorgers dar.
Text: Vorlage der Verwaltung für den heute tagenden Umwelt- und Planungsausschuss
Veröffentlicht am 10.02.2015
Ehrenamtliches Engagement ist nicht betroffen
Seit knapp fünf Wochen gilt der Mindestlohn von 8,50 Euro brutto flächendeckend in Deutschland. Doch was bedeutet er für Sportvereine? Erhalten ÜbungsleiterIinnen und ehrenamtlich Tätige ebenfalls den Mindestlohn? SPD.de hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
In manchen Sportvereinen herrscht Unsicherheit beim Thema Mindestlohn. Dabei ist der Grundsatz ganz einfach: Für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, also Beschäftigte, gilt der Mindestlohn. Nur beim Ehrenamt gilt er nicht. Wem es also nicht um finanzielles Gewinnstreben geht, sondern den Einsatz für das Gemeinwohl, der fällt nicht unter das Mindestlohngesetz. Wer ehrenamtlich tätig ist, erwartet schließlich meist ohnehin keine finanzielle Gegenleistung, sondern will sich aus Überzeugung für „seinen“ Verein einsetzen.
Ehrenamt weiter möglich:
Veröffentlicht am 09.02.2015
Eine Welt voller Probleme
Moskau/Ukraine: Krieg in Europa. Unfassbare Bilder. Menschen auf der Flucht. Diplomatische Bemühungen bisher erfolglos. Kanzlerin macht „letzten“ Versuch, Konflikt nicht eskalieren zu lassen. Das verdient uneingeschränkte Anerkennung.
Syrien/Irak/Libyen/Libanon/Jemen/...: Die arabische Region brennt weiter. Grausamkeiten unter dem Motto: „Und willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein“. Alle Vermittlungsversuche sind gescheitert. Flüchtlinge vegetieren in riesigen Lagern vor sich hin. Haben die Aggressoren überhaupt kein Mitleid mit den eigenen Brüdern und Schwestern?
Griechenland/Brüssel: Ein weiter wie bisher geht in Athen nicht. Eine unhöfliche Brüskierung der bisherigen Partner aber auch nicht. Da bleibt nur der Kompromiss oder der kleinste gemeinsame Nenner. Europa geht schweren wirtschaftlichen und finanzpolitischen Zeiten entgegen.
Berlin: Die GroKo wird von der Bevölkerung geliebt. So die Umfragen. Würde am nächsten Sonntag gewählt – würde sich nichts ändern. Was sagt das über unsere Parteien aus?
Dresden: Pegida hat sich zerlegt. Das ist gut so. In den Köpfen der Sympathisanten steckt aber nach wie vor Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz. Das ist eine latente Gefahr für unsere Demokratie.
Dorsten: Die Lippestadt hat versucht, mit Schweizer Franken-Krediten (85 Mio. Euro) aus dem Teufelskreis einer unterfinanzierten Stadt herauszukommen. Was anfangs klappte, entpuppt sich jetzt als riesiger, schwerer Mühlstein, der der Stadt an den Beinen hängt.
Rhade: Die Güllesaison hat begonnen und damit die alten Probleme. Fragen der Rhader SPD waren wie der Stich ins Wespennest. Der Umwelt- und Planungsausschuss wird sich am Dienstag der neuen Woche damit beschäftigen.
Rhade: Eine neue Tankstelle für Rhade. Die Information durch die Rhader SPD sorgte für Aufsehen. Folgerichtig wird sie am kommenden Donnerstag über die Infrastrukturverbesserung öffentlich informieren. Zu Gast ist der Investor und künftige Betreiber, die Raiffeisengenossenschaft Hohe Mark.
Schalke/Dortmund: Größer als jetzt kann der Unterschied der beiden Profifußballmannschaften nicht sein. Freude und Staunen über den 3. Tabellenplatz auf der einen Seite, andererseits ungläubiges Entsetzen über den Absturz, der im Moment tiefer nicht möglich ist. Das was die Fußballfans in jeder Saison durchmachen, kennen die Parteien ebenfalls. Himmelhochjauchzend, zu Tode betrübt – liegen ganz nah beieinander.
Veröffentlicht am 08.02.2015
Trend ist nicht aufzuhalten
Die beiden großen Kirchen im Kreis RE melden, dass die Austrittswelle auch 2014 angehalten hat. Ratlosigkeit macht sich breit. So kann man es dem heutigen Bericht auf der Kreisseite der Dorstener Zeitung entnehmen. Würden in dem Artikel die Worte KIRCHE durch PARTEI ersetzt, wäre das Ergebnis annähernd gleich, bzw., es würde keinem Leser auffallen. Tatsächlich ist der „Trend zur Distanzierung von Institutionen und zum Rückzug ins Private vorherrschend“. Die Kirche konstatiert selbstkritisch, dass wohl die fehlende Nähe zu den Gläubigen und einzelne Fehltritte (Tebartz van Elst) mitverantwortlich seien. Die Parteien haben ebenfalls ein Glaubwürdigkeitsproblem. Hier und da ist aber eine Pauschalierung fehl am Platze. Es gibt Kirchengemeinden und auch Parteigliederungen, die leben. Neue Mitglieder lassen sich aber dadurch kaum gewinnen. Ratlosigkeit wohin man sieht. Da das die Vorstufe zur Resignation ist, gehen Kirchen und Parteien schweren Zeiten entgegen.
Eigener Bericht
Veröffentlicht am 07.02.2015
SPD stellt Antrag „Stadtteilbeauftragter“
Die Redensart „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ kann politisch mit: "Die Kampagne ist zwar mühsam, aber nicht wirkungslos“ übersetzt werden. Seit den 90er Jahren kämpft und wirbt die SPD unermüdlich dafür, den Bürgerinnen und Bürgern mehr Mitspracherecht als bisher einzuräumen. Ein Kernthema auch der letzten Kommunalwahl. Jetzt stellt die SPD-Ratsfraktion einen entsprechenden Antrag, der die anderen Parteien, den Bürgermeister und die Verwaltung zwingt“, Farbe zu bekennen.
Der Antrag im Wortlaut:
Veröffentlicht am 06.02.2015